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Unter dem Vanillemond

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Ein geheimnisvoller Liebesbrief, ein altes Foto, ein lang gehütetes Familiengeheimnis ...

Nach dem Tod ihres Vaters steht Annabel Hansen vor einer schweren Entscheidung: Was soll mit der Vanilleplantage geschehen, die ihr Vater auf Madagaskar betrieben hat? Nur widerwillig macht die junge Hamburgerin sich auf den Weg ins ferne Afrika und wird sofort gefangen genommen von der exotischen Schönheit der Insel: Von der tropischen Landschaft, den fremden Gerüchen, der Farbe des Indischen Ozeans. Plötzlich versteht sie, was ihren Vater immer wieder hierher gezogen hat. Doch als sie in seinen Unterlagen einen zärtlichen Liebesbrief und das Foto einer schönen Fremden findet, ahnt sie, dass die Insel noch mehr Geheimnisse birgt. Geheimnisse, die ihr bisheriges Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ...

Paperback

First published January 1, 2016

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for BookBlossom.
52 reviews7 followers
March 9, 2016


----GERMAN REVIEW----


Erster Satz: Der Mann saß allein am Ufer der halbmondförmigen Bucht und blickte zum Horizont.

Annabel ist eine erfolgreiche Anwältin in Hamburg und arbeitet hart, um ihre Karriere voranzutreiben. Ihr Vater ist das einzige Familienmitglied, das sie in Deutschland noch hat, doch ihre Beziehung zu ihm ist eher distanziert. Seine langen Reisen nach Madagaskar konnte sie als Kind nicht nachvollziehen und verabscheute die Zeit ohne ihn. Als ihr Vater Jahre später überraschend an einem Herzinfarkt stirbt, muss sie auf die Insel reisen um ihr Erbe anzutreten. In Afrika angekommen, verliebt auch sie sich mit jedem Tag mehr in den exotischen Ort und macht sich auf die Spuren des Lebens ihres Vaters in der Ferne..

Die Protagonistin lernt der Leser noch in Hamburg, ihrem geschäftlichen Umfeld kennen. Man spürt sofort, dass Annabel trotz ihrer beruflichen Errungenschaften in Deutschland nicht glücklich ist und sich gegenüber anderen Menschen abwesend und kalt verhält. Gründe dafür finden sich in der Vergangenheit: Annabel wuchs ohne ihre Mutter auf und fühlte sich vom häufig verreisenden Vater oft ungeliebt und alleine gelassen. Erst als sie selbst nach Madagaskar reist schafft es die exotische Insel sich langsam auch in ihr Herz zu schleichen und dort große Veränderungen vorzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt wurde mir persönlich die Protagonistin sehr sympathisch.

Neben Annabels Versuch das Geheimnis um den Liebesbrief ihres Vaters zu lüften, erfährt man viel über die Kultur und den Glauben der Madagassen, lernt über den Vanilleanbau und entdeckt eine der faszinierendsten Inseln der Welt. Dabei stachen vor allem die Beschreibungen der fremdartigen Natur ins Auge, denn selten gelang es einer Autorin mir so lebhaft einen Ort näher zu bringen, den ich selbst noch nie bereist habe. Insgesamt hatte die Geschichte eine tolle Sogwirkung auf mich, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ. Das ist sicher auch dem einfachen Schreibstil der Autorin und der Kürze des Buches zu verdanken.

Der Abschluss der Geschichte ließ mich allerdings ein wenig unzufrieden zurück und kostet dem Buch auch einen Kolibri Abzug in der Gesamtwertung. Denn abgesehen davon, dass es viel zu abrupt zu Ende ging und ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten, war das Ende doch sehr voraussehbar und im großen Showdown stellenweise von unrealistischen Zufällen getragen. Ein ausführlicherer Abschluss samt glaubwürdigerer Wendungen wäre wünschenswert gewesen.

Cover

Cover und Titel des Buches sind eng mit dem Inhalt der Geschichte verbunden und kommen durch die nächtliche Ansicht auch sehr atmosphärisch daher. Besonders schön finde ich das nicht sofort ersichtliche Detail einer Kartenansicht von Madagaskar im Hintergrund.

Fazit

Unter dem Vanillemond entführt auf die exotische Insel Madagaskar und punktet vor allem mit tollen Landschaftsbeschreibungen und Einblicken in die Kultur der Einheimischen. Das Ende der Geschichte hat mich aufgrund seiner schnellen Abhandlung leider nicht ganz zufrieden stellen können, trotzdem ist das Büchlein ein Pageturner zum Träumen!

Vielen Dank an MIRA Taschenbuch und Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar!

© BookBlossom
Profile Image for Petra Donatz.
302 reviews8 followers
March 21, 2016
Klappentext
Ein geheimnisvoller Liebesbrief, ein altes Foto, ein lang gehütetes Familiengeheimnis ...

Nach dem Tod ihres Vaters steht Annabel Hansen vor einer schweren Entscheidung: Was soll mit der Vanilleplantage geschehen, die ihr Vater auf Madagaskar betrieben hat? Nur widerwillig macht die junge Hamburgerin sich auf den Weg ins ferne Afrika und wird sofort gefangen genommen von der exotischen Schönheit der Insel: Von der tropischen Landschaft, den fremden Gerüchen, der Farbe des Indischen Ozeans. Plötzlich versteht sie, was ihren Vater immer wieder hierher gezogen hat. Doch als sie in seinen Unterlagen einen zärtlichen Liebesbrief und das Foto einer schönen Fremden findet, ahnt sie, dass die Insel noch mehr Geheimnisse birgt. Geheimnisse, die ihr bisheriges Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ...

Die Autorin
Geboren und aufgewachsen in Dortmund
Studium der Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaften sowie Alt- und Neugermanistik Ruhr-Universität Bochum
Arbeit als freie Journalistin für Print, TV und Hörfunk
Fachausbildungen zur Journalistin für Pressestellen und Öffentlichkeitsarbeit
Online-Redakteurin bei der Stadt Dortmund (Mitarbeit an Aufbau und Entwicklung, technische und inhaltliche Konzeption, Layout, Programmierung, Text)
Seit 2003 selbstständige Autorin und Übersetzerin

Meine Meinung

Story
Der Klappentext las sich so gut und das Cover fand ich so toll, da stand für mich fest, das Buch muss ich haben. Leider kam ich nicht so wirklich in die Story hinein, so wie ich es mir erhofft hatte. Es gab für mich nichts Neues, was nicht schon einmal irgendwie dagewesen wäre. Bei mir kam das Kopfkino einfach nicht in Fahrt. Die Autorin beschreibt zwar die Landschaften sehr gut, aber bei mir kamen einfach keine Bilder an. Die Handlung, junge Frau stößt auf ein Familiengeheimnis, hab ich schon in sehr vielen Romanen gelesen, die mich aber mehr gefesselt haben als dieser hier.
Die Zutaten die Petra Pfänder für dieses Buch verwendet hat, ließen auf einen guten, interessanten Roman schließen, aber ich kam einfach nicht so wirklich damit zurecht. Das Ende war mir zu abrupt und die Liebesgeschichte kam mir zu kurz.Vieleicht ist das bei euch ja anders und ihr macht euch ein eigenes Bild von dem Buch.

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war eigentlich leicht und angenehm zu lesen, doch wie schon oben erwähnt, kamen bei mir keine Bilder an, die Landschaften Madagaskars blieben mir deswegen leider verborgen.

Charaktere
Annabel war mir nicht wirklich sympathisch. Ich fand sie eher kühl und die ersten 100 Seiten sogar unnahbar. Im großen und ganzen aber hat die Autorin den Charakteren aber viel Authentizität verliehen, dennoch konnte ich nicht so richtig damit warm werden.

Mein Fazit

Ein Buch das sehr viel Potenzial mitbringt, mich aber nicht so wirklich erreichen und begeistern konnte. Mir kam die Liebesgeschichte in dem Buch etwas zu kurz und mit den Charakteren, besonders mit Annabel, konnte ich nicht wirklich warm werden. Alles in allem ein durchschnittlicher Roman, der von mir gerade noch drei von fünf Sternen bekommt.
Profile Image for Eva Hechenberger.
1,337 reviews19 followers
February 26, 2016
Frau Pfänder ist wirklich ein schöner Roman gelungen.
In dieser Geschichte lernen wir Annabel kennen, die wegen einer Beerdigung nach Madagaskar muss. Für sie ist das eine schwere Entscheidung, weil sie aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen wird. Allerdings ist relativ schnell von der Schönheit Madagaskars eingenommen und fühlt sich wie ihr Vater mit diesem Land verbunden. Da sie aber ein Geheimnis lüften möchte, weil sie ein Foto in den Unterlagen ihres Vaters gefunden hat, weiß sie, dass sie hier noch was suchen muss….
Mir gefällt die Geschichte sehr gut. Die Beschreibung der Landschaft ist wirklich schön und man muss sagen, fast möchte man mal dorthin in den Urlaub. Schön
Was meines Erachtens sehr gut dem Leser näher gebracht wird, ist die Sache mit dem Aberglaube (Voodoo), wie die Menschen dran glauben und extra Amulette tragen, damit sie geschützt werden. Hat die Autorin gut recherchiert. Ich denke, dass es sich sicher auch jetzt in manchen Teilen des Landes noch so gehandhabt wird.
Annabel ist mir sehr sympathisch, auch ihre Tierliebe ist süß, wie sie “Birdie” hilft, obwohl sie noch nie mit so einem Tier zu tun gehabt hat.
Die Tante und der Onkel haben zu Beginn ein sehr komisches Verhalten, was aber mit dem Ende der Geschichte noch in Ordnung gebracht wird und man als Leser hierzu auch Verständnis hat. Ich denke, ich würde in so einem Fall auch so reagieren.
Die Romantik kommt in dieser Geschichte auch vor, aber es ist in Maßen gehalten, so kann sich der Leser auf die Lösung des Geheimnisses konzentrieren.
Das Ende ist nett, aber irgendwie vorhersehbar für mich gewesen, aber es ist gut gemacht und so ist die Geschichte für mich auch zu einem schönen Ende gebracht worden. Ich will hierzu aber nicht zuviel sagen, weil ich will ja die Leser nicht spoilern :)
Ob es realistisch ist, dass jemand so schnell beschließt in ein wirklich komplett anderes Land zu ziehen, kann ich nicht sagen, ich denke, ich wäre nicht so wie Annabel und könnte sagen, so jetzt gehe ich mal, für mich wäre das eher nichts. Kann aber auch daran liegen, dass für mich Routine sehr wichtig ist. Vielleicht würde sich das aber ändern, wenn man sich irgendwo wirklich verbunden fühlt.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und was zu begrüßen ist, sehr detailliert.
Profile Image for Jacqueline.
537 reviews17 followers
March 7, 2016
Dieses Buch war mein erstes der Autorin, daher war ich natürlich richtig neugierig.
Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb auch das Cover und der Titel überzeugten mich sofort.

Ich Begann mit dem lesen und war sofort mitten im Geschehen.
Ich lernte Annabel kennen die nach dem Tod ihres Vater nach Madagaskar reist um sich dort um ihr Erbe zu kümmern.
Als sie einen alten Liebesbrief samt Foto einer fremden Frau findet macht sie sich auf die Suche und kommt so alten Familiengeheimnissen auf die Spur.
Schnell versteht sie warum es ihren Vater nach Afrika gezogen hat, denn die Schönheit der Landschaft raubt auch Annabel den Atem....

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch in einem Zug aus. Ich habe es quasi verschlungen, denn die Autorin weiß genau wie sie ihre Leser an die Seiten fesselt.
Hinzu kommt das sie sehr bildhaft schreibt, es kam mir teilweise so vor als wäre ich selbst in Afrika.

Die Charaktere, allen voran natürlich Annabel sind realistisch und authentisch gezeichnet.
Annabel war mir gleich zu Beginn sympathisch, ich habe gespannt ihre Reise mit verfolgt und war gespannt wie sie sich wohl entscheiden wird.
Auch die anderen Charaktere im Buch sind voller Farbe gezeichnet, auch das gefiel mir besonders gut.

Die Handlung ist spannenden und fesselnd, aber auch berührend und emotional.
Diese Mischung macht dieses Buch so besonders.

Zusammenfassend gesagt konnte mich dieses Buch bestens unterhalten, ich hatte spannende und fesselnde Lesemomente und konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Daher kann ich gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen!
Wer gerne Bücher über alte Familiengeheimnisse liest die vor einer atemberaubenden Kulisse spielen wird mit diesem Buch bestens bedient!!!

Fazit:
Mit Unter dem Vanillemond ist der Autorin ein fesselnder und mitreißender Roman gelungen der mich begeistern konnte.
Tolle Charaktere, eine berührende und emotionale Handlung und ein flüssig Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie! Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl, 5 Eulen!
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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