Wenn die Ehefrau einen Geliebten hat, kann das einen Mann ganz schön aus der Bahn werfen. Auch dann, wenn man selber nicht immer der treuste Gatte war. Julius zieht von zu Hause aus, ins Büro geht er auch nicht mehr. Er verbringt seine Tage damit, heimlich seine Frau Paula zu beobachten, wie sie sich mit Stefan, dem anderen Mann, trifft. Als Stefan einen Mitbewohner für seine WG sucht, meldet sich Julius
"Männer. Eine Dreiecksgeschichte" von Doris Dörrie fasziniert durch ihre kluge Einfachheit und subtile Tiefe. Die Geschichte ist kurzatmig und dennoch reich an nuancierten Beziehungsstrukturen, die die Leserschaft zum Nachdenken anregt. Dörrie bringt das Wesentliche auf den Punkt und schafft ein kluges Porträt menschlicher Dynamiken.