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Schreiben statt Jammern: Die ultimative Liebeskummeranthologie des Poetry Slam

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Was bleibt nach so einer Beziehung?
Nachdem man alles miteinander geteilt hat, teilt man alles wieder auf, den Freundeskreis, die Stadt, die Kneipen, Kinder, Haustiere, Erinnerungen und Einrichtungsgegenstände – bis man nur noch halb ist. Danach kommt die Zeit, in der man versucht, Schlaglöcher zu flicken und wieder ganz zu werden, bevor man sich wieder ins Getümmel stürzt.

Diese Anthologie ist das Buch davor. Wenn dir der Mut fehlt, spreizt es die Seiten für dich, nimmt dich schützend zwischen die Buchdeckel, so dass jede Abweisung und jeder Korb einfach abprallt.

Dieses Buch ist das Buch danach, wenn man mit zerlaufenem Kajal und einem Karton in den Händen im Regen steht und nicht weiß, wo man klingeln soll. Man kann es wahlweise lesen oder rauchen.

Und wenn es gerade einfach nicht läuft: Lies dieses Buch, es hält sich in den Fingern wie die Hand eines guten Freundes, der sagt: „Hey, ... ist schon o.k.“

151 pages, Paperback

Published May 14, 2016

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Dean Ruddock

3 books

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May 5, 2016
Liebeskummer, ein Thema mit dem sich vielleicht nicht Jeder gern auseinander setzt. Mal verläuft sich eine Beziehung einfach im Sand oder wird total gegen die Wand gefahren. So oder so entsteht dabei eine ganz besondere Art von Trauer, über die man schwer hinweg kommt. Der Lektora Verlag hat sich mit dieser Problematik beschäftigt und einige ihrer besten Poetry Slammer gebeten, ein paar Texte zu schreiben, um Menschen die sich in einer ähnlichen Situation befinden, zu helfen. Und was möchte man dann gar nicht? Man möchte keine Schuldzuweisungen, man möchte sich nicht selbst schlecht fühlen, für die Dinge die passiert sind. Eigentlich möchte man generell so gut es geht an etwas anderes denken. Und man möchte ganz sicher nicht hören, dass man sich jetzt einfach zusammen zu reißen hat, wieder raus geht und auf dem Markt ist. Denn so läuft das nicht immer, das haben auch die Autoren dieser Anthologie verstanden. Kein Text in diesem Buch ist eine Anklage, kein einziger Text macht den Leser schlecht. Es sind viel mehr Texte, Geschichten die man verstehen kann. Mit Protagonisten in dessen Lage man sich gerade gut versetzten kann, aber auch nicht muss. Man kann zusammen mit den Figuren weinen, über sie oder mit ihnen lachen und so in jedem Fall sein eigenes Leid ein bisschen in den Hintergrund drängen. Es sind verschiedenen Texte, die Mut machen können, trösten oder einfach ein bisschen Ablenkung verschaffen. Es ist hier auf jeden Fall für jeden Trauernden etwas dabei, um mal wieder ein bisschen zu lachen oder wenigstens ein Lächeln aufzusetzen.

- Fazit -
Ich gebe zu, ich hab gedacht das wird nix. Ich hatte die Befürchtung dass dieses Buch zwar aus einer sehr netten Idee entstanden ist, letztendlich aber leider seinen Zweck nicht erfüllt. Zum Glück möchte ich sagen, war es dann doch anders als gedacht! Dieses Buch nimmt den Leser wirklich, wie im Klappentext schon beschrieben 'schützend zwischen die Buchdeckel'. So hatte ich eigentlich durchgehen Spaß mit den Texten in dem Buch und wenn dann mal was dabei war, dass mir eben nicht so gefallen hat, dann hab ich eben einfach umgeblättert. Eine schöne Zeit hatte ich damit auf jeden Fall.
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