Geheult wird nicht. Jedenfalls nicht im Norden … Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Sommer: An einem ausnahmsweise warmen Tag entdeckt Lehrerin Rosa am Strand einen einsamen Heuler. Als sie Hilfe für das Robbenbaby holen will, trifft sie nicht auf die Tierärztin, sondern auf deren Gatten. Der liegt in einer Blutlache. Und ist ziemlich tot. Wie sich herausstellt, wurde der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik erschossen. Mit einer russischen Makarow. Die Kripo Wittmund glaubt daher an Auftragsmord, doch Rosa und ihre Freunde – Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner – halten das für ziemlichen Quatsch. Auf eigene Faust und mit ihren ganz speziellen Methoden stellen die drei Ermittlungen an. Und stolpern über Dixi-Klos, kostspielige Reitstunden und Liebesverhältnisse, die so ganz rund wohl nicht gelaufen sein dürften …
Gelesen März 2020 und September 2023 Ich mag Regionalkrimis und Küstenkrimis ganz besonders. Dieser Krimi spielt in Ostfriesland. Ein pensionierter Chefarzt wurde erschossen, und Lehrerin Rosa, Briefträger Henner sowie Dorfpolizist Rudi nehmen die Ermittlungen auf. Die Geschichte ist eigentlich nicht wirklich spannend, eher unterhaltsam. Sie lebt vor allem durch die ein wenig überspitzt dargestellten Charaktere als auch vom Setting Ostfriesland. Wer sich darauf einlassen kann und keinen hochspannenden Krimi erwartet, wird sicher Gefallen an diesem Buch bzw. auch an der Buchreihe haben. Ich hatte auf jeden Fall wieder schöne Lesestunden :)
Der zweite Fall konnte mich leider nicht ganz so fesseln, wie es der erste geschafft hat. Dennoch mag ich einfach den ostfriesischen Lebensstil, der auch in diesem Buch gut rüberkommt. Von mir gibt es vier Sterne.
Viel viel zu langatmig. Erst passiert was, dann denkt die Zeugin (Hobby-Kriminalistin) darüber nach. Dann bespricht sie sich mit dem Briefträger. Dann erzählt der Details an jemand anders und erfährt ein paar Details. Die er dann dem Lokalreporter erzählt. Der das dann in seinem Blog schreibt. Dann wird sein Blog (und die Details) beim Friseur durchgehechelt. Mag sein, dass bei all diesen Lokalterminen ein Fitzelchen Fakt dazu kommt, um am Ende beim Matjesessen besprochen und neu geordnet zu werden.