Als Sarah die plötzliche Nachricht vom Tod ihrer Mutter erreicht, entschließt sie sich, nach Paris zu fliegen, um endlich das Schweigen zu durchbrechen, das seit Jahren über deren Verschwinden liegt. Schon bei der Beerdigung schlägt Sarah offener Hass entgegen, als eine alte Frau sie als Tochter ›des Nazis‹ bezeichnet. Sarah ist zutiefst getroffen und ihre Verunsicherung wächst, als sie im Haus ihrer Mutter ein altes Foto aus dem Jahr 1932 entdeckt: Es zeigt ein Liebespaar: die junge Frau ist ihre Großmutter und der junge Mann ist ihr Vater. Sarah entschließt sich, in Frankreich zu bleiben, um endlich das Geheimnis ihrer Familie zu lüften.
Die kurze Zusammenfassung des Buches sah vielversprechend aus, war es aber nicht. Es war langatmig und voller Klischees. Ich war wirklich enttäuscht und das einzig Positive ist, dass ich mal wieder ein Buch auf Deutsch gelesen habe.
The brief synopsis of the book looked promising, but it wasn't. It was long-winded and full of clichés. I was really disappointed and the only positive thing is that I read a book in German again.
Klarer Fehlgriff. Eigentlich eine interessante Geschichte, aber sehr platt und klischeehaft erzählt. Die Hauptfigur ist extrem sprunghaft in ihrem Verhalten; das macht sie nicht eben sympathisch.
Eine versponnene Familiengeschichte, die sich über vier Frauen (drei Generationen) einer Familie streckt. Die Protagonistin Sarah ist recht anstrengend und wurde zumindest mir während des Lesens nicht sympathisch. Dennoch lohnt sich dieses Buch, da die Geschichte es schafft, durch die anderen Charaktere interessant zu bleiben.
Als die Anwältin Sarah bei der Beerdigung ihrer Mutter in Frankreich als „Tochter des Nazi“ beschimpft wird, versteht sie die Welt nicht mehr. Ihr geliebter Vater, ein herzensguter Mensch, soll ein Nazi gewesen sein? Und wieso hatte ihre Mutter sie vollkommen überstürzt verlassen, als sie gerade einmal 4 Jahre alt war. Als Sarah dann auch noch ein wundervolles Haus in der Normandie und die Firma ihrer Mutter, zu der sie mehr als 30 Jahre keinen Kontakt mehr hatte, erbt, ändert sich ihr Leben grundlegend. Immer tiefer dringt sie in die Geschichte ihrer Familie ein, einer Geschichte von Liebe, die nicht sein darf, Gewalt, Hass und Intrigen.
Auch wenn sich der Roman leicht lesen lässt, hatte ich mir doch mehr von ihm versprochen. Die Liebesgeschichte eines deutschen Offiziers zu einer Jüdin ist ein interessantes Thema, doch die Geschichte, die daraus entsteht, ist in meinen Augen zu dramatisch und übertrieben. Auch sind die Personen, allen voran Sarah, wenig glaubwürdig. Ich hätte mir mehr Tiefgang und etwas weniger Herzschmerz gewünscht.
Mein Fazit: leichte Sommerlektüre zu einem interessanten Thema, dem etwas mehr Tiefgang gut getan hätte.
Es ist ein schwieriges/heikles Thema, welches die Autorin dort erzählt. Mir persönlich ist der Roman teilweise zu klischeehaft und das Geheimnis der Geschichte schnell herauskristallisiert. Außerdem habe ich ein Problem mit der Hauptfigur, die mir oft zu schwach, oft zu unselbständig und plötzlich zu willensstark erscheint. Diese Entwicklung in nur wenigen Tagen ist unglaubwürdig. Auch werden zu viele Probleme angesprochen, die es für mich unrealistisch machen. Was ich schade finde, weil mir die Grundidee recht gut gefallen hat.
Zu Beginn mochte ich das Buch sehr. Ich mag die verschiedenen Bluckwinkel der Personen und den einfach gehaltenen Schreibstil, den ich zur Abwechslung mal wieder gebraucht habe. Allerdings sind die Charaktere sehr flach und das Buch mit zu vielen Klischees vollgepackt, was es gegen Mitte/Ende hin zu langatmig macht. Teilweise enden Kapitel oder Themen auch sehr abrupt und sind nicht gut ausgearbeitet.