Eine Weihnachtsgeschichte mit vielen Rezepten und DekotippsDezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee. Der Trubel des Kräuter-der-Provinz-Festivals ist nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch Der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wird es den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Probleme brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?Die »Maierhofen«-
Band 1: Kräuter der ProvinzBand 2: Das WeihnachtsdorfBand 3: Die BlütensammlerinBand 4: Spätsommerliebe
Zurück nach Maierhofen war wieder sehr schön. Ich bin sofort in die Idylle abgetaucht :) Diesmal steht nicht eine der Freundinnen im Vordergrund, sondern es werden die Geschichten der Protagonistinnen parallel erzählt. Natürlich dreht sich, wie der Titel schon verrät, alles um Weihnachten, die Vorbereitungen und auch die unterschiedlichen Vorstellungen, was ein gelungenes Weihnachtsfest braucht.
Natürlich läuft nicht alles reibungslos ab. So müssen Kompromisse gemacht werden und es gibt das ein oder andere Missverständnis. Auch wenn es einige ernste Momente in dem Buch gibt, vor allem in Bezug auf Christine, die ja frisch getrennt ist, überwiegt doch die Vorfreude auf das Fest.
Es wäre nicht Maierhofen, wenn einem nicht beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen würde. Denn es findet der erste Weihnachtsmarkt in Maierhofen statt: Rustikal und mit ländlichem Charme, ohne Plastik und gepanschtem Glühwein. Der Markt kam mir fast schon wieder etwas zu kurz, so toll fand ich die Idee. Ich würde ihn sofort besuchen.
Ein bisschen vorhersehbar ist natürlich wieder alles: So habe ich meist schon vor den Protagonistinnen geahnt, was passieren wird. Aber das darf bei diesem Genre auch sein, denn schließlich will man einfach nur entspannen.
Am Ende des Buches gibt es wieder tolle Rezepte und Deko-Tipps. Normalerweise bin ich zu faul, um zu dekorieren, aber ich denke, in diesem Jahr werde ich das ändern.
Insgesamt hat mir das Buch einfach nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und Lust auf Weihnachten gemacht - deswegen 5 Sterne!
Inhalt: Es handelt sich hierbei um eine Folgegeschichte zu Kräuter der Provinz und verrät sehr viel über das Buch.
Weihnachten in Maierhofen. Endlich! Jeder überlegt für sich, wo und vor allem wie er in diesem Jahr Weihnachten feiern will. Bis auf Christine, die sich auf ein Weihnachten mit ihren beiden Töchtern freut, plant beinahe jeder ein ruhiges Fest in trauter Zweisamkeit. Rosi, die Kartoffelbäuerin, und Edy, der vegane Wurstverkäufer, wollen es sich so richtig schön gemütlich machen. Ein kurzes Beisammensein mit ihren Eltern, danach endlich ein paar entspannte Tage. Die Zeit vor Weihnachten sind bei Edys Versandhandel für vegane Erzeugnisse mehr als stressig und obwohl Rosi ihrem Freund von Herzen gern hilft, kommt doch auch ihre Leidenschaft für die Kartoffel viel zu kurz. Von ein wenig zwischenmenschlicher Nähe ganz zu schweigen. Schließlich muss sich Rosi auch noch um ihre Eltern kümmern, die nicht mehr allein klarkommen. Ihre beiden Geschwister haben sich bereits vor Jahren aus dem Staub gemacht und genießen das sorgenfreie Leben in München.
Für Therese war das vergangene Jahr sehr lehrreich. Sie musste lernen auf ihren Körper zu hören, ihm Ruhe zu geben und auch einmal andere für sich arbeiten zu lassen. Sams geniale Idee den Gasthof für 2 Wochen zu schließen und sich mal eine Auszeit zu gönnen mit vielen Kuschelstunden, viel heißem Tee und ausreichend Zeit zu zweit würde ihre Akkus wieder aufladen. Nachdem Thereses Vater das Weihnachtsfest lieber mit seiner neuen Flamme verbringt, steht ihrem gemütlichen Fest nichts im Wege. Zwar hätte sie auch sehr gern ihre Cousine Greta und deren Lebensgefährten Vince um sich gehabt, aber auch die beiden planen das erste gemeinsame Weihnachtsfest ganz im romantischen Stil. Dank Sams Rezepten und Tipps für die Weihnachtsgans schaut Greta dem Festessen schon etwas entspannter entgegen. Besonders freut sie sich auf die Augen, die Vince machen wird, wenn er sein Geschenk bekommt. Greta hat das perfekte Geschenk für ihn und auch Vince glaubt, mit seinem Geschenk den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Ob das gut geht?
Einzig um Christine macht sich Theresa Sorgen. Nach der Trennung von ihrem Mann, igelt sich ihre Freundin immer weiter ein und leidet an der Einsamkeit. Zu Weihnachten nun sollen ihre beiden Töchter kommen. Auch wenn das Fest ohne den Vater wohl etwas weniger familiär wird, plant Christine ein paar gemütliche Tage. Damit es ihren Töchtern an nichts fehlt, hat sie den Kühlschrank mehr als gut gefüllt. Als ihre Töchter ihr einen Tag vor Heiligabend mitteilen, dass sie Weihnachten lieber mit ihrem Vater auf einer Südseeinsel verbringen, fällt Christines Welt zusammen. Ist sie ihren Kindern nicht einmal ein gemeinsames Weihnachtsfest werf? Allen Versuchen ihrer Freundin Thereses zum Trotz will Christine Weihnachten allein verbringen, da hat sie aber nicht mit dem lieben Schicksal gerechnet. Das hat für alle Maierhofener ein ganz eigenen Plan ausgeheckt.
Meinung: 'Das Weihnachtsdorf' ist eine Weihnachtskurzgeschichte, die an die Geschichte in 'Kräuter der Provinz' anknüpft und zeigt die liebgewonnenen Charaktere bei ihrem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest. Jeder für sich, hat so seine Probleme und wie es immer so ist - jeder ist da um den Anderen zu helfen. Allen voran Theresa, die einfach nicht aus ihrer Haut kann, wofür sie alle nur umso mehr lieben. Natürlich plant jeder ein Weihnachtsfest nach seinen Wünschen und Vorstellungen, aber wie sagt man so schön? 'Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.' Schon beim Lesen zeichnet sich ab, dass vor allem Christine ein hartes Los gezogen hat. Ihre Töchter kümmern sich Null um ihre einsame Mutter und geben ihr zu allem Überfluss auch noch eine Mitschuld am Fehlverhalten des Vaters. Ohne Therese würde sie wohl in ein tiefes Loch fallen. Rosi steht kurz davor durch zu drehen und das zu Recht. Spätestens als sie an Heiligabend unerwarteten Besuch bekommt, kocht der Kessel über und das tut ihr gut. Maierhofen ist eine Gemeinschaft und jeder Störenfried wird zum Staatsfeind Nummer eins deklariert, bis er seine guten Absichten bewiesen hat. Gerade das macht das kleine Örtchen aus.
Während in Kräuter der Provinz ein Sommerfest rund um das Thema Gewürze die Besucher in das kleine bayrische Örtchen führte, ist es jetzt der Maierhofener Weihnachtsmarkt mit seinen selbstgezimmerten Buden, den leckeren Snacks und den selbstgebrauten Seelenwärmern der Anlaufpunkt Nummer eins. Allein bei der Beschreibung, wie sich puderzuckrig der Schnee auf den Häuschen und Dächern verteilt, möchte man sich sofort ins Auto setzen und hin fahren. Wer kochen kann, den Ofen bedienen mag und auch ein wenig kreativ sein kann, findet im Anhang viele Rezepte und Deko-Ideen für die Festtage. Natürlich habe auch ich davon etwas ausprobiert und ich muss sagen, der alkoholfreie Apfelpunsch ist sehr lecker.
Mit 'Das Weihnachtsdorf' verkürzt uns Petra Durst-Benning die Wartezeit auf ihren neuen Maierhofen-Roman 'Die Blütensammlerin' der im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen wird. Ich persönlich kann es kaum erwarten, da ich die Figuren wirklich sehr lieb gewonnen habe und Petra Durst-Benning unbedingt wissen will, wie es vor allem mit Christine weiter geht. Um in die richtige Stimmung zu kommen, ist dieses Buch eine perfekte Wahl, deshalb kann ich es euch uneingeschränkt empfehlen =o)
Kurzbeschreibung: Eine Weihnachtsgeschichte mit vielen Rezepten und Dekotipps Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück? *Quelle*
Zur Autorin: Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.
Meinung: Das Weihnachtsdorf ist der 2. Band der Maierhofen-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr!
Da mir vor Kurzem der Auftaktband der Reihe, Kräuter der Provinz, gut gefallen hatte, war ich gespannt darauf, nach Maierhofen in der Weihnachtszeit zurückzukehren. Allerdings sei erwähnt, dass es sich hierbei nur um eine Art Kurzgeschichte handelt, die als Überbrückung zum nächsten Teil, Die Blütensammlerin, der im März 2017 erscheint, dient. Die Handlung beginnt in der ersten Dezemberwoche und dauert bis Heiligabend an.
Im Mittelpunkt stehen einige bereits liebgewonnene Charaktere: Bürgermeisterin und Gasthausbesitzerin Therese Berger hat ihre Krebserkrankung überwunden und ist glücklich mit ihrem Koch Sam Koschinsky liiert. Ihre Cousine, die Werbefachfrau Greta Roth, lebt seit dem Sommer nun in Maierhofen, hat dort ihre eigene Werbeagentur gegründet und ist immer noch glücklich mit Zimmermann Vincent.
Nur bei Christine Heinrich und Roswitha Franz ist nicht alles eitel Sonnenschein. Christine wurde von ihrem Mann verlassen, worüber sie noch nicht hinweg ist und Roswitha hat mit ihren Eltern, die zunehmend dement werden, ihrer Mitarbeit bei ihrem Lebensgefährten Edy, der sich nun ganz auf vegane Wurst- und Fleischherstellung spezialisiert hat und ihrem eigenen kleinen Geschäft, der Herstellung von Kesselchips, alle Hände voll zu tun.
Nun wartet der erste selbstausgerichtete Weihnachtsmarkt auf die Maierhofener, der ebensolchen Erfolg erzielen soll wie schon das Kräuterfestival im Frühling. Doch dies ist zum Glück absehbar, die Besucher kommen in Scharen. Vielmehr macht den Protagonistinnen das bevorstehende Weihnachtsfest Sorgen, denn jede hat wie gesagt ihre eigenen kleinen Probleme, die es zu bewältigen gilt.
Die Geschichte wird wiederum komplett in der 3. Person erzählt, wobei man erneut Einsichten in die Gedanken und Handlungen von Therese, Greta, Christine, Edy und Roswitha erhält.
Durch die wenige Anzahl an Seiten ist die Geschichte allerdings recht schnell abgehandelt. Zur Erinnerung wird dem Leser einiges ins Gedächtnis zurückgerufen, sodass man sich schnell wieder an die einzelnen Charaktere und ihre bisherigen Erlebnisse erinnert. Petra Durst-Benning erzählt die weihnachtliche Geschichte wiederum sehr gefühlvoll und heimelig, dass man am liebsten selbst in Maierhofen das Weihnachtsfest verbringen möchte.
Natürlich dürfen auch einige Turbulenzen und Missverständnisse nicht fehlen, die die Geschichte noch ein wenig interessanter und mitreißender gestalten. Gut gefallen hat mir, dass die Maierhofener viel Wert auf ein ursprüngliches Weihnachtsfest legen, das man mit seinen Liebsten verbringt und bei dem die materiellen Dinge sprich Geschenke keine vorrangige Rolle spielen. Heutzutage zählt ja nur noch der Kommerz und es baut sich bei vielen soviel Stress vor den Feiertagen auf, was nicht unbedingt sein müsste. Dieses Buch zeigt, dass man sich wieder rückbesinnen sollte, und das schafft es vorzüglich.
Am Ende des Buches finden sich erneut diverse Rezepte bzw. Genießertipps von Christine, Jessy, Sam und Edy zum Nachkochen, diesmal passend zur Weihnachtszeit.
Fazit: Das Weihnachtsdorf bietet eine kurze, aber unterhaltsame, weihnachtlich-atmosphärische Geschichte. Einige turbulente Ereignisse und Missverständnisse lassen die Seiten nur so fliegen und bieten ein gelungenes Wiedersehen mit den bereits liebgewonnenen Charakteren der Reihe.
Der erste Band der Maierhofen-Reihe hatte mir ja sehr gut gefallen, nun war ich sehr gespannt, was an Weihnachten in dem kleinen Dörfchen mit seinen liebenswerten Bewohnern passieren wird.
Es war sehr schön, die altbekannten Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen waren, wiederzutreffen – und deshalb würde ich auch raten, dieses Buch erst nach dem ersten zu lesen, um einfach diese Verbundenheit mit den Figuren zu spüren. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mittendrin im beschaulichen Maierhofen, das sich aber durch den Enthusiasmus seiner Bewohner und durch deren behutsame und liebevolle Art zu einem ganz besonderen Städtchen gemausert hat. Nach und nach tauchen wieder alle bekannten Gesichter aus dem ersten Band auf, man erfährt, was seit dem Genießerfest im Sommer geschehen ist und nimmt einfach Teil am Leben der Bewohner.
Dabei hat aber trotz aller Freude jeder auch sein Päckchen zu tragen, der eine ein größeres, der andere ein kleineres. Und jeder hat eigene Vorstellungen, wie er das Weihnachtsfest feiern möchte. Nach einigen trubeligen Erlebnissen kommt am Ende dann alles ganz anders - als Leser ahnt man das natürlich, trotzdem habe ich mich beim Lesen sehr wohl gefühlt und war zu keinem Zeitpunkt etwa gelangweilt. Ich habe mich gerne von der vorweihnachtlichen Atmosphäre anstecken lassen und habe ebenso wie die ganzen Charaktere die Vorfreude auf das Fest gespürt – ein Buch, das also wunderbar auf das Weihnachtsfest einstimmt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, beschwingt und fluffig – und schafft eine schöne Stimmung, die trotz aller Turbulenzen dann auch noch festlich wird. Schade nur, dass das Buch nur sehr dünn ist – für mich hätte die Geschichte gut noch ein paar mehr Seiten vertragen, dann hätte ich einfach länger in Maierhofen verweilen können und noch besser abtauchen können bei den mit ans Herz gewachsenen Figuren.
Der wirklich ausführliche Anhang mit Rezepten zur Adventzeit, Deko- und Feiertipps rundet die ganze Geschichte dann nochmal ab und hat mich das Buch mit einem warmen Gefühl im Bauch zu schlagen lassen. Insgesamt gebe ich 4 von 5 Sternen und freue mich schon auf den nächsten Band aus der Maierhofen-Reihe.
Mein Fazit Ein Buch, das wunderbar auf Weihnachten einstimmt und sehr gut in die Adventszeit passt – schön war es, die liebgewonnen Charaktere aus Band 1 wiederzutreffen und ihre turbulente Vorweihnachtszeit mitzuerleben. Schade nur, dass das Buch so kurz ist – gerne wäre ich noch länger in Maierhofen geblieben. Ich gebe 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Band!
Schöne und sehr weihnachtliche Geschichte, ein bischen wie ein Heimat-Weihnachtsfilm aus dem Fernsehen. Ich mochte es sehr gern, ländliche tolle Atmosphäre und viele Weihnachtselemente, es past einfach perfekt in die Vorweihnachtszeit und zur Weihnachtsstimmung. Besonders schön: Die verschiedenen Charaktere stellen am Ende des Buches noch ihre Rezepte und Dekoideen vor!
Titel: Das Weihnachtsdorf Autor: Petra Durst-Benning Verlag: Blanvalet
Band: 2 von 3 (hier gelangt ihr zum ersten Buch der Reihe) Genre: Weihnachtsbuch Seitenanzahl: 205 (170 Seiten: Geschichte; Rest: Rezepte + Deko) Erscheinungsdatum: September 2016 Buchformat: Hardcover Preis: 12,00 € Amazonlink: hier klicken Rezensionsexemplar? Ja. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Blanvalet Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zugeschickt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Meine Meinung bleibt selbstverständlich meine eigene.
KLAPPENTEXT
INHALTSANGABE
Das Genießerdorf Maierhofen feiert Weihnachten. All die Dorfbewohner, die einem durch den ersten Band "Die Kräuter der Provinz" ans Herz gewachsen sind, werden in einen Schneesturm aus Chaos und freudigen und weniger erfreulichen Überraschungen geworfen. Dabei wird der Zusammenhalt der Gemeinde einige Male auf die Probe gestellt.
MEINE MEINUNG
POSITIVES
Die Optik des Buches
Ist dieses Cover nicht wunderschön ansprechend? Es hat mich schon online vollkommen überzeugt, doch wenn man das Buch dann wirklich in der Hand hält, macht es nochmal viel mehr her.
Ich habe tatsächlich die ganze Zeit während ich das Buch gelesen habe, oder es einfach nur auf meinem Nachttisch lag, bewundert, wie wunderbar der Titel in rot glänzt, sobald Licht darauf fällt. Das gibt dem ganzen etwas wirklich edles. Hinzu kommt noch die weitere wertige Aufmachung, die mir vollkommen zusagt: Das Buch ist zwar dünn, jedoch sind die Seiten sehr dick, weshalb sich das Papier recht hochwertig anfühlt, und das Buch sehr handlich wird. Ein großer Pluspunkt war für mich ebenfalls das grüne Leseband, welches dem Buch noch mehr Edles, und noch mehr Weihnachtliches gibt.
Insgesamt konnte mich das Äußere des Buches also wirklich komplett überzeugen, weshalb ich es als Geschenk auch nur empfehlen kann, da es auf jedenfall sehr viel her macht.
Wie weihnachtlich ist das Buch?
Wenn ihr meine Instagramseite verfolgt, solltet ihr wissen, dass ich ein hardcore Weihnachtsfan bin. Deshalb war es für mich sehr wichtig, dass ein Buch, welches von der Optik her "Weihnachten!" schreit, dieses Versprechen auch hält, und wenn möglich, noch übertrifft.
Hierbei konnte mich das Buch vollkommen überzeugen. Beinahe jeder Satz ist in Weihnachtsstimmung getunkt. Die Geschichte spielt kurz vor und an Weihnachten, und nimmt das auch als Hauptthema. Es ist wunderbar zu sehen, wie verschieden all die unterschiedlichen Charaktere in dem Buch das Weihnachtsfest planen und schließlich auch feiern. Das verleiht allen Personen viel Individualität und Charakter.
Ich kann also nur empfehlen, das Buch während der Weihnachtszeit zu lesen.
Hauptcharakter neben Weihnachten: Essen
Zu Weihnachten gehört für mich immer auch sehr viel Essen dazu, und ich denke mal, dass es einigen von euch auch so geht. Daher fand ich es sehr schön, dass das Buch einen richtig hungrig macht, und dem Titel "Genießerdorf" wirklich alle Ehre macht.
Man bekommt, vor allem für die Kürze des Buchs, wirklich eine beachtsame Vielfalt an verschiedenen Leckereien mit. Von deftigen, traditionellen Gerichten bis hin zu ausgefallenen, veganen Alternativen, ist überraschenderweise wirklich alles dabei.
Und da kommen wir auch schon zu einem meiner persönlichen Highlights in dem Buch: Den veganen Metzger, der all seine Fleischalternativen mit Vs bezeichnet. (Vesttagsbraten, Bratvurst)
Da mein Bruder seit diesem Jahr vegetarisch lebt, und es dadurch eine große Umstellung zu vegetarischen Fleischalternativen in unserem Haushalt gab, fand ich das sehr interessant.
Das Buch machte mir nicht nur fortwährend Appetit während des Lesens, sondern schärfte auch meine Feinschmeckersensoren. Und zwar entdeckte ich auf dem Weihnachtsmarkt in meiner Stadt, kurz nachdem ich ein Kapitel über eine Figur gelesen hatte, die selbst Chips herstellt, einen Stand mit selbstgemachten Chips. Die musste ich natürlich sofort ausprobieren und so hatte das Buch für mich auch in der Realität leckere Einflüsse.
Liebevoll gezeichnete Charaktere
Da ich den ersten Band des Genießerdorfes Maierhofen "Die Kräuter der Provinz" noch nicht gelesen habe, lernte ich alle Charaktere mit diesem Buch erstmals neu kennen. Es dauerte demnach zwar etwas länger, bis ich sie außeinander halten konnte und mit ihren warm wurde, doch man kann gar nicht anders, als sie ins Herz zu schließen.
Auch wenn mich die etwas altbacken klingenden Namen anfangs abschreckten, passten sie mit der Zeit einfach in die ganze Atmosphäre der Geschichte.
Die verschiedenen Situationen und Probleme der Charaktere empfand ich als sehr realitätsnah und dadurch gut nachvollziehbar. Man konnte wirklich mit fast jedem Charakter mitfühlen, auch wenn diese eigentlich kaum Zeit hatten, sich in ihrer ganzen Persönlichkeit zu entfalten.
Erneut finde ich es bewundernswert, wie viel Charakterdarstellung in so wenigen Seiten, von so vielen verschiedenen Charakteren möglich war.
Bei den Figuren ist auf jedenfall für jeden mindestens einer dabei, mit dem man sich identifizieren kann, und einer, über den man sich aufregen kann.
NEGATIVES
Obwohl das Buch so kurz ist, habe ich für meinen Geschmack zu lange daran gelesen. Das liegt daran, dass einfach jegliche Spannung fehlt, es insofern eher träge ist, und man anfangs erstmal recht lange damit beschäftigt ist, die Charaktere alle kennenzulernen und nicht zu verwechseln. Da wird man sich sehr wahrscheinlich um einiges leichter tun, wenn man vorher "Die Kräuter der Provinz" gelesen hat, und die Charaktere schon alle kennt, und somit sofort in die eigentliche Geschichte eintauchen kann. Ich hingegen musste anfangs doch des Öfteren wieder zurück zum Anfang blättern, um nachzuschauen, bei wem jetzt genau das passiert war.
Erst kurz vor dem Ende konnte das Buch mich dann wirklich mitreißen, doch dann war es auch schon abrupt zuende, was mich sehr überrascht hat.
Man sollte auf jedenfall vorher wissen, dass der letzte Teil des Buches aus Rezepten und Dekoideen besteht, und die Geschichte daher wirklich besonders kurz ist.
Da hätte ich dann doch gerne noch wenigstens 50, oder bestenfalls 100 Seiten mehr gelesen. Einfach, weil ich endlich schön im Buch drin war, mich in der Geschichte wohlgefühlt hatte, mit den Charakteren warm geworden war, und es dann auch schon zu Ende war. Das fand ich recht schade.
FAZIT
Man muss den ersten Band "Die Kräuter der Provinz" nicht vorher gelesen haben, jedoch braucht man dann auf jedenfall länger, um mit den vielen Charakteren warm zu werden, und sich an die Dorfatmosphäre zu gewöhnen. Mir hat das Buch jedoch sehr viel Lust auf den ersten Teil gemacht, weshalb ich euch nur empfehlen kann, vielleicht doch erstmal dazu zu greifen.
Das Buch ist Anfangs wie viele kleine Kurzgeschichten aufgebaut, wie man es bei einem Episodenfilm kennt, welche sich dann irgendwann alle zusammenfügen. Das hat mir sehr gut gefallen. Den Schreibstil empfand ich auch als sehr angenehm, da er es schaffte, weihnachtlich und genießerisch zu sein, und dabei sehr liebevoll unterschiedliche Charaktere zu kreiieren.
Man sollte außerdem auf jedenfall vorher wissen, dass die eigentliche Geschichte mit nicht mal 200 Seiten wirklich sehr kurz ist, da der restliche Teil des Buches aus Rezepten und Dekoideen der Dorfbewohner besteht. Das empfand ich als schönes Extra.
Trotz all des Positiven, las ich für meinen Geschmack viel zu lange an dem Buch, da es sich anfangs für mich zog, und es mir gefühlt sehr lange schwer fiel, in die Geschichte reinzukommen. Und als ich mich dann gerade erst wohl darin und mit den Charakteren fühlte, endete es auch schon.
Das Weihnachtsdorf Von Petra Durst-Benning Verlag: Blanvalet
Weihnacht und Freundschaft
Worum geht es? Therese und Sam freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Weihnachten in trauter Zweisamkeit. Für Christine wird es das erste Weihnachten ohne Mann, aber mit Kindern (?). Roswitha, Rosi genannt, wächst alles über den Kopf. Die Pflege der Eltern, des Hofes und die Hilfe für Ihren Partner Edy der mit seinen Veganen Vurstwaren momentan durchstartet. Aber auch Greta wünscht sich ein Weihnachtsdorf. Sie überzeugt die Maierhofener von einem Weihnachtsmarkt, doch dieser soll anders sein. Kein billiger Glühwein oder Sachen aus Plastik, sondern alles handgemacht. Wird ihr Plan aufgehen und wie wird es um die anderen Pärchen stehen?
Fazit: Wow! Wer keine Lust auf Weihnachten hat, müsste eigentlich nur dieses Buch lesen um Lust zu bekommen. Das Cover hat mich schon mega beeindruckt, weil es schlicht ist und kaum etwas über das Buch selbst verrät. Die Autorin hat wundervolle Protagonisten dargestellt, mit alltäglichen Problemen. Hat die Gefühlslagen super herüber gebracht und mich in das Dorf Maierhofen teleportiert. Der gesamte Schreibstil lädt zum genüsslichen Lesen und verzaubern ein. Was ich auch noch sehr super an dem Buch finde, sind die Rezepte am Ende. Das ein oder andere wird mit Sicherheit zu Weihnachten ausprobiert. Meiner Meinung nach hat das Buch mehr als 5 Sterne verdient.
Genau, was ich erwartet habe: Eine kuschelige Feelgood-Story im weihnachtlichen Maierhofen. Es gibt einen Weihnachtsmarkt, diverse leichte Verwicklungen um erwachsene Töchter und Pflegehilfen aus Osteuropa und jede Menge leckere Punsch- und Glühweinrezepte im Anhang. Da ich das Buch nur aus der Bücherei ausgeliehen hatte, konnte ich die leider nicht ausprobieren, weil ich es zurückgeben musste, aber mir ist das Wasser im Mund zusammengelaufen! Werde ich also sicher nochmal ausleihen, nur der Rezepte wegen.
Petra Durst-Benning - Das Weihnachtsdorf - Blanvalet
Maierhofen, Allgäu Zurück in Maierhofen, inzwischen ist Weihnachten und das kleine Genießer-Dorf hat wieder Gelegenheit seine kreativen Köstlichkeiten erneut unter die kulinarisch-verwaisten Seelen, zu bringen. Das Genießer-Festival im Sommer war ein voller Erfolg und zugleich die Rettung eines ganzen Dorfes, wenn nicht sogar einer ganzen Region. Maierhofen gilt als Vorbild.
Jetzt in der Adventszeit, sind alle am rotieren, denn der Weihnachtsmarkt von Maierhofen, soll wie immer, der Schönste, seit langem sein. Das haben sich unsere wohlbekannten Dörfler jedenfalls vorgenommen. Mit viel Herzblut sind sie an der Sache. Endlich ist Therese wieder gesund und kann auch einmal an sich denken..und Sam, ihr Koch tut es auch. Knüpfen sich da zarte Bande? Der Vorsatz, das Hotel über die Feiertage zu schließen, wird ein "Heiliger" bleiben.
Christine ist einsamer denn je, aber sie will mit ihrem Unglück nicht hausieren gehen. Ihr Mann hat die Scheidung eingereicht und ihre Töchter wollen die Festtage lieber in der Karibik verbringen. Edy bekommt einen Preis und führt seltsame Telefongespräche, die Rosi in Aufruhr versetzen, sie traut sich nicht darüber zu reden, denn sie hat versehentlich gelauscht. Greta und Vincent haben für sich wirklich ein sehr herziges Weihnachtsgeschenk ausgeheckt. Einer fehlt? Natürlich nicht! Heidi Hutter ist auch in gewohnt enervierender Manier dabei und will mal wieder einmal ganz Maierhofen für ein Interview aufmischen.
Ein spannender und warmherziger Roman von einer überaus sympathischen Autorin. Die gute Laune ist Programm, wenn auch mit kleinen Hindernissen und Denkanstößen. Das Weihnachtsdorf ist ein besonders zauberhafter Roman.
Natürlich gehören zu einem Maierhofen-Weihnachtsroman viele wunderbare Rezepte. Für Leckermäuler mit Verantwortung..
Unbedingte Kauf und Geschenk-Empfehlung! Fröhliche Weihnachtsfeiertage!
Meine Meinung: Ich kenne "Kräuter der Province" noch nicht, habe aber trotzdem super in die Geschichte reingefunden und mich von Anfang an wohl in Maierhofen gefühlt. Was nicht zuletzt an den liebenswerten Einwohnern liegt, die dabei sind, ihren ersten Weihnachtsmarkt vorzubereiten. Doch bevor es so weit ist, gibt es nicht nur Eitel Sonnenschein, nein es müssen erst noch ein paar Hürden genommen werden. Christine feiert das erste Weihnachten ohne ihren Mann, hofft aber trotzdem mit ihren Töchtern ein nettes Fest verbringen zu können. Therese und Roswitha freuen sich ebenfalls auf Weihnachten in trauter Zweisamkeit mit ihren Männern. Doch leider gibt es manchmal eine sehr aufdringliche Verwandtschaft, die das anders sieht. Aber dank des Zusammenhalts der Gemeinschaft, wo jeder für jeden da ist, werden es doch noch für alle schöne Weihnachtstage.
Ich bin Anfang Dezember schon in richtiger Weihnachtsstimmung und freue mich schon riesig darauf, denn Petra Durst-Benning hat so einen schönen Schreibstil, der einen richtig mitgehen läßt und die Personen Nahe bringt. Es wird gebacken, gebastelt, leckeres gekocht, Liköre hergestellt und, und, und. Man würde am liebsten selbst überall mithelfen. Mithelfen kann man zwar nicht, aber man kann alles nachkochen und nachbacken, denn im hinteren Teil sind alle Rezepte angegeben, was ich wirklich grandios finde. Ich werde mit Sicherheit einiges ausprobieren und mich so stets an Maierhofen erinnern.
Ein wunderschönes Cover, eine Geschichte, die verzaubert, hierfür kann es nur 5 Sterne geben und eine absolute Leseempfehlung.
Schwierig zu bewerten... Drei verschiedene Urteile für Anfang, Mitte und Ende...
Den Anfang fand ich persönlich ziemlich furchtbar - Zielgruppe 50 und stark aufwärts, bevorzugt bayrische und allgäuische Landbevölkerung und Kitsch mögend.
Nach dem ersten Drittel wurde es deutlich besser und ich habe gerne weitergelesen. Die Mischung hat sich etwas angepasst und auch mit meinen 30 Jahren konnte ich mich mit der Geschichte identifizieren. Auch mit der Umgebung und der etwas übertrieben idyllisch ländlichen Kulisse wurde uch langsam warm. (Ich bin selbst im bayrischen Oberland aufgewachsen, und somit durchaus offen für das Thema, hier war er eben nur etwas ZU cliché für mich.) Das letzte Drittel hat mir dann richtig gut gefallen, und auch wenn der Schreibstil nicht ganz meines war habe ich es mit Freude zu Ende gelesen und hätte gerne mit gefeiert! Also 1* für den Start, 3* für die Mitte und 5* fürs Ende von mir. Ich denke je älter die Leserin desto mehr Sterne dürfte es in diesem Fall geben - besonders wenn man keine großartige "Literatur" erwartet, sondern einen einfachen Schmöker sucht.