Wie kannst du die Vergangenheit ignorieren, wenn sie plötzlich vor dir steht? Jahrelang war Ally nach dem Mord an ihrer Familie untergetaucht. Sie hat alles zurückgelassen und nicht damit gerechnet, John jemals wiederzusehen. Als der Gitarrist unvermutet in ihr neues Leben platzt und sich weigert, sie noch einmal gehen zu lassen, wehrt Ally sich verzweifelt gegen ihre nie verblassten Gefühle. Doch John ist nicht der Einzige, der nach ihr gesucht hat. Er trifft eine folgenschwere Entscheidung ...
Ein Roman für alle, die an die wahre Liebe glauben, die alles überwinden kann.
Leserstimmen: "Wahnsinnig romantisch!" "Es hat gekribbelt von Anfang bis zum Ende." "John ist eine wahre Sahneschnitte!"
Lost And Found In New York ist Teil der zweite Teil der Centerstarks-Reihe. Jeder Teil beinhaltet eine eigenständige Geschichte, die für sich gelesen werden kann.
Für meinen Geschmack eine zu wilde Achterbahnfahrt der Gefühle. Auf jeder zweiten Seite wechseln die beiden Protagonisten zwischen einem "Ich liebe und begehre dich, mit allem, was ich habe" und einem "so sind unsere Gefühle für einander ja gar nicht und aus irgendeinem Grund sind wir permanent wütend aufeinander und wollen eigentlich nicht zusammen sein". Das ganze Auf und Ab hat mich als Leser eher gefrustet, als mitgerissen. Besonders, weil die beiden an und für sich schon ein gutes Paar abgeben und ihre Vorgeschichte auch so genug Drama mitgebracht hat.
Leider gab es auch ein paar Logik Schwachstellen... John verbietet beispielsweise seinen Angestellten bestimmte Käsesorten zu servieren, weil das dem ungeborenen Kind schaden könnte, lässt Ally aber Whisky trinken und witzelt nur darüber, dass sie sich Mut antrinken müsste, um mit ihm im selben Bett zu schlafen.
Den zweiten Stern hat sich das Buch tatsächlich nur durch die Spannungskurve auf den letzten, sagen wir, fünfzig Seiten verdient. Und leider hat mich der Höhepunkt dann nicht überzeugt.
Zudem kommen ein paar kleinere Text und Rechtschreibfehler, die der Verlag vor dem Druck wohl übersehen hat. (Editionnova 4061458282116). Beispielsweise heißt John einmal Adam. Ja, ich weiß, sein Freund heißt Adam, aber ich glaube nicht dass dieser mit unter der Dusche stand. ;)
Die Idee an sich ist mega gut. Der Schreibstil ist auch angenehm. Was mich nur gestört hat ist, dass es in der Er/Sie Erzählform geschrieben ist umd Themen teilweise dadurch nicht detailliert beschrieben wurden. Auch das Kindergartenmäßige Auftreten am Anfang, also, dass sie sich partout wehrt und wie ein Kind benimmt. Macht nicht sehr viel Spaß. Dennoch ist der Schreibstil an sich angenehm und das Buch ist etwas für Zwischendurch.
Im Grunde von der Idee her ein echt tolles Buch, jedoch passt die Er/Sie Form nicht so ganz. Dadurch, dass in diesem Buch die Gefühlslage beider Personen sich ständig stark verändern, kann man sich nicht wirklich hineinversetzen bzw. fiebert man nicht richtig mit. Es wirkt somit einfach etwas lasch.