Zum Auftakt der international ausgerichteten Reihe uber Politik und Demokratie in den kleineren Landern Europas bietet dieser Band eine ausgreifende Bestandsaufnahme der osterreichischen Demokratie. Inspiriert von der Uberzeugung, dass erst der internationale und historische Vergleich substantielle Bewertungen auch des Einzelfalls ermoglicht, werden die politischen Institutionen und demokratischen Prozesse in der Zweiten Republik hier aus breiter komparativer Perspektive analysiert und diskutiert. Neben den klassischen Gegenstanden der Vergleichenden Politikwissenschaft, wie dem Parlamentarismus, dem Foderalismus, der politischen Kultur und der Staatstatigkeit, finden auch politisch besonders brisante Themen und Aspekte wie die Gleichheit und Gleichberechtigung, die Inklusion und Exklusion sowie die politische Reformfahigkeit der Zweiten Republik angemessene Berucksichtigung. Die Gruppe der Autoren dieses Bandes umfasst zahlreiche international fuhrende Politikwissenschaftler und Vertreter mehrerer politikwissenschaftlicher Nachbardisziplinen aus funf Landern. Mit Beitragen Klaus Armingeon, Peter Bussjager, David F. J. Campbell, Reinhard Heinisch, Ludger Helms, Herbert Kitschelt, Oliver W. Lembcke, Herbert Obinger, Theo Ohlinger, Gunther Pallaver, Anton Pelinka, Fritz Plasser, Johannes Pollak, Sonja Puntscher Riekmann, Oliver Rathkolb, Helmut Reinalter, Sieglinde Rosenberger, Wolfgang Sander, Birgit Sauer, Gary S. Schaal, Gilg Seeber, David M. Wineroither