Erzählungen illegaler Migranten im Strom der Globalisierung
Über eineinhalb Jahre hinweg hat Christoph Miler Gespräche mit „Illegalen“ geführt, hat ihre Geschichten dokumentiert und als Grundgerüst für Nowhere Men verwendet, hat sie verdichtet, collagiert und mit Recherche- und Erfahrungsmaterial angereichert. Das Ergebnis sind sechs Erzählungen, sechs episodenhafte Biografien, die nicht als verbindliche Lebensläufe, sondern als literarische Protokolle und archetypische Skizzen irregulärer Migration zu lesen sind, eingebettet in ein Netz globaler Ereignisströme und Machtstrukturen.