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Computer, Zufall, Gehirn: Zur Geschichte Der Theorie Und Praxis Kombinatorischer Literatur Und Kunst

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Die Verbindung von Computer und Literaturwissenschaft hat v�llig neuartige Konzepte der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Texten hervorgebracht. Der Erfolg der Digital Humanities wird vielfach erkauft durch Vernachl�ssigung der historischen Quellen, n�mlich der Texte zur Theoriebildung in Sachen Kybernetik.
Die beiden wohl bedeutsamsten Voraussetzungen f�r die M�glichkeit der Digital Humanites sind die Einsicht in den kombinatorischen Charakter der Sprache und das Verfahren der maschinellen Sprachsimulation.
Im Kontext des digital turn spielt vor allem die alte �berzeugung, dass alle Leistungen des menschlichen Gehirns auch mit dem Computer simuliert und verrichtet werden k�nnen, eine Rolle. Tats�chlich ist die intellektuelle Produktion jedoch deutlich von zuf�lligen Prozessen abh�ngig, mit denen der Computer nicht umgehen kann.
Die hier skizzierte Monographie setzt sich zum Ziel, das Wissen um die Tradition von der kombinatorischen Funktion der Sprache und den Zuf�llen bei der k�nstlerischen und insbesondere literarischen Produktion zu rekonstruieren, und zwar auf Grundlage der theoretischen Schriften der fr�hen Kybernetiker, ihrer literarischen Rezeption sowie poetologischer Reflexionen und poetischer Texte.

300 pages, ebook

Published May 15, 2019

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