Archaische Felszeichnungen und Pyramiden im Wüstensand, gigantische Tempelanlagen und Festungen am Nil - der Autor präsentiert das reiche archäologische Erbe Nubiens und erzählt die Geschichte dieses rätselhaften "Goldlands der Ägypter".
Die Herrscher Nubiens versorgten ihre ägyptischen Nachbarn mit Gold, Rohstoffen und Soldaten, ließen sich in Pyramiden in ägyptischem Stil bestatten und bestiegen um 720 v. Chr. gar als "Schwarze Pharaonen" den Thron. Umgekehrt erinnern Monumentalbauten wie der berühmte Felstempel in Abu Simbel an die jahrhundertelange ägyptische Fremdherrschaft über Nubien.
Spannend und aktuell berichtet der Autor von den Grabungen zwischen Assuan und Khartum und von jüngsten Entdeckungen in den Wüsten des Sudan. Der Leser erhält einen umfassenden Üüberblick über die Geschichte Nubiens, einer Region, die im Altertum eng mit Ägypten verflochten war, die aber immer auch weitläufige Handels- und Kulturbeziehungen nach Arabien und Zentralafrika unterhielt.
Unheimlich spannendes Thema, das Buch ist aber leider entgegen der erklärten Absicht des Autors nicht besonders populärwissenschaftlich geschrieben und mir viel manchmal das Verständnis schwer.