Die Hexe von Freiburg Freiburg im 16. Jahrhundert: Der Hexenwahn fegt über Deutschland. Als in dem Universitätsstädtchen am Rande des Schwarzwalds zum ersten Mal die Flammen über einer Hexe zusammenschlagen, wird Catharina geboren. Ein schlechtes Omen? Das wissbegierige Mädchen wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran, die ihr Leben lang gegen die Abhängigkeit von den Männern ankämpft. Am Ende droht sie deswegen alles zu verlieren - nur eines bleibt ihr: eine unendliche Liebe, vor der selbst der Tod seinen Schrecken verliert.
Die Tochter der Hexe Als junges Mädchen erfährt Marthe-Marie, dass sie die Tochter einer Frau ist, die als Hexe galt. Sie macht sich auf in die Stadt, in der ihre Mutter grausam sterben musste. Doch als in Freiburg aufs Neue die Scheiterhaufen lodern, bleibt Marthe-Marie nur die Flucht. Sie schließt sich einer Truppe von Gauklern an, die kreuz und quer durch den Südwesten des Deutschen Reiches ziehen. Bald merkt sie, dass ihr zwei Männer auf den Fersen sind. Der eine sucht ihre Liebe, der andere ihren Tod.
Geboren und aufgewachsen bin ich im nordbadischen Pforzheim, zusammen mit zwei älteren Geschwistern, einem Hund, zwei Meerschweinchen und einer Goldhamsterzucht.
Nach dem Abitur folgte eine eher unruhige, wenngleich spannende Zeit: Nach einem dreimonatigen Praktikum auf einem Biobauernhof im idyllischen Emmental studierte ich zunächst Tiermedizin, dann Theaterwissenschaft, Literatur und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Danach brachte mich meine erste Arbeitsstelle als Fachzeitschriften-Redakteurin nach Darmstadt, später ging es wieder zurück nach Freiburg, wo ich insgesamt die meisten Jahre verbracht habe.
In diese Zeit Ende der Achtziger fielen auch mehrere Monate der Arbeitslosigkeit, in denen ich mich mit Literaturbesprechungen und Korrekturarbeiten für einen Verlag sozusagen geistig über Wasser hielt. Und es entstand das erste Buch: Mein Studienfreund Bernhard Thill und ich verfassten einen Stadtführer der etwas anderen Art, der sich unter dem Titel „Unbekanntes Freiburg“ bis heute verkauft.
Bei der Recherche hierzu bin ich auf die Lebensgeschichte der Catharina Stadellmenin gestoßen, die 1599 als vermeintliche Hexe verbrannt wurde. Sie sollte später zur Protagonistin meines ersten historischen Romans „Die Hexe von Freiburg“ werden.
Nach einer zweijährigen Ausbildung zur EDV-Kauffrau arbeitete ich mehrere Jahre in einem Freiburger Softwarehaus als Schulungsreferentin und technische Redakteurin – bis es dann 1994, zusammen mit meiner Familie, für drei spannende Jahre nach Santiago de Chile ging. Neben der Kindererziehung, der freien Mitarbeit für eine deutsch-chilenische Wochenzeitung und den ersten inhaltlichen Entwürfen zu meiner „Hexe“ erkundete ich Land und Leute. Dabei wunderte ich mich immer mehr über die zahlreichen deutschen Spuren in Chile. Ich begann über die Einwandererströme hundertfünfzig Jahre zuvor zu recherchieren, woraus die Idee zu meinem Roman „Der Ruf des Kondors“ entstand.
Zurück in Deutschland, ging es über die Stationen Worpswede, Ravensburg und abermals Freiburg ins Schwäbische, in die Nähe von Stuttgart. Meine nicht gerade bahnbrechende Karriere als Texterin für Web und Werbung beendete sich von selbst, als im November 2003 bei Rowohlt meine „Hexe von Freiburg“ erschien. Seither lebe ich als freiberufliche Autorin vom Schreiben historischer Romane.