Unter Peter dem Großen steigt Rußland zur europäischen Großmacht auf, in der Gegenwart sind Glanz und Ruhm des Landes versunken. Mit beeindruckender Geschichtskenntnis, voller Ironie und Hintersinn zeichnet Granin das Bild einer unvergleichlichen europäischen Herrscherfigur. Wer war Peter? Was ist Größe? Diese Fragen treiben fünf Petersburger Intellektuelle um, die selbst nicht mehr wissen, wer sie sind und was sie sollen nach dem Untergang des Sowjetreiches. Sie glauben, alles über Peter den Großen zu wissen, und müssen sich doch eingestehen, daß sie ihn nicht begreifen. Anfangs ist es nur die Lust, sich mit Geschichten über diesen schillerndsten aller russischen Zaren zu unterhalten. Doch schon bald verwischen die Grenzen zwischen Gestern und Heute, erscheinen die höfischen Intrigen von damals wie ein Zerrbild der gegenwärtigen Verhältnisse. So entsteht aus den zahlreichen Episoden um und über Peter den Großen nicht nur ein facettenreiches Porträt dieses faszinierenden Herrschers; Peters fanatischer Reformwille, sein Kampf gegen die Korruption, seine Gewalt, sein aufklärerischer Geist bieten zugleich immer wieder Erklärungsmuster für die heutigen Zustände. Gerade in dieser Verbindung aus Historie und Gegenwart entsteht die besondere Anziehungskraft dieses Romans über einen rätselhaften Herrscher.
Daniil Alexandrovich Granin (born Daniil Alexandrovich German) was an author born in the former Soviet Union. He started writing in the 1930s when he was still an engineering student at the Leningrad Polytechnical Institute. After completing his graduation Granin began working as a senior engineer at an energy laboratory and soon after the war broke out, he volunteered as a soldier.
One of the first widely praised works of Granin was a short story about graduate students, titled Second Varient. It was published in the journal Zvezda in 1949. Granin continued to study engineering and working as a technical writer until success knocked on the door in the form of Those Who Seek; a novel inspired from his life as an engineer. The book talked about the overly bureaucratic Soviet system which tended to stifle new ideas.
Granin has worked as a board member in the Leningrad Union of Writers and is a winner of many medals and honors including the State Prize for Literature in 1978.
В исполнении Даниила Гранина получилась апология Петра Великого. Кто говорит, что царь был жестоким и до крови жадным, тот явно не понимает, в какое время Пётр обретал себя – в полном кровопролития мире. А кто подозревает Петра в содомии, тот не настолько уж и ошибается, ведь чего не могло случиться с хорошим человеком, пребывавшем в окружении расположенных к нему мужчин. В таком духе и продолжал Гранин повествование, отразив в излюбленной им манере рассказ о некоем человеке, который будто бы ему знаком. Портрет Петра вышел подобным возведённому ему Этьеном Фальконе памятнику – взмывающий на скалу всадник без регалий, стремящийся к свершениям, забывший, что земля уходит у него из-под ног.