Eliza musste Wexford verlassen, um die zu schützen, die sie liebt. Ihre Schwester Winter versucht alles um sie wiederzufinden und aus der Gewalt der Fomori zu befreien. Doch mit dieser Entscheidung steht sie alleine da. Weder Schattenwandler Liam noch Elizas große Liebe Lucas sind bereit Winter zu helfen, sodass auch diese bald die Suche einstellen muss. Gerade als wieder etwas Normalität in ihr Leben eingekehrt ist, taucht eine Fremde in der Stadt auf, die behauptet Eliza schwebe in Lebensgefahr. Winter muss sich erneut im Kampf gegen übernatürliche Kräfte stellen, um ihre Schwester zu retten. Aber jeder Sieg erfordert auch Verluste – ist Winter bereit den Preis zu zahlen? Dunkle Rituale, Intrigen, Spannung und große Gefühle – Band 4 der Schattenwandlerserie.
"Schattentochter" ist der fulminante vierte Teil der "Dear Sister"-Reihe.
Um ihre Freunde und ihre Familie zu schützen, musste Eliza ihr zu Hause in Wexford verlassen. Ihre Schwester Winter möchte sie unbedingt wiederfinden und aus der Gewalt der Fomori befreien, doch niemand will ihr bei der Suche helfen. Das Leben muss weitergehen und nach und nach kehrt wieder Normalität in Winters Leben ein. Als plötzlich eine Fremde auftaucht, die Eliza zu kennen scheint, wird das Leben der Freunde wieder völlig durcheinandergebracht. Eliza schwebt in Lebensgefahr. Für alle steht eines fest - sie müssen ihr helfen. Also machen sie sich auf den Weg, um Winters Schwester aus den dunklen Fängen der Fomori zu befreien. Doch der Feind ist gefährlich und wird alles tun, um an sein Ziel zu kommen ...
Ich liebe die Cover der "Dear Sister"-Reihe. Sie sind geheimnisvoll, dunkel, mystisch und einzigartig.
Winter ist eine Kämpfernatur. Für ihre Schwester würde sie alles tun, deswegen gibt sie sie auch nicht auf. Sie ist erwachsener geworden und traut sich, mehr aus sich herauszukommen.
Eliza hat eine lange Reise und eine tolle Entwicklung hinter sich. Sie findet immer mehr zu sich selbst, zeigt ihre menschliche und verletzliche Seite. Endlich schätzt sie ihre Freunde, ihre Familie und ihr Leben.
Auch Liam hat eine emotionale Entwicklung hinter sich. Er ist einfühlsamer und verständnisvoller, zeigt seinen weichen Kern und bleibt trotzdem typisch Liam.
Mona ist immer noch auf der Suche nach sich selbst. In Aidan hat sie einen Ruhepol gefunden, doch sie scheint ihren Weg noch nicht gefunden zu haben.
Dairine ist eine wunderbare Freundin und eine treue Seele. Sie ist immer für ihre Freunde da, ganz egal was ist. Sie ist wirklich einzigartig.
Evan habe ich total in mein Herz geschlossen. Er hat etwas an sich, sodass ich ihn am liebsten in den Arm nehmen würde. Im Laufe der Geschichte macht er eine emotionale Entwicklung durch. Er beweist sehr viel Mut, er ist ein toller Freund und das macht Evan für mich besonders.
Lucas zeigt zum ersten Mal eine sehr emotionale und unsichere Seite von sich. So kannte man ihn bisher gar nicht und genau das, macht ihn doch wieder etwas sympathischer.
Faye ist eine interessante Figur, aber im Großen und Ganzen ist sie mir eher unsympathisch. Sie ist nicht leicht zu durchschauen, aber gerade das macht es auch spannend.
Unerwartet, emotional und spannend von der ersten bis zur letzten Seite - einfach atemberaubend.
Auf diesen Teil der Reihe habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Ich begann mit dem lesen und war sofort wieder mitten im Geschehen. Das finde ich besonders toll an der Reihe, ohne langes Vorreden ist man sofort mitten drin. Alle Teile der Reihe schließen nahtlos aneinander an.
Für mich wird es aber mit jeden Teil schwieriger euch nicht zu Spoilern. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter sagen, denn ich denke der Klappentext sagt alles aus was man wissen sollte.
Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder sehr locker und flüssig! Ich begann mit dem lesen und wurde sofort wieder in den Bann der Story gezogen. Schon nach wenigen Seiten entwickelte auch dieser Teil eine enorme Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.
Die Charaktere sind dem Leser ja schon aus den anderen Teilen bekannt. Ich muss sagen ich habe jeden einzelnen von ihnen liebgewonnen. Sie sind durchweg authentisch und realistisch gezeichnet.
Die Handlung ist auch hier derart spannend, teilweise dachte ich ich würde an den Seiten kleben. Mehrmals musste ich den Atem anhalten und konnte nicht fassen was gerade geschehen war. Dieses Buch konnte mich mehr als gut unterhalten.
Zusammenfassend gesagt ist Dear Sister - Schattentochter ein weiterer grandioser Teil der Reihe der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Klare Empfehlung von mir!
Fazit: Mit Dear Sister - Schattentochter hat die Autorin einen weiteren unterhaltsamen Teil der reihe geschaffen. Sympatische Charaktere, eine rasante wie auch spannende Handlung sowie ein wundervoller Schreibstil machen dieses Buch zu einem meiner Highlights! Natürlich bekommt auch dieser Teil von mir die volle Punktzahl!
Ich bin wieder wunderbar in die Geschichte um Eliza und Winter eingetaucht. Auch der vierte Teil der "Dear Sister"-Reihe erfüllte all meine Erwartungen, wenn nicht gar noch mehr. Die Handlung ist spannend von Anfang bis Ende und kann gekonnt durch überraschende Wendungen punkten. Es ist schockierend und unfassbar aufregend zugleich, denn die Autorin macht vor keinem Tabu Halt. Ich glaube für die Autorin gibt es keinen Protagonisten, der ihr unwiderruflich ans Herz gewachsen ist, denn es könnte zu jeder Zeit jeder sterben, egal wer! Und genau das macht es für den Leser so unglaublich spannend und fesselnd, denn man scheint immer unvorbereitet ins Geschehen einzutauchen und könnte manchmal an die Decke gehen, im Sinne von ... das kann sie doch jetzt nicht ernst meinen, wieso musste er oder sie sterben?
Im Grunde weiß man tatsächlich nie, was passiert, denn immer, wenn man glaubt, ja, nun endlich weiß ich wohin die Autorin mit ihrer Geschichte hin will, haha, Pustekuchen, denn genau dann kommt eine Wendung, die man nicht mal im Augenwinkel sehen konnte und ich als Leser saß schon wieder völlig unwissend in der Geschichte. Und hatte nur ein Ziel zu erfahren, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen, um nicht zu sagen fesselnd und mitreisend zugleich. Auch hier konnte mir manch humorvoller Dialog ein kleines Dauerschmunzeln hervorzaubern. Diesmal wird die Geschichte aus fünf verschiedenen Perspektiven im Wechsel erzählt und ermöglichte es mir in die Gedanken- und Gefühlswelt von Eliza, Winter, Liam, Mona und Evan einzutauchen. Ich mag diese Perspektivenwechsel, da man das Gefühl hat, die Protagonisten besser kennen zu lernen, ihnen in gewisser Weise näher zu sein und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann.
Natürlich gibt es auch wieder einen sehr spannenden und actiongeladenen Showdown, der das Leben aller verändert. Leider fand ich genau diese Rettungsaktion in gewisser Weise zu schnell und auch teilweise nicht nachvollziehbar, vermutlich wegen dem ganzen Wirrwarr und der abrupten Kürze ... den plötzlich waren liebgewonnene Protagonisten tot. Vielleicht wäre auch eine weitere Sichtweise durch einen anderen Protagonisten hilfreich gewesen.
Natürlich war dieser Showdown nicht das Ende der Geschichte, denn es gibt natürlich eine neue fantastische Kraft ... die sogenannten Zeitmaler und wer könnte ein Zeitmaler sein, natürlich Evan. Wie gesagt, die Autorin hat immer eine Überraschung auf Lager und eine wundervolle Fantasie ... auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Winter und Liam mit ihren auf und abs. Hach die beiden sind einfach so süß. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen, warum? Weil am Ende des vierten Teils ... nichts mehr ist, wie es mal war und trotzdem konnte ich die Geschichte mit einem zufriedenen Lächeln schließen.
Fazit: "Schattentochter" ist der vierte Band der "Dear Sister"-Reihe von Maya Shepherd und kann durchaus mit seinen Vorgängern mithalten. Es ist actionreich gespikt voller Überraschungen, die das Herz im Sekundentakt auf und ab springen lassen. Auch im vierten Band ist alles vorhanden, das ein Leserherz begehrt - großartige Protagonisten und eine packende Handlung, die nicht nur einmal überrascht. Die Geschichte hat mir wundervolle Lesestunden beschert und kann es nur jedem ans Herz legen zu lesen.
Von den Fomori verschleppt, wird Eliza von Winter und ihren Freunden getrennt. Doch ihre Schwester will das nicht auf sich sitzen lassen. Schon schmiedet sie Pläne, wie sie Eliza aus den dunklen Armen des Schattenwandlerclans befreien kann. Unterstützung erfährt sie dabei jedoch ausgerechnet von ihren Freunden nur wenig. Doch als eine Fremde in der Stadt auftaucht, und behauptet, dass Eliza in Lebensgefahr schwebt, müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden – und selbst die Grenzen der Zeit überschritten…
Meine Bewertung
Und da sind wir wieder: Teil 4 der „Dear Sister“-Reihe von Maya Shepherd. Dieses Mal geht es wieder um eine Befreiungsaktion, denn Eliza wurde von ihren Eltern verschleppt und schwebt selbstverständlich in großer Gefahr. Die Fomori sind ja nicht gerade dafür bekannt, die nettesten Gesellen auf dem Spielplatz zu sein, doch ohne die Hilfe ihrer Freunde ist Winter aufgeschmissen.
Der vierte Band der Reihe eröffnet wieder eine große Bandbreite an Nebensträngen und bringt uns unter anderem neue Charaktere ein, wobei sie auch die alten weiter ausbaut. Dairine und Evan werden stärker in den Fokus gerückt, und um das Liebeschaos in Wexford komplett zu machen, steht auch Lucas vor einer schweren Entscheidung. Kann er an seiner Liebe zu Eliza festhalten oder zweifelt er nicht doch daran, sobald sie einmal weg ist?
Für meinen Geschmack war dieser Teil der Reihe leider wieder einer der Schwächeren. Vor allem das Ende wurde einfach wahnsinnig schnell abgehandelt, während des Showdowns verlor man den Überblick, wer denn jetzt wo war und mit wem gekämpft hat. Dadurch wirkte es auch nicht ganz so realistisch, dass die Autorin gleich mehreren Charakteren ihren vermeintlich letzten Auftritt verpasste. Denn dass Evans Fähigkeiten als Zeitmaler noch in Erscheinung treten würden, war leider ebenfalls ziemlich absehbar und kaum eine Überraschung.
Liam und Winters Beziehung war hingegen eine nette Ablenkung von den Plotpunkten, die mir nicht so ganz gefallen haben. Endlich kommen sich die beiden näher, und obwohl es immer noch viel Gezicke zwischen ihnen gibt, wächst ihre Beziehung weiter an.
Generell hatte ich mit dem Buch aber doch meine Schwierigkeiten. Durch die vielen Sichten fühle ich mich kaum noch mit den Charakteren verbunden, und nach vier Bänden wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt gewesen, einen Schlussstrich zu ziehen. Für mich ist das Thema allmählich ausgereizt, die Spannung nimmt wieder ab, und ich denke, ich werde die Reihe nach diesem Band auch nicht mehr weiter verfolgen. Jeder sollte sich ein eigenes Bild darüber machen, aber für mich passt es leider einfach nicht mehr so richtig.