Mit ihren goldenen Haaren, elfengleichen Gesichtszügen und einer Anmut, die ihresgleichen sucht, ist Lani eines der schönsten Mädchen ihres Volks – jedoch die Sklavin eines anderen. Nur die wahre Liebe zu einem ihr ergebenen Mann kann sie auf Lebzeiten von der Gefangenschaft lösen. Doch einen solchen Mann zu finden, ist nicht leicht und Lani hat kein Glück in der Liebe. Nachdem ihr bereits einmal das Herz gebrochen wurde, gehört ihre Leidenschaft ausschließlich dem Kampf. Es gibt nur einen Mann, dem sie bedingungslos vertraut: der imposante Krieger Barein. Aber gilt das auch für die Liebe? Dies ist der dritte und letzte Band der Reihe »Die Legenden der Jiri«.
Cover Das Cover ist für mich sehr schön gestaltet mit dem Gelbton der in verschiedenen Nuancen zu leuchten scheint bis zum Gold und dem Mädchen das taff in die Zukunft sieht. So würde ich mir auch Lani vorstellen.
Schreibstil Die Autorin Martina Fussel hat wieder einen flüssigen und für mich sehr gut gelungen Schreibstil, der mich schnell wieder mit in die Welt von den Jiri nahm. Denn die Autorin hat hier wieder altbekannte Charaktere die für mich hier zum finalen Abschluss überzeugen können. Aber auch die Charatere kommen hier Gefühlsmässig sehr gut rüber und auch die Verweiflung und traurigkeit und gleichzeitige Hoffnung gefallen mir.
Meinung Wenn Ängste dich beflügeln....
Dann befinden wir uns mitten auf der Flucht von Lani und ihren Freunden vor den Leekanern die ihnen dicht und in der Überzahl auf den Fersen sind. Die Freunde haben nur eine Möglichkeit und zwar sich aufzuteilen. Aber Lani ist sich sicher dass sie nicht weiter kann, denn Kelvin und Zahra wollen die Übermacht so lange aufhalten das die Freunde einen Vorsprung gewinnen und entkommen können.
Lani ist verzweifelt ist Kelvin doch noch ihr einziger halt. Verzweiflung macht sich nicht nur in ihr breit, auch die andern rennen stundenlang um ihr Leben immer wieder nur eine kurze Rast durch die endlos erscheinenden Höllen Eingänge einlegend, ohne Sonnenlicht und ohne den kleinsten Hinweis ob sie jemals einen Ausgang finden oder ob ihnen der Feind schon im Nacken sitzt.
Lani stellt sich wie schon so oft die Frage ob sie jemals die goldenen Spangen los wird die sie als Sklavin ausweisen und ob sie jemals die große Liebe findet. Bei alle der Verzweiflung hat sie allerdings ausgerechnet von dem Krieger Barein der ein Jiri ist und somit normalerweise ihr Todfeind Hilfe. Lani fühlt sich bei ihm sicher und er hilft ihr auch mit seinen Heiler Fähigkeiten eins um andere mal. Beide verstehen sich eigentlich sehr gut, wenn da nicht der Zwiespalt auch bei Barein wäre, denn er empfindet seit Faro zum Trupp dazu kam und ihn Lani schon seit langer Zeit zu kennen scheint ein ungutes Gefühl in sich aufsteigen.
Barein weiß nicht was sich da genau regt und kommt nicht darauf das es Eifersucht ist und er nicht gerade nett mit Faro umgeht, je näher der Lani zu kommen versucht.
Bei der Flucht allerdings entdecken sie durch einen Zwischenfall einen Weg und schon bald muss Lani feststellen das daheim nicht immer der Platz ist wo man aufwusch und das sich mehr hinter einem erdachten Feind verbergen kann als nur Feindschaft.
Für mich sehr schön umgesetzt, Sei es jetzt der Gefühlsaufbau der beiden, wie auch die gesamte Situation.
Fazit Absolut empfehlenswert die Reihe!!! Ich bin begeistert und habe ein lachendes Auge, weil ich sehr zufrieden bin mit dem Abschluss und auf der anderen könnte es gerade so weitergehen.
Hier die Reihenfolge
- Das Feuermädchen (Die Legenden der Jiri 1) - Das Kriegermädchen (Die Legenden der Jiri 2) - Das Goldmädchen (Die Legenden der Jiri 3)
Klappentext Mit ihren goldenen Haaren, elfengleichen Gesichtszügen und einer Anmut, die ihresgleichen sucht, ist Lani eines der schönsten Mädchen ihres Volks – jedoch die Sklavin eines anderen. Nur die wahre Liebe zu einem ihr ergebenen Mann kann sie auf Lebzeiten von der Gefangenschaft lösen. Doch einen solchen Mann zu finden, ist nicht leicht und Lani hat kein Glück in der Liebe. Nachdem ihr bereits einmal das Herz gebrochen wurde, gehört ihre Leidenschaft ausschließlich dem Kampf. Es gibt nur einen Mann, dem sie bedingungslos vertraut: der imposante Krieger Barein. Aber gilt das auch für die Liebe?
Meine Meinung Das Buch setzt direkt nach den Ereignissen des Vorgängers ein, der ja ziemlich abrupt geendet haben. Aber im Gegensatz zu den anderen Büchern kommen hier nur Lani und Barein zu Wort, auch wenn die anderen Charaktere auftauchen und eine mehr oder weniger große Rolle während der Geschichte einnehmen. Lani ist eine Uhuru und wurde beschenkt mit Flügeln und der Gabe des Windbändigens, Barein ist ein Jiri und wurde beschenkt mit der Gabe des Erdbändigens, der Schnelligkeit, des Heilens und auch mit Flügeln, was für ihn eine zeitlang eine Strafe war. Beide Charaktere sind stur und haben ein wenig Probleme, ihre Gefühle offenzulegen. Ihnen fällt es schwer, gegenüber ehrlich zu sein, denn ihre Völker kämpfen schon lange gegeneinander und eine Verbindung wird nicht gern gesehen. Sie sind sich beide starke, verletzbare Charaktere, die zwischen ihren eigenen Hoffnungen und Wünschen und Ängsten stehen. Es gibt wieder überraschende Wendungen und Entwicklungen, das Buch war unglaublich fesselnd und die Handlung wird zu einem passenden Abschluss gebracht. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungener, passender Abschluss mit anderen Protagonisten, der mir genauso gut wie seine Vorgänger gefallen hat und mich wirklich gut unterhalten konnte, daher gibt es auch diesmal 4 von 5 Würmchen