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Luca Brassoni #3
Venezianische Schatten
Winter in Venedig. Kalter Wind und Nebel fegen durch die dunklen Gassen. Commissario Luca Brassoni und seine Freundin, Gerichtsmedizinerin Carla Sorrenti, genießen es, die sonst von Touristen überlaufene Stadt für sich zu haben.
Bei einem nächtlichen Spaziergang begegnet ihnen an den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario eine junge Frau. Sie ist völlig verstört, kaum ansprechbar und hat ihr Gedächtnis verloren. Brassoni findet heraus, dass sie einem gefährlichen Verbrecher entkommen ist. Ein brutaler Serienmörder treibt in Venedig sein Unwesen, und er fängt gerade erst an …
Bei einem nächtlichen Spaziergang begegnet ihnen an den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario eine junge Frau. Sie ist völlig verstört, kaum ansprechbar und hat ihr Gedächtnis verloren. Brassoni findet heraus, dass sie einem gefährlichen Verbrecher entkommen ist. Ein brutaler Serienmörder treibt in Venedig sein Unwesen, und er fängt gerade erst an …
242 pages, Kindle Edition
Published May 13, 2016
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Community Reviews
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
June 11, 2016
Wieder ein spannender Fall, diesmal im winterlichen Venedig
**************************************************
Der Winter in Venedig hat bestimmt auch seine Reize, wenigsten ist die Stadt nicht mehr von Touristen so überlaufen. Das finden auch Commissario Luca Brassoni und seine Freundin Carla Sorrenti. Im abendlichen Venedig genießen sie ihren Spaziergang, bis sie eine junge Frau auf den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario finden. Sie braucht offensichtlich Hilfe, sie ist orientierungslos, nicht ansprechbar und hat anscheinend ihr Gedächtnis verloren. Dann wird eine junge Frau tot aufgefunden… Sind beide Frauen Opfer des gleichen Täters? Ist hier ein Serientäter am Werk? Diese Fragen beschäftigen Brassoni und sein Team. Und die Zeit drängt, denn der Täter hat sein nächstes Opfer im Visier.
"Venezianische Schatten" von Daniela Gesing ist bereits der dritte Fall mit Commissario Luca Brassoni und seinem Team. Für mich ist es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und somit war ich auch schnell in der Geschichte. Der flüssige und bildhafte Schreibstil und die wunderschönen Beschreibungen von Venedig nehmen mich gleich gefangen und ich genieße es, durch die Stadt zu flanieren. Die Spannung ist von Anfang an präsent und endet in einem fulminanten Finale.
Der Perspektivwechsel erhöht diese noch dazu, der Leser erfährt einiges aus der Gefühlswelt des Täters und der Opfer. Diese Wechsel liebe ich, und sie erhöhen meinen Lesefluss. Dann hat die Autorin auch ein paar falsche Fährten für uns, richtig gut. Die Mischung Privatleben und Fall ist ausgewogen und macht neugierig, wie es mit beiden weitergeht.
Die Charaktere entwickeln sich weiter, Luca muss sich mit dem Mann seiner ehemaligen Affäre Maria auseinandersetzen, es steht im Raum, dass er der Vater ihres Kindes ist. Die Beziehung zu Carla wird immer enger und ich bin richtig froh, dass es bei den beiden so gut läuft. Gefreut habe ich mich auch auf Stefan Mayer alias Caruso, ein Journalist und der Cousin von Luca. Er ist neugierig und liebt es seine eigenen Recherchen zu machen, was ihn beim letzten Fall in Lebensgefahr gebracht hat. Und auch dieses Mal hilft er Luca.
Das Cover finde ich gut gelungen, mit seinen sanften rotlilatönen vermittelt es eine etwas geheimnisvolle Stimmung, durch die Rialtobrücke schließt der Leser, dass dieses Buch in Venedig spielt. Ein Hingucker, ich würde diesen Krimi in der Buchhandlung mir genauer anschauen.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Krimi-Reihe um Luca Brassoni, atmosphärisch und spannend. Sie hat mir einen schönen Lesegenuss bereitet. Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung und hat auch seine 5 Sterne verdient.
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Der Winter in Venedig hat bestimmt auch seine Reize, wenigsten ist die Stadt nicht mehr von Touristen so überlaufen. Das finden auch Commissario Luca Brassoni und seine Freundin Carla Sorrenti. Im abendlichen Venedig genießen sie ihren Spaziergang, bis sie eine junge Frau auf den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario finden. Sie braucht offensichtlich Hilfe, sie ist orientierungslos, nicht ansprechbar und hat anscheinend ihr Gedächtnis verloren. Dann wird eine junge Frau tot aufgefunden… Sind beide Frauen Opfer des gleichen Täters? Ist hier ein Serientäter am Werk? Diese Fragen beschäftigen Brassoni und sein Team. Und die Zeit drängt, denn der Täter hat sein nächstes Opfer im Visier.
"Venezianische Schatten" von Daniela Gesing ist bereits der dritte Fall mit Commissario Luca Brassoni und seinem Team. Für mich ist es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und somit war ich auch schnell in der Geschichte. Der flüssige und bildhafte Schreibstil und die wunderschönen Beschreibungen von Venedig nehmen mich gleich gefangen und ich genieße es, durch die Stadt zu flanieren. Die Spannung ist von Anfang an präsent und endet in einem fulminanten Finale.
Der Perspektivwechsel erhöht diese noch dazu, der Leser erfährt einiges aus der Gefühlswelt des Täters und der Opfer. Diese Wechsel liebe ich, und sie erhöhen meinen Lesefluss. Dann hat die Autorin auch ein paar falsche Fährten für uns, richtig gut. Die Mischung Privatleben und Fall ist ausgewogen und macht neugierig, wie es mit beiden weitergeht.
Die Charaktere entwickeln sich weiter, Luca muss sich mit dem Mann seiner ehemaligen Affäre Maria auseinandersetzen, es steht im Raum, dass er der Vater ihres Kindes ist. Die Beziehung zu Carla wird immer enger und ich bin richtig froh, dass es bei den beiden so gut läuft. Gefreut habe ich mich auch auf Stefan Mayer alias Caruso, ein Journalist und der Cousin von Luca. Er ist neugierig und liebt es seine eigenen Recherchen zu machen, was ihn beim letzten Fall in Lebensgefahr gebracht hat. Und auch dieses Mal hilft er Luca.
Das Cover finde ich gut gelungen, mit seinen sanften rotlilatönen vermittelt es eine etwas geheimnisvolle Stimmung, durch die Rialtobrücke schließt der Leser, dass dieses Buch in Venedig spielt. Ein Hingucker, ich würde diesen Krimi in der Buchhandlung mir genauer anschauen.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Krimi-Reihe um Luca Brassoni, atmosphärisch und spannend. Sie hat mir einen schönen Lesegenuss bereitet. Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung und hat auch seine 5 Sterne verdient.
June 24, 2016
Luca Brassoni, der Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, und seine Freundin, die Gerichtsmedizinerin Carla Sorrenti, finden bei ihrem abendlichen Spaziergang eine verwirrte, junge Frau. Sofort ist dem Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, klar, dass ein Verbrechen geschehen ist, und er weiß auch sofort, dass es sich hier um den Mädchenfänger handelt. Die Frau ist blond und hübsch und es sind schon zwei blonde, hübsche Mädchen verschwunden - voilá, Deduktion gelungen. Dem Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, ist ebenso klar, dass seine Vorgänger in dem Fall gepfuscht haben müssen, denn sie haben nicht herausgefunden, was mit den blonden, hübschen Mädchen, die verschwunden sind, passiert ist. Oder wurden sie gar bestochen? Dann wird die Leiche eines blonden, hübschen Mädchens gefunden, der Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, bekommt eins auf die Nase (wortwörtlich), weil er einem Anwalt die Hörner aufgesetzt hat, und sein Cousin Stefan Mayer, der nur Caruso genannt wird (von wem eigentlich?), löst den Fall mehr oder weniger im Alleingang.
Es treten auch noch auf: ein Serienkidnapper/Mörder, dessen Blick sich immer bedrohlich ändert oder dessen Augen immer auf seltsame Weise gefährlich aufleuchten, die Freundin des Commissarios, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, die Gerichtsmedizinerin ist, aber sich gleich auch mal als Profilerin versucht, ein Kriminaltechniker, der jung und übereifrig ist, Maria Grazia, ehemalige Chefsekretärin, die ihren Mann eiskalt mit Luca Brassoni, dem Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, betrogen hat und sich jetzt wundert, dass der ausrastet, als er es erfährt und findet, dass seine neugeborene Tochter nur wenig Ähnlichkeit mit ihm hat, Raffaella Cerano, die vorübergehende Chefsekretärin und einige Opfer, die alle blond und hübsch sind.
Wie man unschwer erkennen kann, liebt es die Autorin, dieselben Dinge immer und immer und immer und immer ... wieder zu erwähnen. Zudem verteilt sie großzügig Adjektive, denn die werden sowieso viel zu wenig beachtet. Das Motiv des Mörders ist mir persönlich zu weit hergeholt, zumal schon ab der Hälfte ziemlich deutlich wurde, wer es mit ziemlicher Sicherheit sein musste. Da wurden Leute von oben angewiesen, nicht weiter zu ermitteln? Der Vater des Verdächtigen ist ein hochrangiger Richter? Wird schon nichts zu sagen haben. Mich hat auch gewundert, dass das gefundene Opfer nicht unter Polizeischutz stand bzw. dass der Mörder keinen Versuch unternahm, es zum Schweigen zu bringen, Amnesie hin oder her. Ich empfand den Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, als arrogant und unsympathisch, den Fall eher als nebensächlich, denn es wird viel aufs Dolce Vita eingegangen und wenig auf tatsächliche Ermittlungen.
Die zwei Punkte gibt's für die Stadtrundführung (sollte es mich je nach Venedig verschlagen, werde ich mich ziemlich gut auskennen) und das Auskennen mit den ganzen italienischen Begriffen.
Es treten auch noch auf: ein Serienkidnapper/Mörder, dessen Blick sich immer bedrohlich ändert oder dessen Augen immer auf seltsame Weise gefährlich aufleuchten, die Freundin des Commissarios, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, die Gerichtsmedizinerin ist, aber sich gleich auch mal als Profilerin versucht, ein Kriminaltechniker, der jung und übereifrig ist, Maria Grazia, ehemalige Chefsekretärin, die ihren Mann eiskalt mit Luca Brassoni, dem Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, betrogen hat und sich jetzt wundert, dass der ausrastet, als er es erfährt und findet, dass seine neugeborene Tochter nur wenig Ähnlichkeit mit ihm hat, Raffaella Cerano, die vorübergehende Chefsekretärin und einige Opfer, die alle blond und hübsch sind.
Wie man unschwer erkennen kann, liebt es die Autorin, dieselben Dinge immer und immer und immer und immer ... wieder zu erwähnen. Zudem verteilt sie großzügig Adjektive, denn die werden sowieso viel zu wenig beachtet. Das Motiv des Mörders ist mir persönlich zu weit hergeholt, zumal schon ab der Hälfte ziemlich deutlich wurde, wer es mit ziemlicher Sicherheit sein musste. Da wurden Leute von oben angewiesen, nicht weiter zu ermitteln? Der Vater des Verdächtigen ist ein hochrangiger Richter? Wird schon nichts zu sagen haben. Mich hat auch gewundert, dass das gefundene Opfer nicht unter Polizeischutz stand bzw. dass der Mörder keinen Versuch unternahm, es zum Schweigen zu bringen, Amnesie hin oder her. Ich empfand den Commissario, der am liebsten zu Fuß durch Venedig geht, als arrogant und unsympathisch, den Fall eher als nebensächlich, denn es wird viel aufs Dolce Vita eingegangen und wenig auf tatsächliche Ermittlungen.
Die zwei Punkte gibt's für die Stadtrundführung (sollte es mich je nach Venedig verschlagen, werde ich mich ziemlich gut auskennen) und das Auskennen mit den ganzen italienischen Begriffen.
May 10, 2016
"Venezianische Schatten" war mein erstes Buch der Reihe, aber ich hatte keinerlei Einstiegsschwierigkeiten. Der Fall ist in sich abgeschlossen und die wichtigsten Charaktere werden vorgestellt; in Bezug auf das Privatleben der Personen gab es zwar ein paar Andeutungen auf vorherige Ereignisse, aber es war nichts, das ich mir nicht aus dem Kontext erschließen konnte.
Das Buch hat mich von Anfang an interessiert, alleine schon, weil es in Venedig spielt und ich selbst bereits dort war, aber auch, weil der Fall interessant klang. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht.
Schon mit dem Schreibstil hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Der Autorin gelingt es sehr gut, eine jeweils zur Szene passende Stimmung aufzubauen, und gerade die Kapitel über den Täter sind gelungen. Davon abgesehen konnte mich die Geschichte aber nicht wirklich fesseln, was zum Teil daran lag, dass einige Formulierungen für mich steif und nicht 'echt' wirkten, vor allem in Bezug auf die wörtliche Rede.
Wie bereits erwähnt werden die wichtigsten Charaktere vorgestellt, aber für mich sind sie trotzdem irgendwie blass geblieben. Da ihr Privatleben eine sehr große Rolle spielt, war das ungünstig, da ihre Probleme und Sorgen mir ziemlich egal waren und ich deshalb ungeduldig war und wollte, dass es mehr um Fall geht. Natürlich haben die Einsichten in das Leben der Figuren geholfen, sie näher kennen zu lernen und die Geschichte runder zu machen, aber die Ermittlungen haben mich trotzdem mehr interessiert.
Auch zum Protagonist konnte ich nicht wirklich eine Bindung aufbauen. Dennoch ist er ein gut ausgearbeiteter Charakter mit Stärken und Schwächen, was mir gut gefallen hat.
Der Fall hat mir ebenfalls gefallen; dass der Serienmörder schon früher Frauen umgebracht hat, die Ermittlungen aber durch Druck von oben eingestellt wurden, war interessant und machte neugierig darauf, wer dahinter steckt, während die Szenen, in denen es um die Opfer und den Täter geht, gezeigt haben, dass der Mann gefährlich ist.
Leider war die Auflösung enttäuschend. Der Täter war viel zu offensichtlich, ich wusste schon bei seinem ersten Auftreten, dass er es ist und die nachfolgenden Kapitel haben es für mich auch sehr klar gemacht. Ich hatte die Hoffnung, dass es nur eine falsche Fährte sein würde, aber das war es nicht. Das fand ich schade; ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin die Hinweise, dass diese Figur der Mörder ist, subtiler verarbeitet hätte.
FAZIT
"Venezianische Schatten" ist kein schlechtes Buch, aber es konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, was vor allem daran lag, dass ich keine Bindung zu den Figuren aufbauen konnte und ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Der Fall an sich war interessant und spannend, dazu wurde die Ermittlungsarbeit gut beschrieben. Die Auflösung war allerdings zu vorhersehbar und deshalb ein wenig enttäuschend.
Die ersten beiden Bände werde ich vermutlich trotzdem bei Gelegenheit lesen.
Das Buch hat mich von Anfang an interessiert, alleine schon, weil es in Venedig spielt und ich selbst bereits dort war, aber auch, weil der Fall interessant klang. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht.
Schon mit dem Schreibstil hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Der Autorin gelingt es sehr gut, eine jeweils zur Szene passende Stimmung aufzubauen, und gerade die Kapitel über den Täter sind gelungen. Davon abgesehen konnte mich die Geschichte aber nicht wirklich fesseln, was zum Teil daran lag, dass einige Formulierungen für mich steif und nicht 'echt' wirkten, vor allem in Bezug auf die wörtliche Rede.
Wie bereits erwähnt werden die wichtigsten Charaktere vorgestellt, aber für mich sind sie trotzdem irgendwie blass geblieben. Da ihr Privatleben eine sehr große Rolle spielt, war das ungünstig, da ihre Probleme und Sorgen mir ziemlich egal waren und ich deshalb ungeduldig war und wollte, dass es mehr um Fall geht. Natürlich haben die Einsichten in das Leben der Figuren geholfen, sie näher kennen zu lernen und die Geschichte runder zu machen, aber die Ermittlungen haben mich trotzdem mehr interessiert.
Auch zum Protagonist konnte ich nicht wirklich eine Bindung aufbauen. Dennoch ist er ein gut ausgearbeiteter Charakter mit Stärken und Schwächen, was mir gut gefallen hat.
Der Fall hat mir ebenfalls gefallen; dass der Serienmörder schon früher Frauen umgebracht hat, die Ermittlungen aber durch Druck von oben eingestellt wurden, war interessant und machte neugierig darauf, wer dahinter steckt, während die Szenen, in denen es um die Opfer und den Täter geht, gezeigt haben, dass der Mann gefährlich ist.
Leider war die Auflösung enttäuschend. Der Täter war viel zu offensichtlich, ich wusste schon bei seinem ersten Auftreten, dass er es ist und die nachfolgenden Kapitel haben es für mich auch sehr klar gemacht. Ich hatte die Hoffnung, dass es nur eine falsche Fährte sein würde, aber das war es nicht. Das fand ich schade; ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin die Hinweise, dass diese Figur der Mörder ist, subtiler verarbeitet hätte.
FAZIT
"Venezianische Schatten" ist kein schlechtes Buch, aber es konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, was vor allem daran lag, dass ich keine Bindung zu den Figuren aufbauen konnte und ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Der Fall an sich war interessant und spannend, dazu wurde die Ermittlungsarbeit gut beschrieben. Die Auflösung war allerdings zu vorhersehbar und deshalb ein wenig enttäuschend.
Die ersten beiden Bände werde ich vermutlich trotzdem bei Gelegenheit lesen.
May 24, 2016
FAZIT
Ich habe nicht bekommen was ich erwartet habe. Ermittlungsarbeit ist zweitrangig, Zufall löst den Fall - Teil 1 und 2 warten deutlich unterhaltsamer.
***
INHALT
Winter in Venedig. Kalter Wind und Nebel fegen durch die dunklen Gassen. Commissario Luca Brassoni und seine Freundin, Gerichtsmedizinerin Carla Sorrenti, genießen es, die sonst von Touristen überlaufene Stadt für sich zu haben. Bei einem nächtlichen Spaziergang begegnet ihnen an den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario eine junge Frau. Sie ist völlig verstört, kaum ansprechbar und hat ihr Gedächtnis verloren. Brassoni findet heraus, dass sie einem gefährlichen Verbrecher entkommen ist. Ein brutaler Serienmörder treibt in Venedig sein Unwesen, und er fängt gerade erst an .... (Klappentext)
EINSTIEG
Es geht weiter, Teil 3 der Brassoni Reihe und ich war schon ganz heiß drauf. ABER WAS IST PASSIERT? Es ist ja gar kein Krimi mehr. Schon nach ein paar Seiten dachte ich mir "nein, nein, nein! Bitte nicht ein psychisch gestörter Frauenmörder/-kidnapper". Ich mag die Reihe um Brassoni sehr gerne und die ersten beiden Teile waren spannend und unterhaltsam in gleichem Maße.
PLOT
Was also stört mich an Teil drei? Leider ist der dritte Teil sehr vorhersehbar. Sowohl was den Fall angeht, als auch was das Privatleben angeht. Persönlich bin ich ein großer Fan von den Krimis in welchen man auch das Privatleben der Ermittler mitbekommt. Doch auch hier erwarte ich eine kleine Spannungskurve.
Der Fall konnte bei mir leider nicht punkten. Nicht weil es nicht spannend oder durchdacht war. Was mir schwer im Magen liegt ist, dass ich es nicht mehr lesen kann. Die arme verletzte Männerseele die dann Frauen entführt und wer weiß was mit ihnen anstellt. Dieses Täterprofil kann ich nachts im Halbschlaf herunterratten (oder bei Criminal Minds mitsprechen).
Ich war auch Krimi eingestellt und habe eine Thrillerversuch bekommen. Der deutlich schwächste Teil der Reihe.
CHARAKTERE
Ich mag Brassoni noch immer sehr gern, totz mäßigem Fall in Teil drei. Und ich werde auch sicherlich lesen wie es weiter geht mit der Truppe.
Auch freue ich mich wenn ich noch mehr von Carla mit kriege. Sie macht einen tollen Eindruck.
Ich habe nicht bekommen was ich erwartet habe. Ermittlungsarbeit ist zweitrangig, Zufall löst den Fall - Teil 1 und 2 warten deutlich unterhaltsamer.
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INHALT
Winter in Venedig. Kalter Wind und Nebel fegen durch die dunklen Gassen. Commissario Luca Brassoni und seine Freundin, Gerichtsmedizinerin Carla Sorrenti, genießen es, die sonst von Touristen überlaufene Stadt für sich zu haben. Bei einem nächtlichen Spaziergang begegnet ihnen an den Stufen der Kirche Santa Maria del Rosario eine junge Frau. Sie ist völlig verstört, kaum ansprechbar und hat ihr Gedächtnis verloren. Brassoni findet heraus, dass sie einem gefährlichen Verbrecher entkommen ist. Ein brutaler Serienmörder treibt in Venedig sein Unwesen, und er fängt gerade erst an .... (Klappentext)
EINSTIEG
Es geht weiter, Teil 3 der Brassoni Reihe und ich war schon ganz heiß drauf. ABER WAS IST PASSIERT? Es ist ja gar kein Krimi mehr. Schon nach ein paar Seiten dachte ich mir "nein, nein, nein! Bitte nicht ein psychisch gestörter Frauenmörder/-kidnapper". Ich mag die Reihe um Brassoni sehr gerne und die ersten beiden Teile waren spannend und unterhaltsam in gleichem Maße.
PLOT
Was also stört mich an Teil drei? Leider ist der dritte Teil sehr vorhersehbar. Sowohl was den Fall angeht, als auch was das Privatleben angeht. Persönlich bin ich ein großer Fan von den Krimis in welchen man auch das Privatleben der Ermittler mitbekommt. Doch auch hier erwarte ich eine kleine Spannungskurve.
Der Fall konnte bei mir leider nicht punkten. Nicht weil es nicht spannend oder durchdacht war. Was mir schwer im Magen liegt ist, dass ich es nicht mehr lesen kann. Die arme verletzte Männerseele die dann Frauen entführt und wer weiß was mit ihnen anstellt. Dieses Täterprofil kann ich nachts im Halbschlaf herunterratten (oder bei Criminal Minds mitsprechen).
Ich war auch Krimi eingestellt und habe eine Thrillerversuch bekommen. Der deutlich schwächste Teil der Reihe.
CHARAKTERE
Ich mag Brassoni noch immer sehr gern, totz mäßigem Fall in Teil drei. Und ich werde auch sicherlich lesen wie es weiter geht mit der Truppe.
Auch freue ich mich wenn ich noch mehr von Carla mit kriege. Sie macht einen tollen Eindruck.
May 26, 2016
In Venedig werden immer wieder junge blonde Frauen entführt. Als eine der Frauen wieder auftaucht, haben Luca Brassoni und sein Team erstmals eine heisse Spur.
„Venezianische Schatten“ ist bereits der dritte Krimi um den Polizisten Luca Brassoni. Die beiden Vorgänger kenne ich nicht, konnte der Handlung aber ohne Probleme folgen. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis nicht erforderlich, auch wenn teilweise auf Ereignisse in den Vorgängern angespielt wird. Allerdings hatte ich etwas Mühe, die vielen Personen auseinanderzuhalten. Vielleicht wäre mir dies einfacher gefallen, wenn ich die Vorgänger auch gelesen und damit mehr Zeit gehabt hätte, die Figuren kennenzulernen.
Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, nicht nur die verschiedenen Ermittler werden begleitet, sondern auch der Täter und die Opfer. Die Szenenwechsel kamen mir teilweise etwas zu abrupt vor, insbesondere, da diese in meiner eBook-Ausgabe nicht immer durch einen neuen Abschnitt mit vorangehender Leerzeile gekennzeichnet wurden.
Der Schreibstil der Autorin Daniela Gesing lässt sich flüssig lesen und mit weniger als 300 Seiten bietet der Krimi nicht allzu viel Handlung. So hat man das Buch schnell durch und es kommt nicht zu Langeweile. Denn obschon „Venezianische Schatten“ durchaus unterhält, so bietet das Buch doch wenig Neues oder Überraschendes. Durch die Kürze kommt der Leser jedoch gar nicht dazu, einen grossen „Paukenschlag“ zu vermissen.
Wer in seinen Krimis gerne die Ermittler bei der Arbeit begleitet, wird hier wohl etwas zu kurz kommen. Die eigentlichen Ermittlungen finden in Hintergrund statt und werden kaum erwähnt, die Lösung des Falles gelingt nur durch Zufall. Normalerweise stört mich das, aber hier fand ich das Zusammenspiel der Figuren und die venezianische Kulisse ansprechend genug, um darüber hinwegzusehen.
Wer etwas Aussergewöhnliches sucht oder atemberaubende Spannung erwartet, ist bei „Venezianische Schatten“ am falschen Ort. Das Buch bietet „nur“, aber immerhin gute Krimi-Unterhaltung ohne Überraschungen, aber auch ohne Langeweile. Perfekt für einen gemütlichen Lese-Nachmittag für Krimifreunde oder als Urlaubslektüre.
Mein Fazit
Unterhaltsamer Krimi mit ansprechender Kulisse
„Venezianische Schatten“ ist bereits der dritte Krimi um den Polizisten Luca Brassoni. Die beiden Vorgänger kenne ich nicht, konnte der Handlung aber ohne Probleme folgen. Vorkenntnisse sind daher zum Verständnis nicht erforderlich, auch wenn teilweise auf Ereignisse in den Vorgängern angespielt wird. Allerdings hatte ich etwas Mühe, die vielen Personen auseinanderzuhalten. Vielleicht wäre mir dies einfacher gefallen, wenn ich die Vorgänger auch gelesen und damit mehr Zeit gehabt hätte, die Figuren kennenzulernen.
Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, nicht nur die verschiedenen Ermittler werden begleitet, sondern auch der Täter und die Opfer. Die Szenenwechsel kamen mir teilweise etwas zu abrupt vor, insbesondere, da diese in meiner eBook-Ausgabe nicht immer durch einen neuen Abschnitt mit vorangehender Leerzeile gekennzeichnet wurden.
Der Schreibstil der Autorin Daniela Gesing lässt sich flüssig lesen und mit weniger als 300 Seiten bietet der Krimi nicht allzu viel Handlung. So hat man das Buch schnell durch und es kommt nicht zu Langeweile. Denn obschon „Venezianische Schatten“ durchaus unterhält, so bietet das Buch doch wenig Neues oder Überraschendes. Durch die Kürze kommt der Leser jedoch gar nicht dazu, einen grossen „Paukenschlag“ zu vermissen.
Wer in seinen Krimis gerne die Ermittler bei der Arbeit begleitet, wird hier wohl etwas zu kurz kommen. Die eigentlichen Ermittlungen finden in Hintergrund statt und werden kaum erwähnt, die Lösung des Falles gelingt nur durch Zufall. Normalerweise stört mich das, aber hier fand ich das Zusammenspiel der Figuren und die venezianische Kulisse ansprechend genug, um darüber hinwegzusehen.
Wer etwas Aussergewöhnliches sucht oder atemberaubende Spannung erwartet, ist bei „Venezianische Schatten“ am falschen Ort. Das Buch bietet „nur“, aber immerhin gute Krimi-Unterhaltung ohne Überraschungen, aber auch ohne Langeweile. Perfekt für einen gemütlichen Lese-Nachmittag für Krimifreunde oder als Urlaubslektüre.
Mein Fazit
Unterhaltsamer Krimi mit ansprechender Kulisse
June 7, 2016
Der Roman "Venezianische Schatten" ist das dritte aus der Reihe, trotzdem, dass ich den ersten und zweiten Teil nicht gelesen habe, konnte ich mich gut in die Geschichte einlesen.
Auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Die Spannung hat sich gut aufgebaut und im gesamten Buch gehalten, sodass ich mitgerätselt habe. Die einzige Schwierigkeit, die sich mir ergeben hat, waren die Namen der Personen, da es zu viele italienische Namen auf einmal waren.
Luca Brassoni, ein venezianischer Kommissar, ist die Hauptperson. Er und seine Freundin finden eine verwirrte und verwundete Frau. Diese erweist sich als eine vermisste Person. Er vermutet, dass jemand junge, blonde Frauen entführt und anscheinend misshandelt. Doch die gefundene Frau kann sich an nichts erinnern, sodass sie dem Kommissar keine Hilfe darstellt.
Als auch noch eine Tote gefunden wird, die ebenfalls auf die Beschreibung passt, fängt die Jagd nach dem Entführer an.
Dieser hat bereits eine neue Frau entführt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch Luca Brassoni ist nicht allein, sein Partner und sein Cousin helfen ihm bei der Suche.
Doch Luca Brassoni hat noch andere Probleme. Seine Affäre, von der seine Freundin weiß, bekommt eine Tochter und der Ehemann seiner Affäre bekommt die Affäre gesteckt, sodass dieser auf einen Vaterschaftstest besteht. Luca Brassoni erfährt dadurch was er wirklich im Leben will.
Auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Die Spannung hat sich gut aufgebaut und im gesamten Buch gehalten, sodass ich mitgerätselt habe. Die einzige Schwierigkeit, die sich mir ergeben hat, waren die Namen der Personen, da es zu viele italienische Namen auf einmal waren.
Luca Brassoni, ein venezianischer Kommissar, ist die Hauptperson. Er und seine Freundin finden eine verwirrte und verwundete Frau. Diese erweist sich als eine vermisste Person. Er vermutet, dass jemand junge, blonde Frauen entführt und anscheinend misshandelt. Doch die gefundene Frau kann sich an nichts erinnern, sodass sie dem Kommissar keine Hilfe darstellt.
Als auch noch eine Tote gefunden wird, die ebenfalls auf die Beschreibung passt, fängt die Jagd nach dem Entführer an.
Dieser hat bereits eine neue Frau entführt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch Luca Brassoni ist nicht allein, sein Partner und sein Cousin helfen ihm bei der Suche.
Doch Luca Brassoni hat noch andere Probleme. Seine Affäre, von der seine Freundin weiß, bekommt eine Tochter und der Ehemann seiner Affäre bekommt die Affäre gesteckt, sodass dieser auf einen Vaterschaftstest besteht. Luca Brassoni erfährt dadurch was er wirklich im Leben will.
This entire review has been hidden because of spoilers.
May 12, 2016
Eine junge, verwirrte Frau wird von Commissario Luca Brassoni und seiner Lebensgefährtin Carla abends in Venedig aufgegriffen. Offenbar hat die Frau schlimmes erlebt. Wurde sie etwa Opfer eines Serientäters? Denn seit Monaten sind immer wieder Frauen eines bestimmten Typs in der Stadt verschwunden. Doch nicht nur beruflich fällt für den Commissario viel an, auch privat steht einiges auf dem Spiel als seine Affäre ein Kind auf die Welt bringt, das scheinbar mehr Ähnlichkeit mit ihm als mit dem vermeintlichen Vater hat.
Für mich der bisher schwächste Krimi der Reihe, weil vieles sehr bemüht erscheint. Der Lokalkolorith wird zu massiv durch wenig glaubwürdig motivierte Auflistungen, was in jedem Restaurant verspeist wird, versucht zu erzeugen, auch die eingeworfenen italienischen Vokabeln können nicht wirklich venezianische Atmosphäre schaffen. Der Fall bot für mich auch zu wenig Spannung, das Tatmotiv war mir auch zu platt und die Handlung zu versatzstückartig aufgebaut um überzeugen zu können. Die Figuren haben ebenfalls nur wenig Profil gezeigt oder sich weiterentwickelt, sie wirkten blass und austauschbar. So bleibt am Ende nur ein ganz nett zu lesender Krimi mit begrenzter Spannung.
Für mich der bisher schwächste Krimi der Reihe, weil vieles sehr bemüht erscheint. Der Lokalkolorith wird zu massiv durch wenig glaubwürdig motivierte Auflistungen, was in jedem Restaurant verspeist wird, versucht zu erzeugen, auch die eingeworfenen italienischen Vokabeln können nicht wirklich venezianische Atmosphäre schaffen. Der Fall bot für mich auch zu wenig Spannung, das Tatmotiv war mir auch zu platt und die Handlung zu versatzstückartig aufgebaut um überzeugen zu können. Die Figuren haben ebenfalls nur wenig Profil gezeigt oder sich weiterentwickelt, sie wirkten blass und austauschbar. So bleibt am Ende nur ein ganz nett zu lesender Krimi mit begrenzter Spannung.
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