Zwei Schwestern haben sich, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat, gegeneinander verschworen: Jede will mutiger sein als die andere, schlauer und vor allem begehrenswerter. Sie provozieren sich und stellen sich Prüfungsaufgaben, als sie sich aber in denselben Mann verlieben, verkehrt sich das Spiel in harten Wettstreit. Das Debüt einer jungen deutschsprachigen Autorin; ein Roman voller Poesie und in seiner sprachlichen Genauigkeit berührender Bilder – über eine Liebe, deren Gefahren zwei heranwachsende Frauen zu spät bemerken … (btb)
"גרגור היה חוזר על עצמו בחוסר המחוייבות שהפגין ובשאלותיו ומחוותיו החטופות. דבר לא נראה לי בטוח, הכל היה בתהליך של שינוי, ובדיוק בכך היתה נעוצה יציבותם של יחסנו. השתלשלות מובנת מאליה של מאורעות היא כנראה שהביאה לידי כך שהוא עמד על מפתן דלתה של לינה והביט בה מניעה את ידה בין ירכיה. כאילו כל המעשים של גרגורי ושלי היו מכוונים מלכתחילה לכך שגרגור יוכל לראות כך את אחותי" (עמ` 75)
משפחה מתפוררת על רקע מיניות, זוגיות מעורערת שבה לילדים אין מקום אלא מבחוץ ליחידה ההורית, מובילה את האחיות להיות תלויות אחת בשניה עד כדי אובדן זהות.
אט אט, בתמציתיות שמכה בבטן, נפרשת בפני הקורא טרגדיה משפחתית. נסיונות ההגדרה העצמית והמינית של הדמויות נפרטים לפרוטות ושואבים את הקורא לתוך מרקם יחסים מורכב שבין בני המשפחה והמעגל הקרוב.
יש בו סוג של חולניות מרתקת, שלא איפשרה לי להניח אותו מהיד. מצאתי את עצמי קוראת אותו בלגימה אחת ארוכה, כמהה לעזור אבל לא יכולה.
So ein leises und bei aller Kürze eindringliches Buch, über zwei Schwestern, die sich Halt geben, als die Mutter die Familie verlässt. Die heran wachsen und im Vergleich miteinander sich selber suchen, auch in der Begegnung mit einem Mann scheinbar in Wettstreit miteinander geraten. Während sich in der Dreiecksgeschichte jeder für sich und auf seine Weise befreien möchte, wird die Verstrickung zugleich unauflöslich.
So eintönig und flach erzählt, dass selbst die tragischsten Stellen klingen wie die Gebrauchsanweisung eines Bügeleisens. Verriss auf meinem Blog: https://nouw.com/cwidmann/rabea-edel-...
Rabea Edel erzählt leise, aber mit viel Wirkung. Wenn es nicht schon der Titel war, dann der erste Satz, der mich vollends neugierig auf "Das Wasser, in dem wir schlafen" machte. Ein eindringlicher, teils verstörender Text, der nur so trieft vor Sehnsucht und Trauer nach etwas, das für immer verloren ist.