Osman Engin, 1960 in der Türkei geboren, lebt seit 1973 in Deutschland. Nach seinem Studium der Sozialpädagogik in Bremen wurde er freier Schriftsteller. Monatlich schreibt er Satiren für die Bremer Stadtillustrierte Bremer, außerdem arbeitet er u.a. für Titanic und taz. Mehrere Satirensammlungen sind u.a. bei Rowohlt erschienen, Kanaken-Gandhi ist sein erster Roman.
Alles, was man als Klischees erwarten kann, bietet dieses Buch. Geschrieben im Wortlaut des Protagonisten mit Migrationshintergrund ("Seinz Fiktschn, Skinhääds, John Wäyn, etc...), gefüllt mit flachsten Witzen und einer Handlung, die man nicht als solche bezeichnen kann. Finger weg von diesem Mist!!!
Türkischer "Hau-ruck-Humor" ;-): Gute Einfälle, Slapstick, kein Spannungsbogen, dafür Gags ohne Atempause, mal gute, mal schlechte. Ein bißchen Kaya Yanar trifft Daniel Pennac.