Selbstoptimierung ist in: Ständig plagen wir uns mit dem Gedanken, wie wir noch präziser, effektiver, effizienter mit unseren Ressourcen umgehen und das Beste aus uns und dem Alltag herausholen können. Leider ist das Ergebnis oft gar nicht so wie erhofft. Das Streben nach dem Optimum kann ganz schön unglücklich machen. Dann ist es Zeit innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie man die eigene Zufriedenheit steigern kann, erforscht Christina Berndt in diesem wissenschaftlich fundierten Sachbuch. Was läuft im Gehirn ab, welche genetischen Faktoren spielen eine Rolle, welche sozialen? Ein Zufriedenheitstraining zeigt, wie man an Resilienzfaktoren wie Dankbarkeit, Optimismus und Autonomie arbeiten kann. Zufriedenheit bedeutet nicht Stillstand, sondern eröffnet neue Wege.
Ottimo libro sulla scienza della soddisfazione personale, che copre i vari aspetti dell'argomento. Cosa mi è piaciuto di più: - ricchezza di riferimenti a ricerche scientifiche - alcuni consigli e riflessioni interessanti - descrizione dei vari fattori legati alla soddisfazione, modificabili e non - qualche racconto reale per rendere più concrete le spiegazioni
Cosa mi è piaciuto meno: - i due test proposti un po' superficiali - in qualche parte un po' prolisso
In generale posso dirmi "soddisfatto" dalla lettura del libro :) Aiuta sicuramente ad avere una visione più chiara (e scientifica) sull'argomento.
Diesen Ratgeber von Dr. Christina Berndt habe ich bei einem Fragefreitag bei Lovelybooks gewonnen. Lange Zeit verstaubte er in meinem Regal, weil ich der Meinung war, ich bräuchte jetzt gerade keine Ratschläge. Gelesen habe ich das Buch letztendlich in den letzten Wochen, in denen mir das Jonglieren mit Job, Abschlussarbeit, sozialem Leben und Zeit für mich selbst nur noch selten gelang.
Tatsächlich hätte ich kaum ein besseres Buch wählen können. Was Christian Berndt auf insgesamt 231 Seiten schreibt, ist absolut logisch und gewiss kein Hexenwerk. Trotzdem denkt man im Alltag viel zu selten an die banalsten Dinge, die zu einer höheren Zufriedenheit führen können. Das Buch hat mich oft daran erinnert, wie einfach aber effektiv ich mein Wohlbefinden wieder steigern kann. Es enthält viele praktische Tipps und Anstöße für das tägliche Leben, die mich auch nach dem Beenden der Lektüre begleiten und an die ich mich täglich zu erinnern versuche.
Das Buch enthält außerdem einige Selbsttests, Fallbeispiele, viele Studien und ihre Ergebnisse. Besonders letztere fand ich oft sehr interessant und ab und an auch wirklich überraschend. Ich habe gelernt, dass wirklich jeder Zufriedenheit aktiv lernen und steigern kann. Die äußeren Umstände und Gene spielen zwar eine Rolle, letztendlich ist jedoch alles eine Frage der Einstellung und der Macht der eigenen Gedanken. Das hat mir unglaublich viel Hoffnung gemacht und Hoffnung ist ein großer Antrieb auf dem Weg zum zufriedeneren Leben, wie Christina Berndt schreibt.
Gut gefallen haben mir auch die extrem vielen Referenzen und das ausführliche Literaturverzeichnis. Der ein oder anderen Referenz werde ich definitiv noch folgen, um etwas mehr über das Thema zu erfahren.
Fazit Zufrieden zu sein kann man aktiv erlernen und Christina Berndt zeigt in diesem Buch warum und wie das genau geht. Viele Abschnitte habe ich gelesen und danach ging mir der Gedanke "Logisch, dass dieses Verhalten zufrieden macht, warum vergesse ich das nur so oft?" durch den Kopf. Die Lektüre gibt jedem Menschen in jeder Lebenslage praktische Tipps an die Hand, um genau diese Verhaltensweisen im täglichen Leben zu etablieren. Ich habe das Buch zu genau der richtigen Zeit gelesen und möchte mich hiermit nochmal bei Lovelybooks, dem dtv Verlag und Christina Berndt für das Buch bedanken!
So einfach dieses Buch im Titel daherkommt - so klug, komplex und wissenschaftlich ist es in seinem Inhalt. Eine der besten Wissenschaftsjournalistinnen hat sich dieses Themas ganz ohne esoterische Verwirbelungen angenommen. Alleine schon beim Lesen fühlt man sich zufriedener und das Aufzeigen der Wirkmächte sensibilisiert für den Alltag. Welche Bausteine dass Fundament für ein zufriedenes Leben sind, wird akribisch mit wissenschaftlichen Studien belegt und sehr gut lesbar ausgebreitet. Ein Lesetipp, auch für Menschen die schon vor der Lektüre sehr zufrieden sind. Es tut manchmal gut das bestätigt zu bekommen das man bereits (unbewusst) richtig macht.
Selbstoptimierung ist in: Ständig plagen wir uns mit dem Gedanken, wie wir noch effizienter mit unseren Ressourcen umgehen und das Beste aus uns und dem Alltag herausholen können. Leider ist das Ergebnis oft gar nicht so gut wie erhofft. Zwischen Ideal und Realität tut sich am Ende eine Kluft auf. Der Wunsch nach immer mehr, die Suche nach dem ultimativen Glück kann einen ganz schön unglücklich machen.
Zeit also, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Was ist wirklich wichtig? Wo lohnt sich mehr Einsatz, wo eher Gelassenheit? Der einzige Zustand, in dem man nachhaltiges Wohlbefinden erreicht, ist Zufriedenheit. Sie wird oft als Stiefschwester des Glücks belächelt, dabei ist sie, im Gegensatz zum unkalkulierbaren Glück, dauerhaft und basiert auf einer grundlegenden Lebensbejahung. Das Schöne ist: An dieser Einstellung kann man arbeiten.
Wie das geht und was Zufriedenheit ausmacht, beschreibt die Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt. Sie zieht die neueste Forschung heran, lässt Menschen zu Wort kommen, die Krisen überwunden und für sich ganz eigene Lösungen gefunden haben, und sie zeigt, wie man Resilienz und andere »Zutaten« zum Zufriedensein trainieren kann.
Meinung:
Nachdem ich bereits das erste Buch von Christina Berndt „Resilienz – das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“ gelesen hatte, freute ich mich sehr, nun einen weiteren Band der Autorin in den Händen halten zu können.
Wie schon der Titel „Zufriedenheit – wie man sie erreicht und warum sie lohnender ist als das flüchtige Glück“ sagt, werden hier die Unterschiede zwischen Glück und Zufriedenheit erörtert. Was ist Glück eigentlich? Und warum ist es meist nur von kurzer Dauer? Ist Zufriedenheit besser als Glück? Was bedeutet es, zufrieden zu sein?
Dieser letzten Frage kann man sich, nach einer kurzen Einführung, bei einem Selbsttest widmen. Anschließend folgen Kapitel über den wissenschaftlichen Aspekt der Thematik, z. B. in der Glücksforschung, mit zahlreichen Studien und Auswertungen. Zwischendurch wird an Hand von Erlebnisberichten und Alltagssituationen deutlich gemacht, welche Erkenntnisse man auch selbst für sich ziehen kann, um zufriedener zu werden. Denn Zufriedenheit kann gelernt werden!
Oft müssen wir lernen loszulassen: unrealistische Wünsche und Ziele, Menschen oder Dinge, welche einem einfach nicht mehr gut tun. Wichtig ist es, sich auf sich und sein Leben zu konzentrieren sowie auf seine eigenen Stärken zu bauen und diese zu fördern. Denn wir alle haben Charaktereigenschaften, die einen sehr zufriedenen Menschen aus uns machen können. Altruismus, Neugier, Offenheit, Akzeptanz, Humor, Dankbarkeit, … spielen hierbei eine tragende Rolle.
Ich kann dieses Buch, sowie den vorherigen Band „Resilienz“ nur sehr empfehlen: der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, so dass ich schnell mit Lesen durch war. Es regt mich vorallem dazu an, bestehende Grundsätze meines Lebens zu überdenken bzw. die einfachen Dinge wieder deutlich mehr wertzuschätzen.
Genau wie im Schlusswort beschrieben, gelten vorallem zwei kurze Sätze:
Wir sind nicht fürs andauernde Glücklichsein gemacht. Ein Leben in Zufriedenheit, es ist letztlich das größte Glück.