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Extraleben #4

Retroland

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Pac-Man in der Spielhalle. Musik von Platte. Kein Rauchverbot. Kein Handyempfang - und nur Telefonzellen. Das ist die Welt von Retroland, einem Freizeitpark, in dem die Achtzigerjahre nachgebaut sind. Genau hier wollen Nick und Kee, zwei angegraute Nerds, einen letzten gemeinsamen Kumpelurlaub verbringen. Doch plötzliche passiert das Unfassbare: Ein Fremder schießt auf Kee, die Freunde müssen flüchten. Schnell wird klar: Es geht nicht um sie. Ihre Verfolger haben es auf eine Diskette abgesehen, die Kee bei sich trägt. Eine Hetzjagd durch die bizarren Kulissen von Retroland beginnt. Doch nicht nur Nick und Kee schweben in Lebensgefahr …

392 pages, Kindle Edition

Published December 17, 2015

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Constantin Gillies

18 books14 followers

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391 reviews2 followers
December 22, 2015
Sicherlich zur Freude vieler ihrer Fans sind die Abenteuer von Nick und Kee, den beiden Nerds in der Midlife-Crisis, mit der Extraleben-Trilogie nicht abgeschlossen gewesen. Mit „Retroland“ legt der Autor hiermit Band IV vor und hat weitere Bücher über dieses Thema (also vielleicht auch weitere Abenteuer der beiden) bereits angekündigt.
Wir erinnern uns: Nick, der geniale Tüftler, hat inzwischen geheiratet und ein Kind bekommen und empfängt ständig Nachrichten und Befehle seiner (im Roman absenten) Frau Sabina via SMS, während Kee nach wie vor Solo ist und eine amerikanische Kollegin anschmachtet, die ihm gegenüber auch nicht völlig abgeneigt ist. Dazu später.
Diesmal verschlägt es unsere Helden in das Retroland, einen osteuropäischen(!) Vergnügungspark, in welchem die 80er wieder auferstehen, inklusive einem echten 80er-Büro, Spielhallen und anderen Wonnen. Wie in den beiden Vorgängerbänden (und anders als in Band 1, der eine brillante Queste-Idee als Plot-Idee aufwies) wird wiederum als Aufhänger für die Geschichte ein McGuffin verwendet und eine Agentengeschichte erzählt, diesmal die Jagd nach einer altertümlichen 8-Zoll-Diskette mit ganz wichtigen Daten. Leider wiederholt sich damit auch das große Problem der beiden Vorgängerbände (die dadurch gegen den brillanten Auftakt qualitativ abfielen), dass der eigentlich nur als Aufhänger vorgesehene McGuffin viel zu viel Raum erhält und auch die Nerdgasmen gegenüber einer konventionellen Agenten- und Verfolgungsgeschichte zurückstehen müssen. Dies sorgt teilweise nicht nur für Redundanzen, die zum Vorblättern animieren, sondern auch für das aus der Serie schon bekannte Problem mit dem Tonfall: Die Romane können sich nicht richtig entscheiden zwischen ‚realistischer‘ Nerd-Midlife-Dramödie und Kleinejungs-Agentenfantasie, was in Tonfall und Glaubwürdigkeit zu Reibungsverlusten führt.
Warum trotzdem eine recht hohe Bewertung? Weil immer noch genug Nerd-Glückseligkeit übrig bleibt: Wunderbare Anspielungen, perfekt in der Handlung gesetzte 80er-Sprüche und die schöne Freundschaftsbeziehung der beiden Helden blitzen immer noch mehr als genug zwischen dem ganzen Agenten-Gedönse auf und sorgen für helle Freude.
Eine Rezension soll kein Wünschdirwas sein, vielleicht liest aber ja jemand vom Verlag oder sogar der Autor diese Zeilen: Der Agententopos ist nun ausgereizt, damit einen fünften Band zu füllen würde in große Gefahr geraten, schal zu werden. Aufhänger drängen sich aber geradezu auf: Wenn der Autor in zukünftigen Bänden sich auf die Beziehung von (unseren beiden) Nerds zu (ihren) Frauen, für die 80er Zu-Spät-Geborenen oder Menschen konzentriert, die in den 80ern das Falsche gemacht haben (Sport statt C-64, z.B.), damit ließen sich locker vier weitere Bände voller Lesevergnügen füllen.
Fazit: Die Glückseligkeit in Reinkultur des Auftaktbandes wird wieder nicht erreicht, das ist aber auch schwierig, das Niveau der beiden Vorgängerbände wird aber gehalten; eine flotte, rasante, unterhaltsame Lektüre erwartet einen auch in diesem Band. Weitere ‚fetzige‘ Abenteuer mit Nick und Kee dürfen gerne kommen!
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