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Ontologie und Geschichte in Goethes «Faust»: Der Doppelcharakter des Bösen (Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes)

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Das Problem der strukturellen Einheit in Goethes Faust wirft die Frage auf, unter welchen Voraussetzungen das mit «Tragödie» betitelte Drama mit einem «heitersten Schluß» enden kann. Dies wird als «Rätsel» der Gesamtstruktur des Textes angesehen, dem sich die Arbeit interpretatorisch anzunähern versucht. Dabei verändert sich das Erscheinungsbild Mephistos - im Vergleich mit vorliegenden Deutungen - grundlegend. Es geht um Schulderfahrungen, die immer auch Aufschluß über das Wesen menschlicher Freiheit geben, und in diesem Zusammenhang ist Plotin von höchstem Interesse. Hinzu kommen Einsichten, die den Widerstreit von Ontologie und Geschichte betreffen, dessen Relevanz existentialhermeneutische Besinnung zu erweisen vermag.

184 pages, Paperback

First published January 1, 1998

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