Il salafismo jihadista e la sua incarnazione armata, il Califfato, hanno dichiarato una guerra planetaria di comunicazione e soprattutto di persuasione di massa. Dopo gli attacchi di Parigi il potere retorico persuasivo dell’ISIS è sotto gli occhi di tutti. Ma abbiamo davvero capito come funziona una retorica militante efficace? Basandosi su una documentazione ricca, dettagliata e spesso del tutto inedita, Philippe-Joseph Salazar analizza i punti di forza del linguaggio della propaganda jihadista, mostrando di contro la debolezza dei discorsi dell’Occidente, disarmato contro lo stile del Califfato: il nostro linguaggio politico è sterile in confronto, “banale sul piano retorico e poeticamente deficitario”. Il nostro contrattacco armato non sarà sufficiente: per vincere l’avversario bisognerà “pensare islamico, parlare islamico, argomentare islamico”.
Come rispondere ad una minaccia di cui ignoriamo la natura e l’origine? Come possiamo combattere con il nostro relativismo cognitivo un pensiero che presenta una netta distinzione tra bene e male? La formazione dello stato islamico cos’ha di diverso rispetto alla formazione dei nostri stati? Salazar risponde a queste e ad altre decine di domande soffermandosi in particolar modo sull’uso del linguaggio da parte del Califfato, un uso sapiente della migliore tecnica retorica. Noi abbandoniamo le nostre radici, la nostra cultura, la nostra storia, svuotando le parole del loro significato originario mentre loro riescono ad utilizzare a proprio vantaggio non solo il linguaggio, ma anche la tecnologia più avanzata, il tutto con messaggi dalla disarmante e affascinante carica estetica. Le parole del califfo risuonano in ogni dove facendo proseliti in ogni parte del mondo. Noi rispondiamo in maniera sbagliata a dei messaggi che non rispettano i nostri standard ed è per questo che continuiamo a fallire. Eppure, avverte Salazar, dovremmo ritrovare un linguaggio consono e pregnante che ci permetta di comunicare con il Califfato perché prima o poi ci scontreremo o perlomeno ci confronteremo con esso e sarà bene non presentarsi impreparati all’appuntamento. Un’analisi alquanto puntuale su quello che è un tema tanto attuale quanto spinoso. Difficile e audace dare un'interpretazione di un fenomeno tanto vicino a noi sulla linea del tempo.
Worte können unzählige Menschen zu Taten antreiben, wie man an der Propaganda der Dschihadisten sehen kann. Zwei Jahre lang hat der Philosoph und Rhetorikprofessor Philippe-Joseph Salazar alle Äußerungen des IS einer genauen Untersuchung unterzogen. Denn, so eine Botschaft, wenn wir den Kampf mit ihm aufnehmen wollen, müssen wir verstehen, worin die Wortgewalt und Überzeugungskraft seiner Sprache besteht. Und - falls man es bei den Waffen der Worte belassen will - islamisch denken, sprechen und argumentieren.
Während die Öffentlichkeit der westlichen Welt in der Regel ignoriert, wenn in den vom IS kontrollierten Gebieten tagtäglich Terroranschläge gegen Menschen verübt werden, ist uns die Gefahr mit den Attentaten von Paris, Brüssel, Nizza und andernorts geplanten, aber vereitelten Aktionen extrem nahe gerückt. Ob wir wollen oder nicht: Wir müssen die Blutbäder, die die Anhänger des Kalifats in unseren Ländern anrichten, zur Kenntnis nehmen. Genauso wie die Worte, die sie begleiten.
Der Dschihadismus bedient sich einer schlagenden Redekunst, die zwar nichts mit dem zu tun hat, was wir in der Politik für logisch, vernünftig und überzeugend halten, aber sie verfängt. Wir müssen verstehen, worin die Sprache besteht. Nur wenn wir uns rhetorisch auf Augenhöhe mit dem Gegner begeben, haben wir eine reelle Chance, gegen die Terrororganisation anzugehen.
Meinung:
In sehr verständlicher Sprache vermittelt uns der Autor, wie wichtig es tatsächlich ist, die Sprache des IS bzw. des Terrors zu verstehen, denn nur so kann man sich mit ihnen auf eine Ebene stellen und "verhandeln". Auch für Leute, die sich noch nicht allzu intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, ist dieses Buch leicht zu verstehen, denn um dieses zu verstehen benötigt man kein Fachwissen. Schaut man die Nachrichten an und weiß, wer der IS ist und was sie machen und erreichen wollen, reicht dies völlig.
Man könnte meinen, in diesem kurzen Buch wird jedes Wort des IS eingehend analysiert, denn anhand einiger Beispiele fängt man langsam an, die metaphorische Sprache des IS zu verstehen. Auch wird die Propaganda (z.B. Videos) in Betracht gezogen und auf den Grund gegangen. Wie werden sie gemacht? Was wollen sie bewirken? Auf welcher Ebene wurde hierbei gearbeitet? Diese und noch mehr Fragen, werden beantwortet - man fängt an zu verstehen.
Ich finde, man muss das Buch einfach gelesen haben, um zu verstehen, was ich sagen möchte. Denn trotz allem fehlen mir die Worte bei diesem schwierigen Thema.
Fazit:
Ein sehr lesenswertes Buch, das dafür sorgt, dass auch "Nicht-Politiker" die Sprache des IS verstehen. Es beleuchtet vielseitig mit einfacher Sprache, die man am Anfang nicht erwartet, wenn man sieht, dass dieses Buch von einem Philosophen geschrieben worden ist, denn sind wir mal ehrlich: das kann manchmal ganz schön in die Hose gehen...
The chapter on terror as means of asserting control over territory claimed is good, the parts about how we in the west with our Rational Thought can't comprehend the true power of the caliphate appeal, um, less good :(