Where Wildflowers Rise: Roman | Eine tiefgehende Liebesgeschichte von zwei Menschen mit zu viel Gepäck zwischen Selbstfindung und Selbstaufgabe. (Wildflower Souls 1)
Sie dachte, ihre Geschichte sei bereits geschrieben. Bis er ihr zeigte, wie man neu anfängt. Olivia hat gelernt zu funktionieren. Als Mutter, als Tochter, als Ehefrau. Immer für andere – nie für sich selbst. Gefangen in einer toxischen Ehe und den erdrückenden Erwartungen ihrer Familie, kämpft sie jeden Tag um ein kleines bisschen Normalität für ihren Sohn. Sie hat längst vergessen, wie es ist, für sich selbst zu leben – geschweige denn, tief zu fühlen.
Bis sie Nik begegnet. Er ist frei, unbeschwert und besitzt ein Lächeln, das sie völlig aus dem Gleichgewicht bringt. Eine Begegnung, die eigentlich nichts bedeuten sollte – und doch verändert sie alles. Zum ersten Mal seit Jahren fühlt Olivia sich lebendig.
Doch zwischen dem Mut zum Neubeginn und den Narben der Vergangenheit liegt ein langer Weg. Kann sie sich wirklich auf jemanden einlassen, wenn sie sich selbst noch nicht gefunden hat? Und ist Nik bereit, mehr zu sein als ein schöner Moment?
Where Wildflowers Rise ist eine bewegende Geschichte über das Überleben, das Loslassen und die Kraft, die es braucht, um sich selbst zurückzuerobern. Denn Wildblumen brauchen keinen Garten, um zu blühen. Sie wachsen dort, wo sie Licht finden.
Where Wildflowers Rise ist eine intensive Geschichte über Schmerz, Selbstfindung, Heilung und den Mut, sich selbst wiederzufinden. Im Mittelpunkt steht Olivia, die gelernt hat zu funktionieren. Sie ist Frau, Mutter und Ehefrau und trägt die Erwartungen ihres toxischen Mannes auf den Schultern. Erst als sie Nik begegnet, beginnt sie wieder zu spüren, dass das Leben vielleicht doch auch für sie Glück bereithält.
Liv zeigt erschreckend nahbar, wie schwer es ist, mit einem Mann zusammenzuleben, der einen kleinmacht, emotional bindet, verunsichert oder einem Stück für Stück das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung nimmt. Ich weiß selbst wie schwer es ist, diese Ketten abzulegen und Ängste zu überwinden. Olivia kämpft dabei nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihren Sohn.
Ich konnte tief mit Olivia mitfühlen. Ihre Erschöpfung, ihr Funktionieren, ihr vorsichtiges Erblühen. Der Weg, wieder zu sich selbst zu finden ist nicht so leicht.
Nik hat mir dagegen fast die Nerven geraubt. Immer wieder diesen Zwiespalt aus Hoffnung, Unsicherheit und emotionalem Chaos, dabei braucht Olivia eigentlich Stabilität.
Liv schreibt mit viel Gefühl und für mich war es ein echter Pageturner. Man durchlebt beim Lesen eine große Menge an Gefühlen, mal schwer, mal warm, mal kalt. Aber die Geschichte macht viel Mut und mir hat sie unglaublich gut gefallen.
Zunächst mal: Das Cover ist eine absolute Granate, ich habe es gesehen und war schockverliebt. Bei der Story hat mich insbesondere der Anfang total abgeholt. Zu erleben, wie Olivia in ihrem Alltag leidet, wie sehr sie sich selbst zurückstellt, um anderen alles rechtzumachen, war sehr emotional und ich habe mich in sehr vielen Punkten wiedergefunden ... Es ist so schlimm, wie manche (!) Männer das genießen und es ihnen schlicht egal ist, wie sehr sie Frauen unterdrücken und erniedrigen. Umso schöner fand ich, dass Olivia den Mut hatte, für sich selbst und ihren Sohn Jonte (ein tolles Kind!) die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit Nik fiel es mir ein bisschen schwerer ... den wollte ich öfter mal schütteln, weil ich zum einen nicht vollends den Draht zu ihm fand, zum anderen manche Entscheidungen von ihm einfach nicht nachvollziehen konnte. Ich lese eher selten Romance, hier hat mich hauptsächlich angezogen, dass eine funktionierende Ehefrau und Mutter sich aus ihren vorhandenen Zwängen löst, und sie bereits mitten im Leben steht (Studierende Protas nerven mich extrem). Was mich am Anfang sehr überzeugt hat, fand ich zum Ende hin dann etwas zu einfach gelöst, denn Jonahs Entwicklung und Beziehung zu Olivia ist mir zu harmonisch beendet. Positiv hingegen fand ich die Darstellung von Niks (und Olivias neuem) Freundeskreis, da liefen tolle Gespräche und das Freundschaftsgefühl kam klasse rüber. Die Lovestory zwischen Olivia und Nik fand ich insgesamt schön zu lesen, nur bin ich vielleicht einfach nicht 100% die Zielgruppe. Aber Liv Hover hat in diesem Buch ganz viel richtig gemacht, viele Emotionen transportiert und einen richtig schönen Schreibstil, und deswegen empfehle ich es gerne weiter.