Cet ouvrage rassemble seize textes écrits entre 1955 et 1960 par le philosophe Gaston Berger. Ils constituent les fondements de la prospective dans son acception française. Y sont joints les travaux menés par ceux qui l'ont accompagné dans cette réflexion au Centre international de prospective crée en 1957. Voici rassemblés et rendus accessibles des textes pour donner à redécouvrir ce précieux capital de la pensée française.
De la prospective – Oder: Als die Zukunft noch französisch sprach Philippe Durance leistet mit dieser Sammlung archäologische Arbeit am Fundament dessen, was wir heute „Zukunftsforschung“ nennen. Er versammelt die maßgeblichen Urtexte von 1955 bis 1966, allen voran elf Stücke von Gaston Berger (1896 - 1960), dem geistigen Vater der Prospective. Der Band zeigt auf exquisite Weise den feinen Unterschied zur angelsächsischen Konkurrenz: Während die Amerikaner damals „Forecasting“ betrieben – also Zahlenreihen verlängerten, bis der Rechenschieber glühte –, etablierten Berger und seine Mitstreiter die französische Prospective als Haltung. Der Kerngedanke ist so simpel wie revolutionär: Die Zukunft ist kein Ort, zu dem wir reisen, und kein Schicksal, das wir wie schlechtes Wetter erleiden müssen, sondern ein Raum der Freiheit und des Willens, den es zu gestalten gilt. Durance erinnert uns daran, dass echte Zukunftsarbeit nicht Vorhersage (Prediction), sondern Konstruktion (Construction) bedeutet. Ein brillantes Brevier gegen den Fatalismus – und der Beweis, dass man Zukunft nicht berechnet, sondern erdenkt.