Bayern lieben – auch wenn’s weh tut. Das Schlimmste, was einem aufstrebenden Berliner pieren Kein Job. Und das Allerschlimmste? Ein Job in München. Trotzdem findet sich Jungjournalist Sebastian eines Tages auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen wieder. Im Übergepä Vorurteile. Und alle berechtigt. Doch dann lernt er eine Münchnerin kennen, die nicht nur schlagfertig und hübsch ist, sondern auch hochdeutsch spricht. Allerdings hat diese reizende Ausnahmeerscheinung einen Ziehvater. Und der ist bayerischer als Bayern – und wohnt im selben Haus... Jan Weiler über „Na Servus!“: „Sie erfahren alles über Bayern und die Liebe. Mehr kann man von einem Buch mit diesem Titel nicht erwarten.“
This book is hilarious! As a born Bavarian who moved to Berlin (before escaping to Ireland altogether) I can relate to almost every part of it! Highly recommend for anyone with minimal knowledge of Bavarian language..
Ein "must-read" für alle Berlin-München ziehenden :-) Herrlich!!! Manchmal zieht es sich ein wenig, aber schwupps ist der nächste Schwank um die Ecke. Und unfassbar gut auf den Punkt gebracht - auf beiden Seiten. Ich frage mich, wer danach nicht fast fliessend bayrisch spricht (ich vermutlich!). Ein kurzer, sehr erquickender Roman (oder Romänchen) für Zwischendurch.
German Audiobook--a fun look at Bayern through the eyes of a Berliner, who goes there for a job, swearing he'll only stay a year. He rents an apartment and becomes friends with Knoll who also lives there--then he meets his daughter and he falls in love with her. Knoll teaches him a little Bayrisch and some of the customs.
Das Schlimmste, was einem aufstrebenden Berliner passieren kann: Kein Job. Und das Allerschlimmste? Ein Job in München. Trotzdem findet sich Jungjournalist Sebastian eines Tages auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen wieder. Im Übergepäck: Vorurteile. Und alle berechtigt. Doch dann lernt er eine Münchnerin kennen, die nicht nur schlagfertig und hübsch ist, sondern auch hochdeutsch spricht. Allerdings hat diese reizende Ausnahmeerscheinung einen Ziehvater. Und der ist bayerischer als Bayern – und wohnt im selben Haus..
In "Na servus" hat das alles eine wunderbar schräge Logik. Die Leidensgeschichte vom subkultur-verwöhnten Großstädter, der des Jobs wegen in die spießige Fremde zieht, erleben hierzulande ja Hunderttausende. Aber selten hat sie jemand so humorvoll erzählt! Genüsslich zieht der Autor die eigene großstädtische Überheblichkeit durch den Kakao. Denn lederbehoste Brummbayern entpuppen sich plötzlich als lässige Weltenbummler. Kitschige Folklore wird in "Na Servus" zu kultverdächtigem Trash, neben dem illegale Hauptstadtclubs so langweilig wirken wie der Tanztee im Seniorenstift. ebastian Glubrecht beschreibt das, was Bayern so besonders macht mit den Augen eines Außenstehenden, der auch bereit ist von seinem hohen preußischen Ross herunter zu kommen, um zu erkennen, dass sich hinter der bisweilen folkloristischen Fassade Bayerns mehr verbirgt, als man bei oberflächlicher Betrachtung vermuten mag.
Dieses Buch habe ich gelesen, weil mir Katrins Rezension so gut gefiel und weil ein Freund, der in München arbeitet, mit einem Schmunzeln wissen wollte, ob das Buch hält, was der Titel verspricht.
Sebastian Glubrecht schreibt in seinem 220 Seiten langen Roman Na servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben auf witzige und zum Teil ironische Weise von dem Umzug eines überzeugten Berliners nach München, woraufhin sich dessen ganzes Leben ändert. Aus der Ich-Perspektive geschrieben erzählt der Protagonist von dem Kulturschock, den München zunächst für ihn bietet. Vor allem in sprachlicher Hinsicht und im Hinblick auf die Partyszene sind München und Berlin doch sehr unterschiedlich und "Wastl", wie der Neu-Münchener schnell getauft wird, hat so seine Schwierigkeiten, sich anzupassen. Nachdem die kulinarischen Unterschiede ausgetestet und erste Sprachschwierigkeiten überwunden werden, kann sich "Wastl" der wichtigen Frage zuwenden: Wie um alles in der Welt finde ich hier Kontakt?!
Das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen und die vielen, mundartlich verfassten Dialoge ließen mich oft auflachen. Und erstaunlicherweise habe ich richtig viel von dem verstanden! Bei manchen der Pirouetten, die 'Wastls' Leben so nimmt, habe ich zwar gedacht >Oh Mann, das nicht auch noch!<, aber es war immer erheiternd und unterhaltend und ich hatte großen Spaß beim Lesen! Der Roman erhält von mir 5 von 5 Punkten! Und was die Frage betrifft, ob ich die Bayern nun zu lieben gelernt habe: sie sind mir noch sympathischer geworden!
Jo mei, wos soi i sogn. I duas a moi wia der Autor und wia mas hoid bei uns do drent im scheena Bayern so duad. (Sonst kim i ja nia dazua, weil i so a verdammte Saupreißin bin.) I schwank zwischn zwoa und drei Sterndln, eiso zwischn "es hod scho basst" und "hod ma gfoin". Oanerseits is scho oft a a Spannung afkema, andrerseits woar vieles so aufgsetzt und gsteit, dass nimma schee woar. I moan, woaßt, i kim a aus dera Gegnd, de wos der beschreibt, und ois is jetz a ned so wia im Biache. I hob hoid den Eindruck ghabt, dass da Autor versuacht hod, olle Klischees, de wos über Bayern gibt, in dem Biachl zu vereinen. Und des hod monchmoi echt weh don beim Lesn. Moan i ernst, i hätt derascht fost schrein miassn. An andre Stölln wos aber a wieda ganz lustig! I kons ned sogn. Glernt hob ich wenigstens wos: Fakten über Bayern, a boar Brauchtümer, Sprichwörter, Granteleien und Lederhosntipps. I kanndad ma fiastein, dass i mia den zwoaten Band a no zualeg, einfach weils mi interessieren dad, wia die Liebesgschicht do weida geht. So, und wia dad der Knollhubert jetzad sogn? "Ja mei, basst scho."