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Begegnungen

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Wie in den meisten anderen Ländern existierte auch in der DDR eine Verbrechensstatistik. Das dort herrschende Regime kontrollierte allerdings welche Straftaten öffentlich gemacht wurden. Während leichtere Verbrechen wie Diebstahl, Raub oder Rowdytum in den Medien Erwähnung fanden, wurden Morde und Sexualstraftaten verschwiegen. Die Machthaber wollten auf diese Weise den Anschein erwecken, dass Gewaltverbrechen eine Seltenheit in der sozialistischen DDR waren, im Gegensatz zur kapitalistischen Bundesrepublik. In der DDR gab es auch offiziell keine politischen Gefangenen. Jeder Versuch von Republikflucht oder Unterminierung der sozialistischen Gesellschaftsordnung wurde als krimineller Akt eingestuft und ebenfalls nicht öffentlich gemacht. Dieses Buch enthält sechs Kurzgeschichten basierend auf echten Kriminalfällen, die unter diese Kategorie fallen, darunter die mörderische Geschichte jenes Mannes, der jahrzehntelang für die innere Sicherheit der DDR verantwortlich war.

68 pages, Paperback

First published September 2, 2014

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Andre Baganz

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