Beim Schulausflug ins Museum stößt Sara mit einem mysteriösen Fremden zusammen. Der blondgelockte, braungebrannte Surfertyp stellt sich als »Cupido« vor und behauptet, der römische Liebesgott zu sein. Und da er gerade zu viele Liebende zu verkuppeln hat, will er Sara kurzerhand zu seiner Assistentin auf Lebenszeit machen. Sara, die glaubt, dass sich jemand aus ihrer Klasse einen Scherz mit ihr erlaubt, sagt ja. Doch kaum hat sie zugestimmt, ändert sich Plötzlich kann sie merkwürdige Lichter sehen, die jeden Menschen umwabern. Und bevor sie weiß, wie ihr geschieht, drückt ihr der Liebesgott auch noch ein Tablet mit Rezepten für Liebestränke in die Hand. Nur eine Regel gibt es zu Sara darf den Liebeszauber niemals für sich selbst einsetzen! Aber ein paar Tropfen von dem Liebestrank für den süßen Tom können doch nicht schaden, oder?
1.5 Sterne. Ich fürchte ich bin ein wenig zu alt für diese Art von Geschichte. Oh mein Gott, habe ich das gerade wirklich geschrieben? Wie weit es schon mit mir gekommen ist...
Saras Leben geht langsam aber sicher den Bach runter: Ihre Eltern wollen sich scheiden lassen, ihre Liebe wird von Tom, ihrem Schwarm, nicht erwidert, und noch dazu taucht bei einem Ausflug plötzlich ein seltsamer Typ auf, der sich als Cupido vorstellt. Und ausgerechnet sie soll seine Assistentin werden! Saras Welt steht Kopf, als sie im festen Glauben, ein Klassenkamerad spiele ihr einen Streich, einwilligt. Plötzlich kann sie die Auren der Menschen sehen und ihnen mit Liebescocktails auf die Sprünge helfen – doch in Liebessachen ist das Chaos nie allzu weit entfernt…
Meine Bewertung
Mit dem Label „uebersinnlich“ startet bei Ueberreuter diese Jahr eine kleine Serie an E-Books, die mit ihren 100 Seiten und hübschen Covern sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. „Cupida“ war schließlich der erste Titel, den ich mir ausgesucht habe, und obwohl ich zwischendurch ein wenig überrascht war, wie jung der Titel an manchen Stellen noch anmutet, hat mich die süße Story überzeugen können.
Der Plot folgt einem ziemlich einfach gestrickten Faden. Sara wird zu Cupidos Gehilfin auserkoren, nachdem der Liebesgott es sich mit Jupiter verscherzt hat. Deshalb muss sie seine Pflichten übernehmen und die Menschen verkuppeln, die anhand ihrer Auren gut zueinander passen. Während dieses einfachen Fadens gab es immer wieder witzige Momente, die das Buch trotz des sehr einfachen und jugendlichen Schreibstils der Autorin aufgepeppt haben.
Sara war mir leider an vielen Stellen zu kindlich und definitiv nicht ihrem Alter angemessen. Von einer sechzehnjährigen Protagonistin erwarte ich einfach etwas mehr Reife. Allerdings konnte ich trotzdem darüber hinwegsehen, denn ihre Bemühungen, die komplizierten Liebestränke richtig zu servieren, waren einfach an vielen Stellen genial und komisch. Auch ihre beste Freundin Michaela fand ich sehr niedlich und sie hat das Buch für mich mit ihren Sprüchen nochmal ordentlich aufgewertet. Insgesamt hat mich vor allem die Idee mit den Liebescocktails überzeugt – da die Götter der Antike auch mit der Zeit gehen, sind Pfeil und Bogen für Amor Geschichte. Stattdessen muss ein Tablet her, um Leute zu verkuppeln. Das hat für mich den Charme der Geschichte wirklich nett widergespiegelt.
Alles in allem ist „Cupida – Mitten ins Herz“ eine solide, herzerwärmende Geschichte für zwischendurch. Zwar habe ich mir das Ende anders erhofft, aber trotzdem hat das kleine Büchlein seinen eigenen Charme und ist gerade für Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren gut geeignet.
Das Cover ist ein echter Hingucker, man kann das Buch flüssig hintereinander weg lesen. Die Idee fand ich sehr gut, und das Buch konnte mich sehr gut unterhalten und hat mir kurzweilige Lesezeit beschert. Das Buch hat sich eine Leseempfehlung und 5 Sterne verdient.