Ab sofort als Filmausgabe lieferbarStefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.
Jetzt wisst ihr, warum ich die blöde Uhr garnicht sehen möchte. Es ist meine Zeit, die da abläuft. Und es ist so verdammt ungerecht und so unbarmherzig! Wenn man genau darüber nachdenkt, bedeutet jedes Ticken für jeden Menschen eine Sekunde weniger, aber die anderen haben den Vorteil, nicht zu wissen, wann ihr Ende kommt.“ . Stefanie ist 15, als sie erfährt, dass sie Krebst hat und nur noch sechs bis zwölf Monate zu leben hat. In ihrem „Vergissmeinnicht“-Buch beschreibt sie, was nun wirklich zählt, welche Träume sie hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Eine emotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Wut und Rebellion. . „Gott, du kannst ein Arsch sein“ von Frank Pape hat mich mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen. Es ist wirklich beachtenswert, wie stark Steffi trotz ihres Schicksals mit der Situation umgeht und trotzdem auch zeigt, wie scheiße das alles ist. Man hat ihr diese Gefühle absolut abgekauft und hat einfach nur mit ihr und ihrer Familie gelitten. Der Titel ist hier so unglaublich passend, da man einfach nicht verstehen kann, warum ein so junges Mädchen diese Ungerechtigkeit und diesen Schmerz erfahren muss. . Zwischenzeitlich fand ich es etwas schade, dass ihre Rebellion etwas zu kurz gekommen ist. Man hat viel über die Krankheit und ihre Auseinandersetzung mit dem Tod erfahren und das war so emotional! Aber an einigen Stellen, wo sie dem Krebs trotzen wollte und rebelliert hat, hätte ich mir einen tieferen Einblick erwünscht. So hat es manchmal nur an der Oberfläche gekratzt. . Besonders das Ende lässt einen einfach nur laut schluchzend zurück. Es ist so emotional, aber auch so schön zu wissen, wie Steffis Papa ihren Wunsch erfüllt und das Buch zu Ende schreibt und trotzdem so unglaublich traurig zu lesen, was das für ihn und die Familie bedeutet. . Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Es ist eine unglaublich bewegende Geschichte, auch wenn ich mir manchmal etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Stefanie erfährt wenige Wochen nach ihrem 16. Geburtstag, dass sie in 6-12 Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen und merkt, wie bedeutend die Selbstverständlichkeit des Lebens ist. Das Buch ist eine hoch emotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschungen, Hass, Wut und Rebellion. Es weckt neuen Lebensgeist und gibt einen tiefen und realen Einblick in das Sterben. Es ist keine Lesereise in die romantische und tragische Zeit einer jungen Liebe, es ist vielmehr ein mutiger Einblick in das wahre Leben.
Meine Meinung:
Da ich in meinem Umfeld leider schon mit der Krankheit Krebs zu tun hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Schon nach den ersten Seiten wusste ich das mich die Geschichte mitnehmen wird. Man merkt an vielen Stellen das es von Stefanie selbst geschrieben wurde, dass macht das Buch sehr authentisch und man ist ihr und auch der Krankheit ganz nah. Egal ob es ihr richtig schlecht oder gut geht, sie umschreibt nichts oder will etwas besser darstellen als es ist, so hat man das Gefühl, dass sie ihr ganzes Seelenleben einem darlegt. Stefanie ist beinahe im gleichen Alter wie ich und man hat mit 16 oder wie ich 18 Jahren einfach das Gefühl, das noch alles vor einem liegt und man noch so viel ausprobieren und seine Wünsche realisieren kann. Wenn einem dann gesagt wird man hat noch ein paar Monate zu leben hat bricht alles zusammen. Die Gefühle, die Stefanie in dieser Zeit hat, werden in ihrer Geschichte so glaubhaft dem Leser dargelegt, dass es einen berührt und zum Weinen bringt. Ich habe sie als unglaublich stark wahrgenommen, denn obwohl sie Zweifel hatte, hat sie trotzdem immer weitergemacht. Mich hat es auch berührt, wie ihre Familie mit der Krankheit umgegangen ist und wie Stefanies Pferde ihr Kraft und Geborgenheit gegeben haben. Das kann ich zu 100% nachvollziehen, denn Tiere helfen einem oft in schweren Zeiten. Die Fotos von ihr in der Mitte des Buches haben mir nochmal mehr das Gefühl gegeben, dass ich ihr nah bin und sie kenne. Es ist schwierig zu beschreiben, aber Bilder machen immer etwas mit einem.
Stefanie schafft es in ihrer Geschichte aber auch zu vermitteln, was im Leben wichtig ist. Also das man die kleinen Dinge schätzt und einfach jeden Tag genießt und zu etwas Besonderem macht. So habe ich viel mitgenommen und mir wird das Buch noch lange Zeit in Gedanken bleiben.
Fazit:
Eine authentische, berührende Geschichte, die einem zu Herzen geht. Es zeigt einem die wichtigen Dinge, die man heutzutage viel zu schnell vergisst. Es ist einfach ein besonderes Buch, dass mich noch begleiten wird.