Regina, Bryndis, Tina und Inga sind Freundinnen fürs Leben. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein- jede verkörpert einen anderen Typ Frau. Sie alle haben unterschiedliche Träume, Wünsche und Erwartungen ans Leben, aber eins ist sicher: sie haben sich. Ihre Freundschaft ist stärker als jede andere Kraft und sie lassen alles stehen und liegen um sich gegenseitig zur Seite zu stehen.
Dieses Plädoyer für die Freundschaft, ist das, was mir von diesem Roman am stärksten im Gedächtnis geblieben ist. Die Freundschaft in diesem Buch stellt sich über alles andere, mir kam es so vor, als wären sie alle eine Art Wahlfamilie. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Und das zweite, was mir aufgefallen ist, ist dieser frische lebendige Ton, mit dem die Autorin erzählt. Die Sprache hat etwas rohes, sehr kraftvolles und passt zum quirligen Miteinander und den verrückten Situationen in die sich die Mädels (klar sind sie abenteuerlustig mit Mitte zwanzig) werfen. Ich hatte das Gefühl, ein Stück isländische Lebenskultur wird porträtiert.
„Ich Idiotin bin der Meinung, dass es wesentlich mehr Bedeutung hat,sich nüchtern am helllichten Tag zu küssen, als im Suff miteinander zu schlafen. Warum ist das so?“ Seite 250
„Nicht ganz mein Typ“ macht Spaß zu lesen- lediglich das Ende war für meinen Geschmack etwas zu unglaubwürdig, deshalb für dieses Buch 4 Sterne.