Freiin Annette Elisabeth von Droste-Hülshoff was a 19th-century German poet, writer, and composer. Freiin translates from German to English as baroness, and von indicates nobility. She was one of the most important German poets and author of the novella Die Judenbuche.
Jo. Wie lange habe ich daran gelesen? 11,5 Jahre. Ich war 2012 in Meersburg, erinnerte mich positiv an die Schullektüre „Die Judenbuche“ und dann besuchte ich neben Annette von Droste-Hülshoffs Sterbeort in der Meersburg und ihrem nahegelegenen Grab auch das Fürstenhäusle, das sie für sich gekauft hatte und heute als Droste-Museum fungiert. Und wie ich nun mal bin, kaufte ich mir dort direkt eine Gesamtausgabe, Band 1 mit sämtlichen Gedichten und Band 2 mit sämtlichen Erzählungen. Wollte jeden Tag, ein, zwei Gedichte lesen. Die waren allerdings überwiegend wirklich, wirklich schwierig für mich Lyriklaiin (Laiin? Gibts das? Egal.) Die sich darüber hinaus wesentlich besser im Victorian Age in Großbritannien auskennt als im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Deswegen gab es seeehr lange Pausen in meiner Lektüre und kann ich nicht behaupten, dass ich die politischen Gedichte verstanden hätte. Bis auf die, die feministische Klänge haben, wie „Am Turme“ (go, Annette!). Die fand ich dann allerdings klasse. Völlig an mir vorbei gingen leider die meisten Gedichte, die unter dem Begriff „Geistliches Jahr“ zusammengefasst werden. Ich bin nicht religiös. Allerdings sind da stellenweise auch eindeutig Zweifel an Gott und Religion herauszulesen. Volltreffer waren bei mir die Naturgedichte. „Der Knabe im Moor“, „Der Heidemann“, „Im Moose“. Ich habe inzwischen auch zwei historische Romane über die Dichterin gelesen, „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ von Karen Duve und „Grimms Morde“ von Tanja Kinkel, die ich beide sehr mochte und die mir meine Namensvetterin näher brachten. Und ratet, wo ich im Frühsommer ein paar Tage hinfahren werde? Ins Münsterland. Mir die Burg Hülshoff anschauen. Und vielleicht auch ein Moor (oder das, was davon übrig ist).