Seit fast 40 Jahren wird der Sicherheitsdiskurs durch die gegenl�ufige Bezugnahme von Innerer Sicherheitspolitik und linker Kritik gepr�gt. Letztere galt im Sicherheitsdiskurs �ber lange Jahre hinweg selbst als Feindbild. Erstmals r�ckt diese kritische Position nun in den Mittelpunkt der Forschung. Aus diskursanalytischer Perspektive untersucht der Autor konservative und kritische Positionen zu Innerer Sicherheit - und kommt zu �berraschenden Trotz ihrer vordergr�ndigen politischen Gegenl�ufigkeit sind auff�llige Gemeinsamkeiten und geteilte Grundannahmen feststellbar.Zudem werden im Sicherheitsdiskurs gegenw�rtig sog. Fremde bzw. �kriminelle Ausl�nder� als Hauptfeindbilder mobilisiert, d.h. Konstruktionen, die wesentlich rassistisch fundiert sind. Angesichts jener bereits angesprochenen Gemeinsamkeiten lautet deshalb eine weitere zentrale Frage, ob bzw. inwieweit die heutige Kritik an Innerer Sicherheitspolitik diesen Feindbildwandel ber�cksichtigt.Das Buch leistet mit der beschriebenen Fokussierung einen l�ngst �berf�lligen Beitrag zum Verst�ndnis und zur Neubewertung des Verh�ltnisses zwischen Innerer Sicherheitspolitik und ihrer - fast schon traditionell zu nennenden - Kritik.