Dass der Orient eher ein Konstrukt des Westens als eine eigenst�ndige geographische Einheit darstellt, ist seit den Debatten, die Edward Saids wirkm�chtiges Buch �Orientalismus� ausgel�st hat, bekannt.Dieser interdisziplin�re Band untersucht die gegenseitigen Beeinflussungen und dialektischen, auch imaginativen Austauschbeziehungen zwischen �Orient� und �Okzident� im geschichtlichen R�ckblick. In den Fokus der Beobachtungen und Analysen geraten dabei zugleich die gegenw�rtigen Prozesse der �Orientalisierung� - aber auch der �Auto-Orientalisierung� und �Okzidentalisierung� - in einer sich stets weiter globalisierenden, postkolonialen Welt.Mit Beitr�gen u.a. von �douard Conte, Anton Escher, Karl-Heinz Kohl, Fritz W. Kramer und Birgit Sch�bler.