NEBULAR, eine fiktive Zukunftsgeschichte, führt Sie in das Jahr 2113, eine Zeit, in der nationalstaatliche Bestrebungen längst überwunden sind. Geeint im Staatenbund der Solaren Union nimmt die Menschheit ihre letzte große Herausforderung an - die Eroberung des Weltraums. Auf den Trabanten der Gasriesen unterhält die Unionsflotte wissenschaftliche Basen und Erzförderstationen. Großraumschiffe pendeln zwischen den inneren Planeten. Frühere Geißeln, wie Kriege, Krankheiten und Armut, gelten als besiegt. Rund zehn Milliarden Unionsbürger bevölkern die Erde, nochmals 250 Millionen Menschen leben in den wachsenden Kolonien auf dem Erdmond und dem Mars. Prospektoren durchmustern den Asteroidengürtel, um neue Rohstoffquellen zu erschließen. Bemannte Raumschiffe haben längst die Grenzen des Sonnensystems erreicht und beginnen ihren Vorstoß in den Kuipergürtel. Der am weitesten entfernte Außenposten befindet sich auf dem großen Neptunmond Triton. Der Trabant ist eine eiskalte Welt, auf der vorwiegend Wissenschaftler und kommerzielle Minengesellschaften ansässig sind. Ziel ist es, den sogenannten Außenring mit seinen Ressourcen für die Menschheit zu erkunden. Forscher wollen die Abgeschiedenheit nutzen, um die Suche nach außerirdischem Leben voranzutreiben und ihre Antennen auf die nahen Sterne auszurichten. Rund zweitausend Männer und Frauen verrichten permanent ihren Dienst auf der Triton-Basis. Die Eiswüsten auf dem Jupitermond Europa, die Staubstürme des Mars und die urweltlichen Kohlenwasserstoffmeere auf Titan sahen Raumfahrer von der Erde schon mit eigenen Augen. Extraterrestrische Lebensformen fanden sie jedoch nicht. Eines der großen Ziele dieser Zeit ist es, mit Bruderzivilisationen im All in Kontakt zu treten. Unbewusst hoffen die meisten Menschen, dass diese fernen, hoch entwickelten Kulturen uns ähnlich sind und man von diesen Wesen lernen kann. Bisher ist jeder Versuch gescheitert, Signale intelligenten Ursprungs über die Radioteleskope auf Triton zu empfangen. Die fremden Zivilisationen scheinen sich nicht mitteilen zu wollen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie nicht existieren …
Thomas Rabenstein was born 1963 near the former iron curtain in the city of Hof/Saale, Germany. His interest in space technology and astronomy started early, his predilection for Science Fiction was fanned along with it. Soon he observed any article, gathered any book and watched any movie or report that was available about space but also got inspired by the classic science fiction movies shown on tv at that time. His desire to write short stories was a natural developement and a perfect way to share imagination and views with other people. When the internet was young, the author recognized the possibilities of the new media and shared his short stories to the rapidly growing community. His elation to write novels was never stronger than today, leading him to create his master piece - a whole new universe and the space opera "Nebular".