Wien im Hochsommer. Aus der Donau wird die Leiche eines Arabers gefischt. Bald stellt sich zweierlei Erstens, der Mann starb gewaltsam, zweitens, es handelt sich nicht um irgendeinen Gastarbeiter, sondern um eine Stütze des gestürzten Gaddafi-Regimes. Die Polizei beginnt mit den Ermittlungen, die schnell an Brisanz gewinnen, da die Liste derer, die mit dem Opfer Geschäfte machten, immer länger wird und in allerhöchste Kreise reicht. Vor allem ist da eine dubiose Stiftung, benannt nach dem Geburtsort des libyschen Revolutionsführers. Für Oberst Zedlnitzky und sein Team wird die Aufklärung des Falls zu einem Kampf gegen die Zeit, denn das Sterben geht munter weiter.
Andreas Pittler, geboren 1964 in Wien, studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Wien und wandte sich nach der Promotion zunächst dem Journalismus zu. Seit 1985 veröffentlichte er 23 Sachbücher, zumeist historischen Inhalts, darunter Biographien über Bruno Kreisky und Samuel Beckett.
In den letzten Jahren verschob sich sein Arbeitsschwerpunkt mehr und mehr in Richtung Belletristik. So sind seit dem Jahr 2000 insgesamt zehn Romane und drei Bände mit Kurzgeschichten erschienen.
Pittler ist Mitglied mehrerer literarischer Verbände, u.a. des österreichischen P.E.N.-Clubs und des "Syndikats", der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller.