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Kolumbien Und El Salvador Im Longitudinalen Vergleich: Ein Kritischer Beitrag Zur Transitionsforschung. Mit Einem Vorwort Von Hartmut Elsenhans

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Warum konnte in El Salvador ein langjahriger Krieg durch ein Friedensabkommen beendet werden, in Kolumbien jedoch bisher nicht? Wie ist der Unterschied zu erklaren, obgleich es doch in beiden Fallen misslang, die Transition zu marktwirtschaftlichem und massendemokratischem Kapitalismus zu vollenden? Das Paradoxon ergibt sich indes nur bei einer kritischeren Wertung von Transitionen als in der einschlagigen Demokratisierungsforschung ublich. Anders als dort werden hier mit Regime-Hybriditat und Persistenz von Rentenokonomien nichtoptimale Ergebnisse von Transitionen nachgewiesen, die sowohl mit Frieden als auch mit Krieg einhergehen konnen. Dieser - beschrankte - Wandel wird mit einer historisch-strukturellen Analyse von Legaten und Entwicklungspfaden und einer handlungs-, darunter lerntheoretischen Analyse von Transition und Konfliktverregelung hergeleitet. Dabei wird uberpruft, ob dadurch Krieg und politisches Regime, aber auch Entwicklungspfade und Legate abgelost wurden. Entwicklungstheoretisch steht dahinter das Problem, inwieweit es in Rentenokonomien moglich ist, durch solche politische Vergesellschaftungsmodi okonomisch nicht gegebene Vergesellschaftung zu kompensieren.

1269 pages, Paperback

Published January 8, 2007

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