Einmal einen Hund haben! Dafür würde Janne sogar ihren kleinen Bruder tauschen. Plötzlich ist Jannes größter Traum zum Greifen nah, denn ihre Freundin verreist und sucht eine Wochenendherberge für den Dackel Trinchen. Jannes Eltern jedoch stellen sich quer. Wie ungerecht! Janne sieht nur einen Ausweg: Sie muss Trinchen heimlich zu sich holen. Doch schon bald stecken die beiden in einem haarsträubenden Abenteuer mit Geheimagenten, fiesen Entführern und mysteriösen Nachbarn. Und als es brenzlig wird, ist es ausgerechnet Jannes nerviger kleiner Bruder Emil, der sich als nützlicher Verbündeter erweist …
Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Violine und Psychologie in Duisburg und Berlin. 2007 gewann sie den ersten Preis beim Literaturwettbewerb "Meine Nachbarn" der Bonner Buchmesse Migration mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman "Karla, Sengül und das Fenster zur Welt", der 2009 bei Thienemann/ Gabriel erschien. Mit ihrer Tochter und ihrem Sohn lebt sie heute als freischaffende Autorin in Hannover.
Cover: Mädchen (Janne) schaut aus dem Fenster und Junge (Emil) sucht die Spur mit der Lupe
Zum Buch: Janne hätte gerne einen Hund. Sie bekommt aber keinen, weil ihr leiner Bruder Emil Angst vor Hunden hat. Als ihre beste Freundin Philine für ein langes Wochenende (Himmelfahrt) nach Paris fährt, ergreift Janne die Initiative und paßt auf ihre Rauhaardackeldame Trinchen auf. Leider wissen es Jannes Eltern nicht. Aber Emil weiß es, denn er will mal Agent werden und beschattet gerade jeden und Janne kommt ihm sehr verdächtig vor! Und dann gibt es da noch Herrn Kutschenreuter, der immer im Garten gräbt - auch sehr verdächtig. Und so haben Janne und Emil ein echt turbulentes Wochnende, bei dem Janne eine ganze Menge erklären muss.
Meine Meinung: Nikola Huppertz hat mit Janne eine sehr realistische Figur geschaffen. Janne geht in die dritte Klasse und wünscht sich einen Hund. Ihre bester Freundin hat alles, was man sich wünscht, einen Hund, ein riesiges Haus und fährt mal eben nach Paris. Als sie anfängt, für das Wochenende mit Trinchen zu Lügen, stellt sie fest, wie anstrengend das ist, denn plötzlich ist Trinchen weg und sie muss sie wiederbeschaffen, ohne ihre Eltern, wenn möglich! Philine ist auch eine sehr gute Freundin, die am Ende lieber bei Janne und Emil geblieben wäre, als "nur" mit Erwachsenen in Paris.