Dr. Peter Schmidt ist promovierter Geophysiker und IT-E xperte. Seine Leidenschaft gilt Vulkanen, Wüsten und Planeten. Erst mit 41 Jahren entdeckte er durch einen Zufall, dass er ein Autist mit ausgeprägtem Asperger- Syndrom ist. In den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften ist er hochbegabt, menschliche Kommunikation hingegen ist ihm oft ein Rätsel. Mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebt er in Gadenstedt im Peiner Land. Sein erstes Buch »Ein Kaktus zum Valentinstag« wurde zum Bestseller.
Diese monothematische Autistenautobiographie erzählt die durch eine geophysikstudierende starke erste Tanzpartnerin und eine resolute ostpreußische Vermieterin entscheidend gedüngte und sich stetig verbessernde und nicht an Skorbut sterbende Liebesgeschichte von Martina und Peter. Als solcher begriffener Autismus tritt erst kurz vor Buchschluss auf Seite 209 ins Bewusstsein und verleiht vorherigen Seltsamkeiten konkreteren Sinn, weswegen ich empfehle, Schmidts [dritte] Autismuskunde zuerst zu lesen. Diese Liebesgeschichte zu durchfühlen und manch heterosexistische Normativitäten der Babyboomergeneration mal nicht als peinlich zu empfinden, sondern in ihrer inneren Schönheit zu würdigen, lohnt sich, Schmunzeln-, Lachen- und Schmachtenmüssen veröftern sich in die zweite Hälfte hinein. Eine Erinnerung im Kreißsaal füttert meine Privattheorie, dass etwas Perinatales autistisch macht. Als Folgebuch einer Autistin gönne ich mir Liebe mit Köpfchen.
The book was a present from a school mentor of my son, who is also an autist in a way (atypical). I bravely endured through endless passages about checklists, author’s reflections on “how to find a proper woman for the life and how can she deliver” going in circles, until a passage with a mathematical explanation of love came up - it was a showstopper for me and something that told inside me - everyone is different, and this particular story won’t help understand my son better (which was a primary reason I took it to read).
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Eigentlich würde ich gerne 3,5 Sterne geben. Ein spannender Bericht aus dem Leben eines Asperger Autisten und eine Lobeshymne an die Liebe.
Phasenweise war es etwas langweilig, hat mich nicht gefesselt, wie ein krimi oder so, aber dennoch sehr berührend und wieder ein Einblick mehr in die andere Perspektive auf die Welt.
Ein Bericht über das Leben mit Asperger Autismus. Eine Hymne an die Liebe zu seiner Frau. Doch trotzdem hat mich das Buch nicht gefesselt und stellenweise eher gelangweilt. Erst mit 41, also zum Ende des Buches erhält er die für ihn erlösende Diagnose. Erfährt, wieso er sich oft nicht dazugehörig und anders fühlt. 2,5/5⭐️