Alle 10 porträtierten Frauen haben eines gemeinsam: Sie setzen jedes Mittel ein, um ihre eigenen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Karin Feuerstein-Praßer sind (wieder einmal) eindrucksvolle, spannend zu lesende Biografien gelungen.
In 10 Porträts kann man sich über Frauen, aus unterschiedlichen Jahrhunderten informieren, die sich nicht anpassten wollten und ihre eigenen Wege gingen.
Die Frauen die vorgestellt werden sind: Attentäterin Charlotte Corday, Schauspielerin Sarah Bernhardt, Dichterin Else Lasker-Schüler, Spionin Mata Hari, Wüstenreisende Isabelle Eberhardt, Krimi-Autorin Agatha-Christie, angebliche Zarentochter‚Anastasia‘ (Anna Anderson), Chansonsängerin Edith Piaf, Schauspielerin Romy Schneider und Politikerin Petra Kelly.
Die Kurzbios sind angenehm flüssig zu lesen und es gibt zum besseren Zeitverständnis auch Hintergrundwissen, warum es z.B. nicht ungewöhnlich, für eine Frau wie Agatha Christie, war in den Orient zu reisen. Obwohl ich nicht jeder Frau gleich viel Sympathie entgegenbringe oder ihre Lebensgeschichte als ‚Ich gehe immer aufs Ganze‘ empfand, wurde meine Neugier einerseits gestillt und andererseits der Wunsch geweckt, mehr zu erfahren.
Die Autorin hat es sehr gut verstanden, dem Leser einen guten Überblick über das Schaffen und Leben dieser Frauen zu geben. Für mich wird es sicher nicht das letzte Buch von Karin Feuerstein-Praßer gewesen sein.