Sein englischer Schriftstellerkollege Anthony Trollope nannte ihn "Mr. Popular Sentiment". Mit dieser leicht herablassenden Anerkennung ist bereits die Wirkung beschrieben, die Dickens zu Lebzeiten und noch viele Jahrzehnte nach seinem Tod ausübte. Seine ungebrochene Popularität bei einer breiten Leserschicht brachte ihm den Ruf eines begnadeten Unterhaltungsautors ein, der es wie kein anderer verstand, ein ganzes Volk zum Lachen und Weinen zu bringen. Die Unnachahmlichkeit seiner oft skurrilen Figuren, die ausschweifende Erzählphantasie und eine perfekte Verbindung komischer und melodramatischer Elemente waren gleichsam seine Markenzeichen. So nimmt es nicht wunder, daß in Trollopes Charakteristik eine Symbiose zwischen Person und volkstümlicher Gefühlswelt hergestellt wird.
Die Monographie hat mir Charles Dickens zwar näher gebracht, jedoch nicht wirklich greifbar.
Herrn Schmidt hat es versucht, aber das Leben Dickens wurde nicht greifbar, ich hätte genauso gut einen langen Zeitungsbericht lesen können. Es ist nichts hängen geblieben oder hat mich berührt.
Trotzdem denke ich, das es für Fans von Dickens ein interessanter kurzer Abriss seines Lebens und Wirkens ist.