Eine rätselhafte Botschaft wird den drei ??? Eine Dose, darin Schlüssel, ein Parkschein und ein silbernes Amulett. Justus, Peter und Bob müssen Antworten auf viele Fragen finden – und das schnell...
Der Anfang mit Tante Mathildas Schimpftirade war sehr amüsant. Das Grundthema mit der geheimnisvollen Dose, die den drei Detektiven zugespielt wird, fand ich auch gut. Alles Geheimnisvolle mag ich grundsätzlich erst mal. Danach fand ich die Geschichte ein bisschen unstrukturiert, aber doch okay. Allerdings fand ich recht unglaubwürdig, dass Justus einfach so eine Tablette schluckt, ohne wirklich zu wissen, was er da zu sich nimmt. Aber gut, insgesamt hat mich das Hörspiel während einer Autofahrt gut unterhalten könnnen.
Die empörte Mathilda ist zu köstlich. Leider nimmt der Fall nach dem lustigen Anfang aber arg ab. Sie rennen nur von Ort zu Ort ohne wirklich was zu erforschen. (Und ja, es ist schon noch speziell mit den neuen Sprechern, man gewöhnt halt sich schon an die liebgewonnenen Stimmen)
Für dieses Buch habe ich drei Tage gebraucht, sonst verschlinge ich die in höchstens drei Stunden. Erst dachte ich, es lag an mir: zu müde, zu unkonzentriert, ich hatte schon auf Seite 40 den Faden verloren und darum begann ich von neuen. Doch leider wurde es im zweiten Anlauf auch nicht besser. Die Handlung dümpelt vor sich hin, hält sich kapitelweise mit unrelevanten Details und Anektötchen auf (ich sag nur: Malerei, Wasserrohrbuch, Zahnarztbesuche, dubiose Flirtattacken ...) und es kommt zzzzzzz ..... sorry, eingeschlafen, wo war ich? Ach ja, es kommt einfach keine Spannung auf! Ich hatte einfach null Motivation, dieses Buch weiter zu lesen, dass ist mir sogar beim schlechtesten drei???-Buch noch nie passiert! Kurz und gut: einfach totlangweilig!
Das ist so einer der Fälle, den ich mir ständig anhören kann, und trotzdem weiß ich bis heute nicht, worum es nun eigentlich genau geht - Geldfälscher(werkstatt) und irgendwie angespülter Schatz eines vor Ewigkeiten gesunkenen Schiffes. Oder so. Der Anfang war noch recht gut (dieses "... diese WURST!!" von Tante Mathilda war zu göttlich!), aber dann stürzt der Fall, wie so viele vor ihm, einfach nur ab. Was sollte dieses Mädel, dass irgendwie so nymphomanisch gezeichnet wird (EXTREMST unangenehm!), Justus, dessen Zahnschmerzen wie ein monströser Wink mit dem Zaunpfahl in die Geschichte geplästert wird, nur damit man anschließend mit den falschen Tabletten zum Ziel kommt... Alles sehr unglaubwürdig und unnötig verschwurbelt. Ach ja, und einen Rätseltext gibt es natürlich auch. Irgendwie sind da manche Autoren regelrecht versessen drauf...
Was für ein langweiliges Buch. Ich wollte erst schreiben "langweiliger Fall" und das stimmt auch irgendwie. Aber wenn ein Marx den Fall so geschrieben hätte, wäre es immer noch gut möglich gewesen, das das Buch mir trotzdem gut gefällt dank der Beschreibung der drei Fragezeichen und dem ganzen Drum und Dran. Manche drei ???-Autoren haben halt einen auch an sich angenehmen Stil, der auch ohne große Spannung funktioniert. Sonnleitner hat den auf gar keinen Fall. Und so nerven solche Dinge wie Justus' schmerzender Zahn, das Bob-besessene Mädchen und ihr Yoga-machender Opa einfach nur.
Das Buch ist kein Aufreger, es ist schon ok, nur macht es nicht wirklich Spaß, es zu lesen.
Entgegen der allgemeinen Fan-Auffassung finde ich die Geschichten von Marco Sonnleitner nicht schlecht und sehe sie sogar als die Unterhaltsamsten an. Neben zahllosen Seiten, die hier wahlweise mit Zahnarztbesuchen, Versteckspielen in einer Leichenhalle oder einem dreizehnjährigen Mädchen, das einem der Jungen plötzlich nicht mehr von der Seite weichen will, gefüllt sind, findet der Fall der drei Detektive noch immer genug Beachtung. Wahrscheinlich ist hier wirklich eine Menge an den Haaren herbeigezogen (wobei ich diesen Fall noch relativ überschaubar finde), aber weil es sich bei diesen Geschichten um die nicht selten leicht realitätsfernen drei ??? handelt, kann ich über diese Tatsache leicht hinwegsehen: Justus ist ein wandelndes Lexikon und verfügt über ein fotografisches Gedächtnis, nimmt aber wahllos irgendwelche Pillen von einem alten Mann an? Ein bisschen schwer nachzuvollziehen, aber schlussendlich doch witzig. Und weil ich es mag, wenn die Aufmerksamkeit des Lesers eher auf die Charaktere und ihre Marotten anstatt auf den Fall selbst gelenkt wird, war dieses Buch ein wirklich netter Zeitvertreib für mich.
Als plötzliche eine kleine Bonbondose über den Zaun des Schrottplatzes geworfen wird, ist dies nur der Anfang eines neuen Falles für die drei Detektive aus Rocky Beach. Denn in der Dose befindet sich neben einigen anderen Hinweisen auch ein mysteriöses Amulett, das Justus, Peter und Bob nicht richtig einordnen können. Doch schon bald führt der neue Fall die jungen Detektive auf die Spur eines sagenumwobenen Schatzes, den zu finden auch ihr anonymer Auftraggeber versucht zu haben scheint - bisher jedoch ohne Erfolg. Oder steckt doch etwas ganz Anderes hinter alldem?
Fazit:
Ich hatte mich so auf diesen Fall gefreut - noch einmal mehr, weil ich ihn von einer lieben Freundin zu Ostern geschenkt bekommen habe. Und dann diese ... ja, fast schon Enttäuschung. Die Handlung war unruhig und unfokussiert, die Geschichte an sich flach und nicht gerade einfallsreich. Ließ sich ganz nett lesen, mehr aber auch nicht, muss ich leider sagen. Und auch die Auflösung des Falls fiel für meinen Geschmack dann doch eher lasch aus. Daher auch meine Bewertung.
Ich weiss nicht so recht was ich von dem Teil halten soll. Schlecht war er nicht, aber so gut...? Ich weiss nur, ich hatte die Hälfte bereits gelesen und wusste nichts von dem was ich gelesen hatte. Also heute alles nochmal gelesen.
Nett, durchschnittlich, Schatzsuche und so... viele Nebenäste... alles recht nett. Aber es hat mich nicht ungehauen, jedoch besser als erwartet. Freu mich auf die nächsten Teile. :)
Dass das Buch sich sprachlich, inhaltlich und in den Bezügen eher an Teenager denn an Kinder richtet, geschenkt, nicht der Fehler des Autors.
Dass die Handlung häufig aber schleppend und wenig aufregend ist, dazu inhaltlich und sprachlich manchmal unelegant umständlich, das muss man dem Autor schon ankreiden.