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Wie man Italiener wird in 30 Lektionen

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Bella Italia!
Kaum ein Land fasziniert uns so, wie das sonnige Italien: die malerischen Altstädte, die großen Künstler in den Galerien und Museen, die Toskana mit ihrer unvergleichlichen Landschaft und ihren vollmundigen Rotweinen, das mediterrane Klima, das Temperament der Einwohner, die wunderbare italienische Küche, die elegante Kleidung, die feurige Sprache ...
Schon Goethe war vom "Land, wo die Zitronen blühen" fasziniert und auch heute ist Italien immer noch eins der liebsten Reiseziele der Deutschen. Merkwürdig, dass wir gleichzeitig bei kaum einem anderen Land (und seinen Einwohnern) mehr Vorurteile haben (und Angst vor ihrer Nationalmannschaft im Fußball).
Markus Ebert, eigentlich ein bodenständiger Niedersachse, ist dem Land (und besonders einer Einwohnerin) seit dem Studium verfallen, und lebt und arbeitet nun seit einigen Jahren im Trubel der italienischen Kultur. In diesem Buch berichtet er augenzwinkernd, wie man Italien in 30 Lektionen lieben und verstehen lernt, welche Vorurteile wahr und welche falsch sind, und wie man mit ihnen umgeht. In den Irrungen und Wirrungen einer süditalienischen Großfamilie hat er einige Zeit gebraucht, um wirklich anzukommen und lässt uns nun an den typischen Situationen teilhaben, die entstehen, wenn man etwas länger in Italien lebt - und nicht unter die Räder kommen will.

192 pages, Paperback

Published March 1, 2016

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Markus Ebert

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Beate.
161 reviews24 followers
February 13, 2020
Bella Italia!
Kaum ein Land fasziniert uns so, wie das sonnige Italien: die malerischen Altstädte, die großen Künstler in den Galerien und Museen, die Toskana mit ihrer unvergleichlichen Landschaft und ihren vollmundigen Rotweinen, das mediterrane Klima, das Temperament der Einwohner, die wunderbare italienische Küche, die elegante Kleidung, die feurige Sprache ...
Schon Goethe war vom "Land, wo die Zitronen blühen" fasziniert und auch heute ist Italien immer noch eins der liebsten Reiseziele der Deutschen. Merkwürdig, dass wir gleichzeitig bei kaum einem anderen Land (und seinen Einwohnern) mehr Vorurteile haben (und Angst vor ihrer Nationalmannschaft im Fußball).
Markus Ebert, eigentlich ein bodenständiger Niedersachse, ist dem Land (und besonders einer Einwohnerin) seit dem Studium verfallen, und lebt und arbeitet nun seit einigen Jahren im Trubel der italienischen Kultur. In diesem Buch berichtet er augenzwinkernd, wie man Italien in 30 Lektionen lieben und verstehen lernt, welche Vorurteile wahr und welche falsch sind, und wie man mit ihnen umgeht. In den Irrungen und Wirrungen einer süditalienischen Großfamilie hat er einige Zeit gebraucht, um wirklich anzukommen und lässt uns nun an den typischen Situationen teilhaben, die entstehen, wenn man etwas länger in Italien lebt - und nicht unter die Räder kommen will. (Quelle Amazon)

Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen, der vorhat länger in Italien zu bleiben. Mit viel Humor bereitet der Autor die Leser darauf vor, nicht in jedes Fettnäpfen zu treten.

Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, wenn der Autor über seine Schwiegereltern schreibt, denn die sind die absolut Größten, haben immer recht und Mamma ist sowieso die beste Köchin.

Aber am Wichtigsten ist es, immer die Ruhe zu bewahren. Man hat morgens um 9 Uhr einen Termin, aber abends wurde es spät? Dann reicht es auch noch vollkommen um 11 Uhr aufzutauchen. Gefrühstückt wird sowieso erst mal in aller Ruhe im Cafe, am Besten zusammen mit den Kollegen. Mittagspause am Strand? Natürlich. Warum auch nicht. Denn schließlich arbeitet der Italiener nur um zu leben und nicht umgekehrt.

Und dann ist da noch die Sache mit den Autos. Wo in Deutschland Samstags das Auto gewaschen und poliert wird, da macht der Italiener lieber Party. Schließlich ist das Auto nur ein Gebrauchsgegenstand. Wen interessiert da schon Schmutz oder Beulen?

Was ist das Wichtigste, wenn man einen Job sucht? In Deutschland die Qualifikation. In Italien Vitamin B. Da reicht dann auch der Freund, eines Freundes, eines Freundes, eines Freundes.

Mit viel Augenzwinkern wird hier das italienische Flair auf die Schippe genommen und das hat mir sehr gut gefallen. Aber das Buch schafft es auch die Seele in das schönste Land der Welt zu entführen und ich konnte in meinen Erinnerungen an wundervolle Urlaube schwelgen. Für mich ein voller Erfolg.

Ich vergebe 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung für alle Italienfans.

© Beate Senft
Profile Image for Buchjunkies.
183 reviews
March 10, 2016
Markus Ebert ist gebürtiger Norddeutscher und somit mit allen typisch deutschen Marotten groß geworden. Die Liebe seines Lebens hat ihn nach Italien gebracht - in das Land der Sonne, des Olivenöls und der temperamentvollen Frauen.

Natürlich ist es nicht einfach sich in die Kultur der Italiener zu integrieren und dabei nicht in jedes Fettnäpfchen zu treten. Nach jahrelanger Erfahrung hat der Autor beschlossen es Nachreisenden einfacher zu machen und dieses Buch geschrieben. In 30 Lektionen versucht er dem Wunschitaliener dabei zu helfen das Leben nicht ganz so ernst zu nehmen, das Auto als Gebrauchsgegenstand zu sehen und bloß nicht die Autorität der italienischen Schwiegereltern in Frage zu stellen. Grundsätzlich gilt hier: Papà hat immer Recht und Mamma ist die beste Köchin der Welt.

Gerade für einen Deutschen ist es sicherlich nicht einfach sich ins italienische Lebensgefüge einzugliedern. Die deutschen Tugenden wie Pünktlichkeit, Arbeitseifer und Verkehrsbewusstsein werden in Italien geschätzt, aber nicht zwingend verstanden. Wenn der Besuch am Vorabend in der Bar länger dauerte, kann man unmöglich zum Termin um 9 Uhr bereits auf der Matte stehen - 11 Uhr reicht auch.

In den vergangenen Jahren ist Markus Ebert ruhiger geworden, quasi ein Italiener. Denn statt für die Arbeit zu leben, arbeiten die Italiener um zu Leben - aber nicht mehr als nötig bitteschön.
Und auch hier gilt - Vitamin B ist alles. Wer einen Job braucht, kriegt auch einen, wenn nicht direkt, dann eben über mehrere Freunde von Freunden.
Mit charmantem Augenzwinkern lässt uns Markus Ebert an seinen Erfahrungen teilhaben und so manches Mal habe ich mir gedacht: Ja, das wäre wirklich nett. Die Mittagspause am Strand? Das Meeting zum Frühstück im Café? Gern.
Nur Autofahren würde ich in Italien wohl vermeiden.

Wer vor hat in den nächsten Jahren nach Italien auszuwandern, sollte dieses Buch zwingend lesen und schon einmal anfangen zu üben. Das macht gerade auf der Straße sicherlich wenig Freude, bringt aber etwas Schwung in den Herzschlag.
Vielleicht wollt ihr aber auch nur einen Urlaub im Land des guten Essens verbringen, dann hilft euch dieses Buch ebenfalls dabei die Italiener und ihre Lebens- und Denkweise zu verstehen.

Das Buch hat noch einen besonderen Clou - wenn ihr es in der Buchhandlung entdeckt, kleiner Tipp: Dreht es mal um!
Profile Image for Nadia Raia.
Author 6 books14 followers
July 3, 2018
Mein großes Problem hieran hat mal jemand folgendermaßen formuliert:
"Die Deutschen lieben die Italiener, aber respektieren sie nicht. Die Italiener respektieren die Deutschen, aber lieben sie nicht."

Der Gedanke kam mir beim Lesen immer wieder. Ich verstehe, dass dieser "Ratgeber" natürlich lustig sein soll - für gewöhnlich ist es doch aber so, dass der Ich-Erzähler (der hier nicht konstant eingehalten wird - ein Detail, aber Minuspunkt für mich) in Fettnäpfchen fremder Kulturen tritt. Markus Ebert konstruiert hier allerdings mitunder Situationen, in denen er neben Italienern steht, die sich seiner Ansicht nach verrückt verhalten, und darüber die Augen verdreht.
Das kurze Buch hatte seine guten Momente, aber ich hab nicht das Gefühl, dass es sensibel um einen Austausch der Kulturen bemüht war, sondern eben einfach witzig sein wollte, indem man darstellt, wie chaotisch, egozentrisch und laut Italien und seine Bewohner sind. Das hilft nicht, die eingangs erwähnte Problematik zu beheben. Ich finde, diese 30 Lektionen verstärken sie.
Wichtige Themen, die kulturelle Aspekte durchdringen und wirklich wichtig wären, um Italien zu verstehen, werden hier so oberflächlich angeschnitten, dass es mehr verwirrt als erklärt: Norden gegen Süden, das gelebte Christentum, die Mafia, Nepotismus, linguistische Plurizentrik, Risorgimento. Ich verlange keine wissenschaftliche Aufarbeitung, aber es wäre durchaus möglich gewesen, die Ursprünge der Mafia als Statthalter kurz aufzuzeigen. Die Verbindung zu den italienischen Unabhängigkeitskriegen zu ziehen, da das alles in derselben Epoche stattfand und darin so viele Züge der italienischen Mentalität gründen.
Ich kann mir vorstellen, dass es eine nette, lustige Lektüre für einen "Durchschnittsdeutschen" ist, der einmal im Jahr zehn Tage am Mittelmeer verbringt (und das meine ich nicht abschätzig, es ist vollkommen okay, sicht nicht großartig in die Thematik einlesen zu wollen). Markus Ebert liebt Italien, das sehe und glaube ich. Aber für alle, die wirklich begreifen möchten, was "italienisch" (da muss man wohl leider wirklich zwischen Norden und Süden unterscheiden) ist und warum, dem spreche ich hiermit keine Empfehlung aus.
Profile Image for Diana.
49 reviews3 followers
June 12, 2016
Bella Italia!
Kaum ein Land fasziniert uns so, wie das sonnige Italien: die malerischen Altstädte, die großen Künstler in den Galerien und Museen, die Toskana mit ihrer unvergleichlichen Landschaft und ihren vollmundigen Rotweinen, das mediterrane Klima, das Temperament der Einwohner, die wunderbare italienische Küche, die elegante Kleidung, die feurige Sprache, ...
Schön Goethe war vom "Land, wo die Zitronen blühen" fasziniert und auch heute ist Italien immer noch eins der liebsten Reiseziele der Deutschen. Merkwürdig, dass wir gleichzeitig bei kaum einem anderen Land (und seinen Einwohnern) mehr Vorurteile haben (und Angst vor ihrer Nationalmannschaft im Fußball).
Markus Ebert, eigentlich ein bodenständiger Niedersachse, ist dem Land (und besonders einer Einwohnerin) seit dem Studium verfallen, und lebt und arbeitet nun seit einigen Jahren im Trubel der italienischen Kultur. In diesem Buch berichtet er augenzwinkernd, wie man Italien in 30 Tagen lieben und verstehen lernt, welche Vorurteile wahr und welche falsch sind, und wie man mit ihnen umgeht. In den Irrungen und Wirrungen einer süditalienischen Großfamilie hat er einige Zeit gebraucht, um wirklich anzukommen und lässt uns nun an den typischen Situationen teilhaben, die entstehen, wenn man etwas länger in Italien lebt, und unter die Leute - und nicht unter die Räder kommen will.

Da ich ein riesengroßer Italien-Fan bin und in diesem Sommer das erste Mal dort etwas länger als drei Tage verbringen möchte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Was soll ich sagen: Man schlägt es auf, liest die ersten Seiten und die Laune bessert sich augenscheinlich. Zumindest erging es mir so, als ich das Buch an einem kalten, verregneten Frühlingstag las und ich mich einmal mehr fragte, warum ich mir eigentlich selber oftmals soviel Stress mache.

Markus Ebert nimmt den Leser mit auf eine Reise durch dieses wundervolle Land und gewährt urkomische Einblicke in den italienischen Alltag. Die dreißig Lektionen sind relativ kurz gehalten und lassen sich wunderbar über den Tag oder das Wochenende verteilt lesen. Zusätzlich findet man auf den Seiten immer wieder kleine Zeichnungen, sodass alleine das Durchblättern ein netter Zeitvertreib ist.

Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht, dass das Buch so kurz ist und da ich auch gar kein italienisch kann, brauchte ich diesen Teil nicht näher anzusehen. Dennoch mochte ich die unterhaltsamen Lektionen, die wirklich nichts auslassen - nicht mal den Kapitän der Costa Concordia, Francesco Schettino sowie das italienische Fernsehprogramm, und gleichzeitig werden augenzwinkernd die typisch deutschen Tugenden auf´s Korn genommen.


Mein Fazit:

"Wie man Italiener wird in 30 Lektionen" eignet sich wunderbar als Urlaubslektüre für lange Auto- oder Busfahrten und wahrscheinlich kommt der Leser direkt in Versuchung, die Mitreisenden an den humorvollen Kapiteln teilhaben zu lassen. Die ideale Lektüre, für alle die etwas mehr Gelassenheit gut gebrauchen können.
Profile Image for Anne.
33 reviews
February 3, 2017
Ein amüsant geschriebenes und sehr informatives Buch über das Leben in Italien und über ihre Landsleute. Es gibt sogar ein paar Tipps, wie man selber "italienischer" werden kann, über die italienische Kunst zu leben. Leider war das Buch viel zu schnell durchgelesen, wie gerne hätte ich noch mehr schräge und liebenswerte Details über Bella Italia erfahren. Eine klare Weiterempfehlung für alle Italien-Fans! :-)
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