Über zwei Dutzend Bilder und Geschichten ermuntern Kinder zum Weiterfabulieren: Kreative Sprachförderung im unterhaltsamsten Sinn!
Ein Bild, einen Titel und den Einstieg in eine Geschichte – mehr braucht Andreas Röckener nicht, um Kinder auf überzeugend einfache Weise zum Weitererzählen zu bringen! Und so geht es gleich damit los: Was entdeckt der Fisch, der in einen Tunnel blickt? Welchen dringenden Anruf erhält der Flügel am Tag der Musik? Und wer eilt dem zerstreuten Herrn Gabriel zu Hilfe? 28 Geschichten versammelt dieses Buch. Alle hat der Autor mehrfach in Klassen oder mit Kindergruppen erprobt, wobei ihn der Ideenreichtum und die Originalität der Kinder stets aufs Neue verblüfft haben. Wie geht’s weiter? bietet eine Fülle abwechslungsreicher Anlässe, der Phantasie freien Lauf zu lassen und selbst zum Co-Autor zu werden, denn ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.
Man kann eigentlich nicht wirklich behaupten, dieses Buch "gelesen" zu haben, wenn man, so wie ich von Cover zu Cover alle Wörter gesehen hat. Denn der Großteil der Geschichten ist noch nicht erzählt. Ich hätte mir also etwa 25mal die Zeit nehmen müssen, jemandem die jeweiligen Geschichten zu erzählen, die mit wenigen - meist SEHR skurrilen Sätzen ihren Anfang nehmen und durch ein oft noch bizarreres Bild, das nicht immer zum Text zu passen scheint, begleitet werden. Noch besser wäre es wahrscheinlich, mit einem Kind diese Geschichten zusammen auszugestalten. Jeden Abend eine, vielleicht. Oder jeder erzählt seine eigene Version. Nach Aussage meiner Schwester ist das Geschenk jedenfalls sehr gut bei meiner Nichte (6) angekommen. Sie findet es total cool.