Hörbuch-Rezension: Nach und nach liest Autor Jacques Berndorf (alias Michael Preute) auch seine älteren Eifel-Krimis als Audiobooks ein. So ist Eifel-Sturm eigentlich schon 1999 bei Grafit erschienen, aber erst seit 2009 bei Radioropa als Hörbuch erhältlich. Der wievielte Band der Reihe es nun ist, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Die für mich halbwegs sinnvolle (da chronologische) Zählung kann man bei krimicouch.de nachlesen, denn es gibt einige ältere Krimis mit Siggi Baumeister als Protagonisten, die aber nicht den typische Eifel-...-Titel tragen. In Eifel-Sturm treten erstmals Vera und Hund Cicso auf, Baumeisters Haus brennt ab. Insgesamt hat Eifel-Sturm einige sehr ruhige Passagen, in denen nicht viel passiert, aber man in Eifel-Blues schwelgen kann. Das Thema: Politiker und das Geschiebe um EU-Zuschüsse und Windkraftanlagen. Die Aufklärung, nunja... etwas lau. Der Eifel-Sturm ist wohl eher etwas für echte Berndorf-Anhänger, die wie ich einfach zwischendurch mal Sehnsucht nach Siggi und seinen Katzen in der schönen Eifel bekommen.
Am Anfamg hat mir das Buch - oder den Schreibstil - nicht gefallen. Ich war schon dabei zu überlegen, ob ich dieses Buvh wirklich lesen wollte. Aber im Laufe der Zeit habe ich mich dann doch daran gewöhnt und war es wirklich nicht schlecht. Nicht, dass man es unbedingt im Bücherschrank stehen haben muss, aber zu Abwechslung doch noch empfehlenswert. So sieht man, dass man Bücher oft nicht nach den ersten Kapiteln beurteilen sollte.
Siggi Baumeister ist wieder da. Dieses mal ist Windkraftprojekt die Hauptfach. Warum sind zwei Leute, die gegen Windkraft in der Eifel sind, als Leiche gefunden? Wer hat es gemacht?