Nachdem der Astronaut Perry Rhodan im Jahr 2036 auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff entdeckt hat, beginnt sich die Menschheit zu vereinen. Eine Zeit des Friedens bricht an, die Terranische Union wird gegründet.
Doch im Jahr 2049 tauchen beim Jupiter feindliche Raumschiffe auf. Rhodan verfolgt die Angreifer und entdeckt: Die Maahks planen einen Krieg gegen das Imperium der Arkoniden.
Rhodan spürt dieser Gefahr nach; in der Folge verschlägt es ihn mit seinem Raumschiff CREST in den Leerraum außerhalb der Milchstraße. Dort begegnet er einer aggressiven Roboterzivilisation - den Posbis.
Wie sich herausstellt, setzen die Roboter gefangenen Menschen ihre Implantate ein - und verändern ihr Wesen dadurch schrecklich. Als Rhodan erfährt, dass sein alter Freund Crest im Sterben liegt, sieht er nur einen Weg: Er muss dem Arkoniden mit der Implantat-Technologie der Posbis helfen. Es ist seine einzige Chance, Crest zu retten - doch die damit verbundenen Gefahren sind riesengroß ...
Kai Hirdt, Jahrgang 1976, ist seit Kindertagen Freund des Heftromans – schon in der dritten Klasse versorgte er seine komplette Schulklasse mit den Abenteuern eines populären Geisterjägers und zwang Eltern und Lehrer zum pädagogischen Einschreiten. Kurz darauf fielen ihm die PERRY RHODAN-Hörspiele in die Hände. Damit war das Ziel klar.
»Von den Hörspielen kam ich erst mal zu den Silberbänden«, erinnert sich Hirdt. »Bücher waren bei Erziehungsberechtigten viel leichter durchzukriegen als Hefte. Mit den Einzelromanen habe ich erst in meinen Zwanzigern angefangen. Dann aber gleich gründlich, erste und eine Weile parallel dritte und fünfte Auflage.«
Auf die Schulzeit in Bonn folgten der Wehrdienst in München und das Germanistik-Studium in Hamburg. Nach weidlich genossener Studienzeit kam er zum Abschluss als Magister im Schwerpunkt Theater und Medien. In der Folge absolvierte er die Ausbildung zum PR-Berater (Public Relations, nicht PERRY RHODAN) und sorgte in verschiedenen Hamburger Agenturen dafür, dass seine Kunden in der Presse gut aussahen.
PERRY RHODAN kreuzte dabei immer wieder seine Bahn: Als wöchentliche Lektüre in der Erstauflage, dann bei den PERRY-Comics, die er seit 2006 betextete und ab 2008 herausgab. Kai Hirdt ist einer der zwei Inhaber des Kleinverlags Alligator Farm, der die PERRY-Comics derzeit verlegt.
Beruflich organisierte er die Öffentlichkeitsarbeit um den PERRY RHODAN-Band 2500 und zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Herausragend war ein spezielles Projekt, das zum Start von PERRY RHODAN-Band 2500 auf der damals noch neuen Plattform Twitter lief: Dabei twitterte Perry Rhodan höchstselbst das, was er Woche für Woche im Kampf gegen die Frequenzmonarchie erlebte. Die Projekte wurden mit mehreren PR-Branchenpreisen ausgezeichnet.
2014 hat Kai Hirdt sich als Public-Relations-Experte und Schriftsteller selbständig gemacht. Die handwerklichen Fähigkeiten polierte er in einem Schreibseminar an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel bei Klaus N. Frick und Uwe Anton sowie in Wiener Neustadt bei Michael Marcus Thurner und Leo Lukas.
Seit 2015 arbeitet er daran, das Perry- und das Neoversum um spannende Geschichten zu bereichern. Eine Aufgabe, die er mit großem Elan angeht: »Es ist eine Ehre (und ehrlich gesagt extrem cool), jetzt die Welt mitzugestalten, die mir in so vielen Jahren so viel Spaß gemacht hat.«
Sehr mutige Entscheidung von Kai Hirdt den Roman zu großen Teilen aus der Sicht von Tom zu erzählen. Sowas kann auch schnell nerven. Hier ist sehr gut geglückt. Sehr tolle Geschichte! Mit vielen Elementen die Neo-Flair atmen! Wenn man mäkeln will, dann sicherlich am Fakt, dass Conrad und Perry sehr unbedarft mit den Broncos umgehen und die Broncos sehr naiv mit Crest umgehen.
Der neueste PR-Neo Roman von Kai Hirdt ist insofern interessant, weil er (zumindest in der Handlungsebene um die CREST) aus der Sicht eines 8-jährigen Jungen geschrieben ist, nämlich Perry Rhodans und Thoras Sohn Thomas (Tom). Das hat der Autor sehr gut gemacht, er schildert wunderbar die Gefühlswelt des Jungen, seine Neugier und seine Verletzlichkeit, die Abenteuer des Jungen und der offensichtliche Stolz seiner Eltern, nachdem er, zusammen mit einer künstlichen Intelligenz, die Mannschaft der CREST von einem Posbi-Angriff gerettet hat. Wie immer schildert Hirdt in einer vergnüglichen und slapstick-artigen Weise die Abenteuer der Gruppe um Eric Leyden, die in die Fänge einer Mehandor-Sippe geraten, besonders die Auseinandersetzungen der Frauen mit dem "Sheldon-artigen" Charme von Eric Leyden ist mit höchstem Vergnügen zu lesen. Ich muss sagen, dass die Romane von Kai Hirdt zu besten zählen, was PR-Neo gerade zu bieten hat, auch wenn er den Handlungsfaden durch die Exposévorgaben nicht weit voranbringen darf, hat man doch ein höherer Lesegenuss durch seine humovollen Geschichten...