De zoon van een hoer opent een bordeel en wordt de pooier van zijn moeder. Welkom in de Cinderella, een familiebedrijf waarin hoeren heilig zijn en criminelen hun pik en pistool niet uit elkaar kunnen houden. In die wereld probeert een zoon zijn moeder te redden van het onherstelbare trauma van haar bestaan. Een poging waarbij hij niet alleen haar, maar ook zichzelf dreigt te verliezen.
De confrontaties tussen moeder en zoon zijn ingebed in een panoramisch tableau van de onderwereld à la Flamande. Daarbij passeert een carnavalsstoet aan personages die stuk voor stuk uitblinken in onbeholpen tragiek. Cinderella is een groots opgezette, in rauw en bloemrijk proza geschreven roman over het bestaan als bordeel en de onontkoombare band tussen moeder en kind.
Ik weet eigenlijk niet precies wat ik nu over dit boek moet zeggen, of vinden. Het verhaal begon vrij stroef, ik werd bekogeld met Vlaamse teksten dus ik had al meteen het gevoel dat ik naar Flikken Gent zat te kijken ( de real flikken, niet dat slechte aftreksel in Nederland. Daar ga ik verder niet over uitweiden helaas.) En ik had eigenlijk gehoopt op een soort verhaal, wat verder zou gaan dan een biografie (en dat is het dus niet eens. Het is geen biografie maar een fictie losjes gebaseerd op eigen ervaring. Terwijl je stiekem het gevoel hebt dat het meer non-fictie is, dan fictie. Maar dat is het dus niet. Oké.) maar dat was het niet. Het las als een biografie, waardoor de personages wat op de vlakte bleven.
Bovendien heeft de titel mij op het verkeerde been gezet. Cinderella, de naam van het hoerenkot, heeft voor mij associaties met het zorgeloze leven van Assepoester (oké, niet echt zorgeloos. Maar ik wil Walt Disney's Assepoesje niet spoileren). Ik hoopte eigenlijk op een vreemd soortige knipoog naar sprookjes en andere kinderavonturen, die verpest zouden worden na het lezen van dit 'vulgaire boek' over Albanese gangsters en hoeren die half Vlaams/half Engels spreken. Maar dat gebeurde niet. Het boek is een verhaal van een jongen die vast zit in een hoerenkot, die daar ogenschijnlijk van geniet, maar uiteindelijk hierdoor een moeizame relatie met zijn moeder opbouwt.
Zijn moeder, de 'opperhoer' of in betere bewoording 'de madame', is eigenlijk de enige leuke factor aan dit boek. Op gegeven moment wordt ze zelfs grappig, wanneer ze de koning mailt met de vraag om haar geld te geven. Maar eigenlijk was dat ook meteen het enige grappige stukje, want het ontbrak echt aan humor. Het thema van het boek is serieus, het gaat over 'de onderwereld' en zijn criminaliteit. Het is nochtans op een luchtige wijze opgeschreven, maar het kreeg geen enkele glimlach op mijn gezicht (oké behalve de brief aan de koning. Dat was leuk.)
Goed mijn eindoordeel: Het is een beetje saai, het verhaal intrigeert maar wel pas na 200 pagina's. Het einde is bovendien ook niet veel soeps. Helaas, want het verhaal was namelijk wel origineel...
Vergiss es. Ich düse jetzt nicht nach Berchem, um mich auf einen Behinderten zu hocken. Ich bin eine Hure und nicht die Heilsarmee. Seite 24
"Der Erste, der mich nicht bezahlen konnte, das war dein Vater", rief sie in die Dunstglocke von Nikotin, Blut und Sperma hinein, die uns zu umgeben schien." Seite 46
"Bis zu meinem sechzehnten Lebensjahr war ich ein lästiger Floh im Fell der Schule. Danach gab ich mir alle Mühe, ein unausstehlicher Floh im Fell der ganzen Welt zu sein." Seite 85
Meinung:
„Cinderella“ ist die Geschichte über Michaels Leben. Das Leben mit einer Prostituierten als Mutter und so manchen Berührungspunkten mit einigem wirklich üblem Mist. Sex, Gewalt, Kriminalität, Drogen und Missbrauch sind für ihn alltäglich, selbst seine Kindheit blieb da nicht verschont…
Zugegeben, als ich den Klappentext zum ersten Mal gesehen hatte, war ich sehr neugierig, obwohl mir sofort bewusst war, dass dieses Buch stark polarisieren wird. Nun habe ich es beendet und bin mir sicher, dass es die Leserschaft definitiv noch mehr spalten wird, als angenommen…
Prinzipiell neige ich dazu, die Geschichte zu dritteln ;)
Das 1. Drittel ist etwas gewöhnungsbedürftig. Michael erzählt seine Geschichte und erklärt, wie es dazu kam, ein Bordell zu eröffnen und seine Mutter anzustellen, um sie zu retten… Besonders die Ausdrucksweise wird dem ein oder anderen auffallen, denn sie ist definitiv ziemlich derbe gewählt und beinhaltet sowohl so manchen Fluch als auch Kraftausdruck. Diese wird auch im kompletten Verlauf beibehalten und gestalten sich stellenweise auch recht brutal, die Geschichte ist somit nichts für zartbesaitete Gemüter. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das nicht jeder Leser abkann. Dazu kommen Details aus Michaels Kindheit. Seine Mutter hat sich nie wirklich um ihn und seinen Bruder gekümmert, dafür haben sie Sex, Alkohol, Drogen und der kontinuierliche Männer- und somit Wohnungswechsel zu sehr auf Trab gehalten. Ernährt hat er sich dadurch, seiner Mutter Geld zu klauen, um Nahrung zu kaufen. Und auch seinen Charakter hat diese Zeit extrem geprägt. Es wäre sogar etwas untertrieben, ihn einfach nur als unsympathisch zu bezeichnen. Er quält seinen Bruder und auch seine Mitmenschen. In der Schule usw., fällt er nicht unbedingt durch Nettigkeit auf. Mir kam es so vor, als würde der Autor den Hauptcharakter absichtlich wie einen Proll erscheinen lassen, aber ich kann mich natürlich irren ;) Das Schwierigste an diesem 1. Drittel sind jedoch die Sprünge, die gemacht werden. Zeitlich gesehen, beginnen wir kurz vor der Übernahme des Cinderella. Aber ab diesem Moment springt er in der Zeit, um seine Geschichte zu erzählen. Dadurch, dass ich eigentlich immer versuche, die ersten 100 Seiten eines Buches am Stück zu lesen, kam ich gut zurecht. Aber bei Lesern die mehr stückeln, könnte ich mir vorstellen, dass der Einstieg sich deutlich schwieriger gestalten wird.
Das 2. Drittel war für mich bedeutend angenehmer zu lesen. Hier nimmt die Geschichte Fahrt auf und beinhaltet auch so manche unfassbare Wendung. Dazu kommen ein paar Schlagabtausche, die mich ein paar Mal schmunzeln ließen. Es ist zwar nach wie vor ein Stück weit schwierig, ein so brisantes Thema mit Humor zu verknüpfen, aber hier ist es Michael Bijnens definitiv gelungen. Seine Darsteller sind stellenweise einfach - nennen wir es mal- skurril bzw. schräg, und die derbe Ausdrucksweise passt dazu zumeist ziemlich gut.
So, nun kommen wir zum letzten und für mich schwierigsten Drittel. In diesem hat mir der Autor an manchen Stellen etwas zu weit ausgeholt, so dass die Spannung für mich etwas verloren ging. Generell ginge das noch, aber auch die Stories die erzählt, werden immer brutaler und auch abenteuerlicher. Ein paar Details empfand ich als etwas unglaubwürdig, ganz so, als hätte der Autor versucht, noch eins und noch eins draufzusetzen. Für mich wäre hier etwas weniger mehr gewesen. Dazu kommt, dass das Ende wirklich schräg ist und auch etwas abrupt. Einige Handlungsstränge zu denen ich mir eine Auflösung gewünscht hätte, laufen ins Leere, wohingegen andere für meinen Geschmack nicht so deutlich hätten ausgeschmückt werden müssen.
Alles in allem war „Cinderella“ für mich etwas völlig Neues und auch Anderes. Wer keine Probleme mit Kraftausdrücken und einer derben Ausdrucksweise hat, ist hier auf jeden Fall gut bedient, denn lesenswert ist dieses Buch definitiv! Wer also keine Angst vor einer Geschichte über Gewalt, Kriminalität, Drogenmissbrauch uns Sex hat, kann zugreifen! Ach ja, Englischkenntnisse sind absolut von Vorteil, da die amerikanisch Prostituierte Evangeline ziemlich viel in ihrer Muttersprache von sich gibt ;)
Zo jammer van dat lange, uitvoerige middenstuk. Het verhaal is zeker origineel. Het is eerlijk, rauw en met zowel humor als ernst geschreven. Het begin en eind waren goed door te lezen maar ergens in het midden raakte ik mijn concentratie kwijt. Het hele gebeuren deed me plotseling een beetje Brusselmans-achtig aan. Dit zou voor sommigen een compliment betekenen, maar ik houd niet zo van het oeverloze gepeins van Brusselmans. De laatste honderd pagina's wisten me wel weer te pakken. Een aanrader voor fans van Brusselmans, of voor geduldige lezers. Het uitlezen van dit boek loont wel, ook al is het soms goor en hard.
Eine Geschichte aus der Welt klebriger Puffs, vergorener Prostitution und unverbrüchlicher familiärer Liebe in Belgien. Autor Michael Bijnens ist tatsächlich Sohn einer Prostituierten. Sein alter Ego im Roman ist ebenfalls Schriftsteller, mehrfach wird erwähnt, dass er an einem Buch über seine Hurenmutter schreibt, die darüber sehr stolz ist. Flott geschrieben in nicht zu langen Sätzen, aufgelockert mit vielen Dialogen blättert sich das Leben zweier Generationen auf, das einen lehrt: Wer unten ist, kommt nicht nach oben. Schon Michaels Großmutter war Prostituierte, im Leben der Mutter gingen die Männer ein und aus, jedesmal mit ihrer Hoffnung, jetzt aber endlich den Erlöser gefunden zu haben, der ihr und den Kindern ein schönes Leben bereiten wird. Das tun die Männer natürlich nicht, manchmal auch deshalb nicht, weil Mutter Iris nicht von der Hurerei lassen will. Mit zunehmender Seitenzahl füllt sich das Personal-Tableau, Zuhälter und Kleingangster treten auf, weitere Nutten, ein undurchsichtiger Polizist, ein albanischer Clan. Es gibt Tote im Verlauf der Handlung, mit Gewalt zu Tode gebracht, und scheußlich verstümmelte und brutal erniedrigte Leiber, die mal Menschen waren. Darauf deutet am Anfang wenig hin, bis auf den Schauplatz natürlich – ein Bordell ist kein Hort des Hohen Anstands. Bijnens' Schreibe aber bleibt immer kurzweilig, als würde er uns seine Geschichte am nachmittäglichen Kaffeetisch erzählen – wo er dann ab und zu dafür sorgt, dass die schmucke Tischdecke Flecken bekommt, weil wir erschrocken zusammenzucken. Das ist Stärke und Schwäche des Buchs. Es liest sich gut, die Geschichte aber geht nicht voran; sie zweigt ab, bleibt stehen, blickt nochmal zurück. Sie ist doch mehr Biografie mit aufgezählten Lebensstationen als treibendes Drama, das mich in die Aufmerksamkeit zwingt.
Een gore trip naar de onderkant van de maatschappij waar een verlopen moeder en haar mislukte zoon elkaar het leven onmogelijk maken. De bewoners van deze smerige beerput weten het wel zeker: “De grote oorlog aan het eind van de wereld zal niet veroorzaakt worden door grondstoffen en schaarste, maar doordat de ene trut de andere niet kan verdragen en omdat de ene sukkel de andere sukkel zo nodig moet kleineren en koeioneren”.
Wow… I’m still recovering from reading this narcotic rollercoaster. It’s opposite of what I expected it to be. In contrast to a weeping story just about a son of whore, it took me on to a cultural trip through the world of brothels in Flanders. A very rich and colorful parade of characters (and language!) I’d came to hate and love glued me to this story for a week until I was finished. Very impressive debut that hands many marvelous passages worth rereading over and over. Sharp as a knife!
ik heb het niet uitgelezen. de taal vond ik wel goed en verfrissend, puur en ruw, niet esthetisch, maar ik had behoefte aan een verhaal en het is eigenlijk een heel dikke turf die uitlegt hoe zowel moeder en zoon zijn geworden wie ze zijn.
De marketing rond Cinderella en tv optredens is een voorbeeld van hoe het moet... en de reden waarom ik het boek per se wou lezen... Ik heb het tamelijk vlug uitgelezen, maar vond het weinig overtuigend.
Op Moederdag 3/4de van 'Cinderella' lezen was een heel bijzondere ervaring. Over een zoon die de pooier van zijn moeder wordt. Ruw. Rauw. Met in de rand bovenal een hart dat voor een moeder klopt. Dat op een manier die weinig andere zonen/dochters hem zullen nadoen.
Over het algemeen goed geschreven, hoewel enige langdradigheid af en toe beter was vermeden. Personages en setting vereisen een heel bijzonder soort inlevingsvermogen dat ik moeilijk kon vinden.