Klaas Huizing studied philosophy and theology. His most famous book is "Der Buchtrinker", the story of man who murdered für getting books - based on a true story. He lives in Saarbrücken and Würzburg and is chief editor of the magazine OPUS.
Klaas Huizing promovierte 1986 in Philosophie, 1989 in Theologie und habilitierte 1993. Von 1988 bis 1995 war er Assistent und Oberassistent von Prof. Dr. Dr. Timm in München. Ab 1995 Vertreter und seit 1998 Ordinarius am Lehrstuhl für Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen der Universität Würzburg.
Er ist Mitglied im deutschen P.E.N.-Club. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Hermeneutik, der Schrifttheologie, Christologie, Anthropologie, Alltagsphänomenologie und im jüdisch-christlichen Dialog. Seit 2007 ist er zudem Chefredakteur des Kulturmagazins Opus.
Seit ich vor Jahrzehnten mit Begeisterung Huizings Der Buchtrinker gelesen habe, juckt es mich immer wieder in den Fingern, wenn ich ein weiteres Buch des Autors sehe. Dabei habe ich nie wieder ein ähnlich gutes Buch von ihm entdeckt. Ganz schlecht waren sie meistens nicht, doch irgendwie habe ich immer das Gefühl, ich hätte meine Lebenszeit auch besser nutzen können.
In diesem Roman geht es um einen Theologen, der für eine Zeitungsbeilage schreibt und von seiner Chefin aufgefordert wird, weniger verquast zu schreiben. Konsequenz ist, dass er per Kontaktannonce nach Frauen sucht, die Interessantes zu beichten haben. So fährt er schließlich mit dem Zug durch Deutschland, trifft sehr unterschiedliche Frauen, erfährt von den buntesten Lebensläufen, hat Affären und immer wieder rufen die Begegnungen auch bei ihm Kindheitserinnerungen wach.
Das ist soweit ganz nett konstruiert, hier und da findet sich auch mal ein wirklich netter Gedanke/eine nette Formulierung. Alles im allem bleibt die Geschichte aber dünn, uninspiriert und sprachlich unoriginell.