Auf dem Kunstmarkt wurden und werden Rekordpreise und substanzielle Gewinne erzielt. Doch wer mitspielen will, muss sich auskennen: Was unterscheidet den englischen vom holländischen Auktionstypus? Was den Vintage vom Period, Modern oder Estate Print? Dirk Boll, Geschäftsführer von Christie’s in Zürich, erläutert diese und andere Fachbegriffe, während er uns Einblick in den sich rasant verändernden Kunstmarkt gibt: Die sich verstärkende Symbiose zwischen Auktionshäusern und Kunsthandel, die Strategien der großen Häuser, das Erkennen und Schaffen von Trends, die Profile der einzelnen Kunstmessen, vielversprechende neue Sammelgebiete und die zukünftige Entwicklung des Kunstmarktes sind nur einige der reizvollen Themen, die der Fachmann in konzisen Kapiteln kenntnisreich und humorvoll umreißt. Der studierte Jurist beleuchtet zudem die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Kunsterwerbs ebenso kompetent wie das schwierige Gebiet Raubkunst und Restitutionsverfahren.
Hier geht’s zur Rezension von Dirk Bolls „Kunst ist käuflich“ – der ultimativen Insider‑Beichte, die erklärt, warum der Kunstmarkt wie die „Schneider Bautabelle“ ist, nur dass die Brücke am Ende absichtlich und sehr profitabel einstürzt: Goodreads: Rezension zu „Kunst ist käuflich“
Ah, Dirk Boll! Wenn „Ökonomik der Kunst“ der (gescheiterte) Versuch des Professors ist, den Dschungel von außen zu vermessen, ist „Kunst ist käuflich“ die Beichte des Hohepriesters selbst. Boll, als Präsident von Christie's, muss nicht über „asymmetrische Information“ theoretisieren – er verkörpert sie, er ist die asymmetrische Information in Person. Er bestätigt uns genüsslich, dass der verschlossene Milliardenmarkt mit seinen glitzernden Fassaden und opaken Kulissen genau so funktioniert, wie wir Pessimisten es vermutet haben. Er zeigt nicht nur die Mechanik, sondern die Moral der Mechanik: dass dieser Markt nicht trotz, sondern wegen seiner Undurchsichtigkeit floriert. Er zeigt uns, warum professionelle Fälschungen und ungeklärte Besitzverhältnisse nicht nur Betriebsunfälle, sondern fast schon die logische Folge der Marktarchitektur sind. Boll erklärt uns nicht, ob der Markt irrational ist (das ist er), sondern wie man mit dieser Irrationalität Geld verdient; er liefert keine trockene Theorie, sondern die anwendungsorientierte Praxis. Man könnte sagen: Das andere Buch („Ökonomik der Kunst“) ist der „Schneider Bautabelle“ für den Kunstmarkt – und Dirk Bolls Buch ist der Beweis, warum die Brücke am Ende trotzdem (und äußerst profitabel) einstürzt.
Although it is highly valuable book for those who seek for better understanding of art market from potential seller, /future/ collector or maybe even artist who want to manage their artwork to profit, it is not so interresting for others. Personally, I found the first half of the book somewhat interresting /and even a little bit inspiring/ in my quest for understanding the art and its value in society, but the second half, dedicated mostly to art market, describing auction system of big auction houses, was really boring. Im not a manager, nor economist, so I dont find this kind of knowledge useful, not even a little. As an art student criticizing some aspects of today's status of art and artists in society /when talking about money and its relation to art/, I forced myself to read the whole book only to fulfill my motto: Know your enemy.
Two stars.
note: if you plan to establish yourself in art market, this is probably very good book, so take it as my opinion only.
A comprehensive view into the otherwise inaccessible economic ecosystem, Dirk Boll's Art for Sale illustrates his exceptional knowledge of market structures, and effectively dissects all the bits of the contemporary market today.
It it a quick read and moves relatively fast. I would have loved to see it be a tad longer so that he could go more in depth on some of the subjects, but the chunks of information are parsed in such a way that the pace moves along very comfortably.
I recommend it as both reading material, reference material, and as an introductory handbook to the seemingly hostile and alien world of the market.