Ließ die NS-Führung Humor zu? Über grundsätzliche Diktatur-Barrieren gegenüber Humor führt diese Arbeit zu Erscheinungsformen des Humors, die im Nationalsozialismus erlaubt waren (Literatur, Karikatur, Kabarett, Film und Funk, Karneval, usw.) und zum vom NS-System bezweckten Humor (Spaß für die Jugend, KdF-Unterhaltungsprogramm, Lazarettveranstaltungen, Filmkomödien als Stimmungsaufheller) bis hin zu unfreiwilligem Humor, zu dem die Fanpost für Hitler und der NS-Devotionalienkitsch gehörten. Es wird bewiesen, dass von 1933 bis 1945 in Deutschland Humor durchaus erlaubt und in vielen Erscheinungsformen reichlich vorhanden war. Nur durfte er das NS-System weder kritisieren noch lächerlich machen. Die Grenze zwischen «erlaubt» und «verboten» war fließend. Wer diese Grenzzonen ausreizte, lebte gefährlich.
Gudrun Pausewang (1928 - 2020) was a German writer of children's and teen fiction, also noted in science fiction for young-adult novels like The Last Children of Schewenborn.
Pausewang was born in Eastern Bohemia of German ancestry and after World War II her family settled in the former West Germany. She later became a teacher and taught in Germany's foreign school services in South America. She has written 86 novels with many of them involving the Third World and environmental concerns.
She has won several awards, including the German Federal Cross of Merit, the Deutscher Jugendliteraturpreis and the Kurd-Laßwitz-Preis for The Cloud in 1988.