Charlotte Debeugny ist diplomierte Ernährungswissenschaftlerin und vermittelt ihr Wissen um das Thema Zucker in diesem Sachbuch sehr anschaulich und verständlich. Schon das Cover ist sehr schön gestaltet und macht zusammen mit dem Titel neugierig auf den Inhalt. In sechs Rubriken erklärt die Autorin alles zum Thema Zucker, seine Auswirkung auf den Körper, seine Verstecke, die Offensive gegen Zucker, köstliche Rezepte, Hilfe gegen einen Zucker-Rückfall, und sein Verhältnis zu Kindern:
Zucker, Gesundheit und Wohlbefinden
Zucker erkennen und entlarven
Der Angriffsplan
Fantastische Menüs und Rezepte
Rückfällig werden – ausgeschlossen
Kinder und Zucker
Jedes der sechs Hauptthemen ist wiederum in mehrere Unterthemen aufgeteilt. Die Erklärungen sind verständlich. Durch die “zuckersüße” Aufmachung ließt man sich auch gerne durch die Seiten. Kein Thema ist langatmig oder langweilig. Selber verwende ich z. B. in Kuchenrezepte schon seit Jahren nur die Hälfte der angegebenen Zuckermenge, doch war ich auch überrascht wie viel Zucker ich trotzdem noch so zu mir nehme. Klar, bei Schokolade und Keks kein Wunder, doch auch Fruchtsaft hat es in sich! Die Rezepte klingen alle köstlich und sind leicht nach zu kochen. Die Zimtnüsse, Energieballs und das Granolamüsli stehen bei mir hoch im Kurs, aber auch die ein oder andere Hauptmahlzeit wurde schon ausprobiert.
Als Zuckeralternative wird in dem Buch besonders Stevia und Xylit angepriesen. Mir persönlich schmeckt Stevia nicht. Xylit kenne ich zwar nicht, doch habe ich gelesen, dass es auch aus genmanipulierten Pflanzen gewonnen werden kann und dies keine Deklarierung auf dem Etikett erfordert. Da hätte die Autorin in dem Buch vielleicht darauf hinweisen sollen. Das ist aber auch der einzige Negativpunkt den ich dem Buch geben möchte!
Mein Fazit:
Eine Leben mit weniger Zucker steht bei mir nichts im Weg. Ich habe die Vorschläge der Autorin bereits in meinen Alltag eingebaut. Statt weißem Zucker verwende ich nur noch wenig braunen Zucker, Honig oder Kokoszucker. Auch Vanilleextrakt und Zimt kommt noch viel öfter zum Einsatz als bisher.