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Don't Go Veggie!: 75 Fakten zum vegetarischen Wahn

"Don't Go Veggie!" ist eine gepfefferte Kampfschrift gegen den vegetarischen Mainstream. Udo Pollmer, Georg Keckl und Klaus Alfs misstrauen der schönen neuen Veggie-Welt, verbirgt sich ihrer Ansicht nach doch hinter dem gut Gemeinten oft wenig Gutes. Sie bezweifeln, dass es moralisch besser ist, kein Fleisch zu essen, und fragen sich, warum so viele vegetarisch Lebende aggressiv auf kritische Nachfragen reagieren. Und sie widerlegen die Behauptung, dass es der Erde besser ginge, wenn wir alle Veganer wären. Die Autoren behaupten vielmehr: "Denkt man den Veganismus konsequent zu Ende, bedeutete seine Universalisierung das Ende unserer bisherigen Zivilisation." Starker Tobak den die Autoren mit starken Argumenten "würzen". Ihr Anliegen ist ein genuin aufklärerisches: Sie kämpfen für Toleranz und eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Fakten und gegen moralische Keulen. "Veggie-Diktatur" nein, danke!

222 pages, Paperback

First published April 1, 2015

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Profile Image for Jules.
264 reviews
November 6, 2015
Nachdem die vegetarischen und veganen Lebensweisen in den letzten Jahren einen starken Standpunkt in unserer Gesellschaft gefunden hat und die Literatur dementsprechend explosionsartig angestiegen ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die andere Seite polemische Bücher auf den Markt wirft.

Juwelen wie „Merke: Je größer die Gefühlsduselei gegenüber Tieren, desto wertloser wird das Leben von Menschen.“ muss man vertragen und vertreten können, wenn man dieses Buch lesen und den Standpunkten daran offen bleiben will.
Ich hab bis zum Ende durchgehalten und mir Pollmer auch bei youtube angeschaut.

Ich bin kein Anhänger des AttilaHildmann-Vegan-für-Jugend-oder-Fitness-Wahns. Auch die ethische Seite des Veganismus (Björn Moschinski) interessiert mich eher peripher. Ich versuche den Mittelweg zu finden.

Nun verstehe ich durchaus, dass viele tierfreundliche und vegetarische-Diäten-vertretende-Vereine ihre Berichte und Zahlen schönen, doch wird die andere Seite dies genauso tun - das Buch von Pollmer gibt zwar Literaturnachweise, ist aber durch selektive Informationen auch subjektiv.

Ich glaube von daher am besten keiner mehr so richtig und mache das, was sich richtig anfühlt.
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